Podcasts von Radio DRS
Eine Sammlung von Podcasts von Radio DRS zum Schweizer Film und verwandten Themen
Filmpodcast: Cannes 2012 - Operation Libertad
Diese Woche mit vielen Filmen, vielen Themen, EINEM Ereignis: dem Filmfestival in Cannes. Michael Sennhauser ist vor Ort, hat viel gesehen und viel erzählt. Zum Schweizer Film OPERATION LIBERTAD von Nicolas Wadimoff zum Beispiel
Filmpodcast - Cannes 2012 - Operation Libertad (Audio)
DRS2 Reflexe-Zwischenbilanz mit Seraina Rohrer und Matthias Bürcher
Am Donnerstag ist Preisverleihung. Bis dahin sind noch knapp drei Tage übrig von den diesjährigen Solothurner Filmtagen – den ersten unter der Leitung von Seraina Rohrer. Was war anders? Was hat sich bewährt? Und wo steht der Schweizer Film überhaupt? Michael Sennhauser unterhält sich im Landhaus in Solothurn live mit Matthias Bürcher und mit der neuen Filmtageleiterin über ihre Feuertaufe.
DRS2 - Reflexe-Zwischenbilanz Solothurner Filmtage 2012 (Audio)
DRS2 Kontext: Ehemalige Verdingkinder erzählen
In Sachen DER VERDINGBUB von Markus Imboden: Es ist eines der dunkelsten Kapitel der Schweizer Sozialgeschichte: Verdingkinder, wie es sie im 19. und 20. Jahrhundert gab. In den letzten Jahren wurde ihre Geschichte aufgerollt. Was das für sie bedeutet, berichten ehemalige Verdingkinder. Verdingkinder kamen meist aus schwierigen sozialen Verhältnissen. Sie wurden in Pflegefamilien platziert, wo sie zwar Kost und Logis bekamen, dafür aber im fremden Haushalt Arbeit leisten mussten. Oft wurden sie dabei ausgenutzt, diskriminiert und misshandelt.
DRS2 Kontext - Ehemalige Verdingkinder erzählen (Audio)
DRS2 Reflexe: Nach den Wahlen: Wie weiter in der Kulturpolitik?
Ändert das diesjährige Wahlergebnis etwas an der Schweizer Kulturpolitik? Welchen Einfluss haben das neue Parlament, die neue Kulturbotschaft 2012-15 und das Kulturfördergesetz auf das Schweizer Kulturleben? Es diskutieren Peter Studer, Präsident des Schweizer Kunstvereins, und Christian Pauli, Co-Leiter des Berner Kulturzentrums Dampfzentrale.
Nach den Wahlen - Wie weiter in der Kulturpolitik? (Audio)
DRS2 Reflexe: André Chevailler, Kinoliebhaber der alten Garde
André Chevailler ist ein Filmbesessener, wie es sie kaum mehr gibt. Ein Jäger und Sammler all dessen, was das Kino repräsentiert - vom Aushangfoto über Plakate bis zu Filmrollen. Ein Gespräch mit dem letzten Zelluloid-Verrückten der alten Garde.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20110823.mp3
DRS2 Reflexe: Peter Luisi, Frölein Da Capo und der Sandmann
Peter Luisis DER SANDMANN ist nicht nur einer der originellsten Schweizer Filme seit Jahren, er hat auch seine Wurzeln dort, wo das hiesige Filmschaffen sie eher selten schlägt: im urbanen Raum, in der literarischen Romantik und beim wörtlich Wunderbaren. Regisseur und Drehbuchautor Peter Luisi und seine Hauptdarstellerin Irene Brügger, alias Frölein Da Capo, sprechen über ihren Film.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20110823.mp3
DRS2 Retroflexe: Todd McCarthy, Cheffilmkritiker
Vor zehn Jahren hat sich Martin Walder angeregt mit ihm über seine Arbeit und Hollywood unterhalten. Mittlerweile gehört auch Todd McCarthy zu den Opfern der Printmedien-Krise: Im März 2010 wurde er von «Variety» entlassen.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20110729.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Fakt und Fiktion in Solothurn
Der Kulturstammtisch beschäftigt sich heute mit dem Motto der diesjährigen Solothurner Literaturtage: «Fakt und Fiktion». Gastgeber Eric Facon begrüsst Silvano Cerutti, Journalist und Autor aus Solothurn. Dazu kommt Raphael Urweider, Autor aus Bern und Mitglied der Programmkommission der Literaturtage.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20110604.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Kulturkampf im Bundeshaus
Was für eine Kulturpolitik braucht die Schweiz? Wie sieht eine zukunftsgerichtete Kulturförderung aus? Und welche Bedeutung hat die Kultur für die Schweizer Wirtschaft? Diese Fragen versucht Wolfgang Böhler in seinem neusten Buch «Kulturkampf im Bundeshaus» zu beantworten. Annette Schindler , freischaffende Medienkunstexpertin und der Autor Pedro Lenz sind Gast bei Eric Facon am Kulturstammtisch..
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20110430.mp3
DRS2 Reflexe: Wim Wenders und PINA in 3D
Jahrelang hat Wim Wenders nach einer Möglichkeit gesucht, die Arbeit der Tanztheaterpionierin Pina Bausch filmisch adäquat umzusetzen. Und ausgerechnet, als er mit den neuen 3D-Verfahren endlich einen Weg gefunden hatte, ist sie gestorben. Nun ist PINA zur postumen Hommage des Filmemachers und der Mitglieder der Pina-Bausch-Company an ihre Freundin geworden - und zugleich der erste Arthouse-Dokumentarfilm in 3D.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20110415.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: «Indignez-vous» Ein Buch ruft zur Empörung auf
Er ist 93 Jahre alt und hat in Frankreich einen Bestseller geschrieben: Von seinem schmalen Bändchen «Indignez-vous» hat Stéphane Hessel über eine Million Exemplare verkauft. Das Büchlein ist ein Pamphlet, das zur Empörung aufruft. Zu Gast am Stammtisch bei Eric Facon sind Anne Fournier, Korrespondentin von Le Temps in Zürich, und der Autor Guy Krneta aus Basel.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20110328
DRS4 Kulturstammtisch: Wie politisch war Max Frisch?
Seit Max Frisch vor 20 Jahren gestorben ist und damit der andere der beiden Schweizer Literatur-Giganten verschwand, beklagt man sich im Land über die mangelnde literarische Nachfolge.Vor allem wird auch bemängelt, kaum mehr ein Literat oder Intellektueller melde sich zu sozialen und politischen Themen zu Wort. Stimmt das - und wie politisch war Max Frisch wirklich? Darüber diskutieren am Kulturstammtisch der Autor Pedro Lenz aus Olten und Ernst Buchmüller, Fernsehproduzent von 3sat.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20110404.mp3
DRS2 Reflexe: Mit dem ersten Film zum grossen Erfolg
Gleich mit ihrem Spielfilmerstling hievten sich die Westschweizer Theaterfrauen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond auf Weltkino-Niveau. Die Oscar-Nomination hat «La petite chambre» knapp verfehlt, aber den Quartz für den besten Schweizer Spielfilm hatten sie auf sicher. Michael Sennhauser hat die beiden jungen Frauen getroffen, die zielstrebig zusammenarbeiten, seit sie sich als Elfjährige in der Schule kennengelernt haben.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20110324.mp3
DRS2 Reflexe: Léa Pool und ihr Film LA DERNIERE FUGUE
Filme macht die Kanada-Schweizerin Léa Pool seit den 1970er Jahren. Mit jedem ihrer Werke ist sie seitdem reifer geworden - ohne je ihre Passion für grosse menschliche Gefühlsgewitter aufzugeben. Das zeigt sich auch in ihrem jüngsten Film LA DERNIERE FUGUE. In dieser Geschichte befasst sich Léa Pool mit den Fragen nach Alter, Krankheit, Würde und Tod: Eine packenden Story rund um den parkinsonkranken Anatole - und ohne Scheu vor Tabus. Michael Sennhauser hat mit Léa Pool gesprochen, unter anderem darüber, dass Alter und Sterben im Kino so plötzlich zu dominieren scheinen.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20110223.mp3
DRS2 Reflexe: Bernhard Luginbühl, der beliebte Bürgerschreck
In den 1950er Jahren gehörte Bernhard Luginbühl mit seinen Eisenplastiken zur künstlerischen Avantgarde. Zusammen mit seinem Freund Jean Tinguely teilte er die Liebe zum Schrott. Er gefiel sich in der Pose des Bürgerschrecks und sprengte mit seiner Kunst die Grenzen des sogenannt guten Geschmacks. Wie aus Bernhard Luginbühl doch noch ein Künstler wurde, der einem breiten Publikum ans Herz wuchs - daran erinnert die «Reflexe»-Sendung von Franziska Baetcke. Am 19. Februar 2011 ist der Schweizer Bildhauer im Alter von 82 Jahren gestorben.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20110221.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Der neue Film-Chef beim Bund
Ivo Kummer übernimmt das Amt des Schweizer Filmchefs vom nicht ganz unumstrittenen Nicolas Bideau. Was bedeutet diese Wahl? Was für Auswirkungen wird sie haben? Darüber diskutieren Filmwissenschaftlerin Marcy Goldberg und Filmredaktor Michael Sennhauser.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20110205.mp3
DRS2 Reflexe: Filmischer Einblick ins Teenie-Dasein
ubertierende Teenager werden im öffentlichen Raum oft als störend empfunden. Was aber bewegt einen jungen Menschen auf dem Weg zum Erwachsen werden? Zwei Filmprojekte haben sich Zeit genommen, diesen jungen Menschen zuzusehen und zuzuhören. ROMANS D'ADOS heisst ein vierteiliger Film der Genferin Béatrice Bakhti, die sieben junge Menschen aus Yverdon sieben Jahre lang bis zum 18. Geburtstag mit der Kamera begleitet hat. In MIT DEM BAUCH DURCH DIE WAND hat die Zürcher Regisseurin Anka Schmid vier Jahre lang drei Teenager-Mütter auf ihrem schwierigen Weg zwischen Erwachsen werden und Kindererziehung gefilmt. Die beiden Regisseurinnen Béatrice Bakhti und Anka Schmid sprechen über ihre Erfahrung.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20110202.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Solothurner Filmtage 2011: Eine Würdigung
Die 46. Ausgabe der Solothurner Filmtage ist zu Ende, Zeit Bilanz über das Filmschaffen 2010 zu ziehen. Die kulturpolitische Debatte haben die Filmwissenschafterin Marcy Goldberg und Filmredaktor Michael Sennhauser mitverfolgt.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20110129.mp3
DRS2 Reflexe: Eine erste Gesprächsbilanz der aktuellen Filmtage
Wie waren sie, die 46. Solothurner Filmtage? Was war besonders schön? Wo steuert die Filmpolitik hin? Und warum gibt es ausgerechnet jetzt, am Ende der umstrittenen Phase Bideau, so viele tolle Schweizer Filme? Ein Gespräch mit Kaspar Kasics, dem Präsidenten des ARF, Matthias Bürcher von artfilm.ch und CH-Film-Urgestein Clemens Klopfenstein.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20110126.mp3
DRS1 Tagesgespräch: Roger de Weck, Generaldirektor SRG
Erstmals sagt der neue SRG-Chef Roger de Weck, was die SRG für ihn bedeutet.
http://www.artfilm.ch/extra/tagesgespraech_20110104.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: «Swiss Watching»: Ein Blick das Land in dem wir wohnen
Die Schweiz, das Land, in dem wir wohnen, Version 2010. Im ersten Teil wagen wir den Blick von Aussen, von zwei Mitbewohnern, die aus dem Ausland stammen. Zu Gast bei Eric Facon sind die kanadische Filmwissenschaftlerin Marcy Goldberg und der britische Autor Diccon Bewes, der das Buch «Swiss Watching» über die Schweiz geschrieben hat.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20101218.mp3
Berührungsängste mit den neuen Medien
Bloggen, Twittern, Kommentieren: Die «alten» Medien tun sich mit vielem von dem schwer, was das Internet für seine Nutzer attraktiv macht. Bürgerjournalismus und Kommentarkultur werden oft als «Jekami»-Journalismus abgetan. Zu recht? Andreas von Gunten ist Verlagsleiter der Blogwerk AG und kennt die Chancen, die die neuen Kanäle bieten. Er weiss aber auch, dass Berührungsängste bestehen und der Redaktionsaufwand bei der Integration der neuen Medien nicht zu unterschätzen ist.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20101209.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Welche Leitplanken für die Kultur?
Die Kulturbotschaft 2012 bis 2015 legt zum ersten Mal Ziele, Massnahmen und Kredite für die kulturellen Institutionen fest. Insgesamt sollen 633 Millionen Franken in die Kultur fliessen. Grundlage für die Botschaft ist das Kulturförderungsgesetz, das die eidgenössischen Räte im Dezember 2009 verabschiedet haben. Die Botschaft benennt zum ersten Mal für die Kulturinstitutionen des Bundes Herausforderungen, Ziele, Massnahmen und Kredite. Die Anhörung dazu wurde im August eröffnet und dauert bis am 24. November. Eine Zwischenbilanz. Am Stammtisch Annette Schindler, Kunsthistorikerin und Leiterin des Ausstellungsraumes «plug in» in Basel, und der Autor Guy Krneta.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20101016.mp3
DRS1 Tagesgespräch: Zum Kinostart HUGO KOBLET - PEDALEUR DE CHARME
Er war der «Pédaleur de Charme»: Hugo Koblet, der in der Mitte des letzten Jahrhunderts zu den ganz Grossen des Radsports gehörte. Mit Ferdy Kübler lieferte er sich legendäre Duelle, sein Antritt war elegant und wuchtig zugleich, doch sein Leben war tragisch, zum Schluss fuhr er mit seinem weissen Alfa Romeo in einen Baum. Dieses Leben wurde nun verfilmt. Zum Kinostart sind Regisseur Daniel von Aarburg und Sepp Renggli als Zeitzeuge und ehemaliger DRS-Sportreporter zu Gast im Tagesgespräch.
http://www.artfilm.ch/extra/tagesgespraech_20100916.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Wie soll Kultur gefördert werden?
Im Winter 2012 tritt das Kulturförderungsgesetz in Kraft. Dann steht die Förderung der Kultur auf einer gesetzlichen Basis. Nun liegt das Grundsatzpapier dazu auf dem Tisch. Filmspezialistin Marcy Goldberg und TV-Produzent Ernst Buchmüller nehmen am Stammtisch von Eric Facon Stellung zu den Aussichten der Kulturförderung.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20100828.mp3
art-tv: Panel Filmfestival Locarno | Originalton
Gibt es zu viele Filmfestivals? Das vom SVFJ in Zusammenarbeit mit art-tv.ch realisierte Podium ging im Rahmen des Filmfestivals Locarno dieser Frage nach
http://www.art-tv.ch/6263-0-panel-filmfestival-locarno--audio.html
DRS2/4 in Locarno: Wenig Langeweile in Locarno
Blick zurück auf zehn Tage Filmfestival: Unsere Filmredaktoren präsentieren ihre Höhepunkte in Locarno. Michael Sennhauser schwärmt für den serbischen Film BELI BELI SVET - und Brigitte Häring verlor ihr Herz an einen Gummireifen. Die Filmredaktion und der Berliner Filmkritiker Peter Claus nehmen dabei auch die erste Ausgabe des Festivals unter Olivier Père unter die Lupe - mit positivem Fazit: Langweilig ist ihnen in Locarno selten geworden.
http://www.artfilm.ch/extra/liveinlocarno_20100813.mp3
DRS2/4 Live in Locarno: Grosses Gruseln auf der Piazza
Das Horror-Genre ist dieses Jahr stark präsent am Filmfestival Locarno. Über Schock- und Schreckmomente auf der Piazza diskutieren im DRS-Zeltpavillon unsere Filmredaktoren Brigitte Häring und Michael Sennhauser. Ebenfalls zu Wort kommt Regisseur Gareth Edwards. Er hat den Film MONSTERS nach Locarno gebracht - ein Film, der mit der menschlichen Urangst vor fremden Kreaturen spielt. Weiter in der Sendung: Regisseur Joshua Atesh Litle stellt THE FURIOUS FORCE OF RHYMES vor, einen Dokumentarfilm über Hip Hop. Zu Gast ist Marco Cacciamognaga, der operative Direktor des Filmfestivals. Wir sprechen mit ihm über den Umweltschutz am Festival.
http://www.artfilm.ch/extra/liveinlocarno_20100812.mp3
DRS2/4 Live in Locarno: Pardi di domani - Zwischenbilanz Locarno
Dieses Jahr feiert das Filmfestival Locarno den 20. Geburtstag der Reihe «Pardi di Domani»: Ein Wettbewerb, der sich den «Leoparden von morgen» - dem Filmnachwuchs - widmet. Zu Gast auf der Piazza ist der Leiter dieser Sektion, Alessandro Marcionni. «Pardi di Domani» präsentiert Kurzfilme und hat in den letzten 20 jahren viele Talente gefördert. Darunter etwa die Regisseurin Andrea Staka, die 2006 für ihren Film DAS FRÄULEIN den Goldenen Leoparden erhielt. Weiter in der Sendung: Nachwuchstalent aus dem Wallis: Regisseur Anthony Vouardoux spricht über seinen Science-Fiction-Film YURI LENNON LANDING ON ALPHA 46. Im Zentrum steht ein einsamer Astronaut mit einer Mission - eine Geschichte in 15 Minuten und praktisch ohne Schnitt. - Jungfilmer Quinn Evan Reimann spricht über den Film DÜRÄ..! : Der Abschlussfilm an der Zürcher Hochschule der Künste erzählt von Michael und seinen zwei Kollegen Mani und Dani. Alle drei sind Patienten in der Psychiatrie - mit dem gleichen Ziel: Sie wollen raus. - Filme ab 18 - der neue Trend in Locarno? Es diskutieren der Berliner Filmjournalist Peter Klaus zusammen mit den DRS 2-Filmredaktoren.
http://www.artfilm.ch/extra/liveinlocarno_20100810.mp3
DRS2/4 Live in Locarno: CYRUS - RUBBER
John C. Reilly ist einer der bekannten Unbekannten Hollywoods. Sein Gesicht aber ist Kinogängern vertraut - etwa aus den Filmen MAGNOLOA oder BOOGIE NIGHTS. In Locarno ist der Charakterdarsteller Reilly im Film «Cyrus» zu sehen. In CYRUS spielt Reilly einen Mann, der seine Frau durch eine Scheidung verloren hat. Seine Freundin scheint grossartig, wenn da nicht ein grosser Nachteil wäre: Ihr Sohn. Zu Wort kommt auch der Co-Regisseur von CYRUS Jay Duplass. Er und sein Bruder Mark waren überrascht über das Feedback, das sie auf ihren Film bekommen haben. Weiter in der Sendung: WOMB ist englisch für Gebärmutter - und ein Film über eine Frau: Sie verliert ihren Geliebten, lässt ihn klonen und trägt ihn schliesslich aus. Grossartiges Kino aus einer deutsch-französischen-ungarischen Co-Produktion. - Regisseur Quentin Dupieux spricht über seinen Film RUBBER. Darin haucht er einem Autoreifen Leben ein. Skurril? Bestimmt - aber «besser, als einen Film über Kaninchen zu machen», sagt der Regisseur. Das Resultat spricht für ihn: «RUBBER ist cleveres und unterhaltsames Kino».
http://www.artfilm.ch/extra/liveinlocarno_20100809.mp3
DRS2/4 Live in Locarno: SONGS OF LOVE AND HATE - DAS SCHIFF DES TORJÄGERS - HUGO KOBLET
In Locarno begann der Internationale Wettbewerb mit einem Schweizer Film: SONGS OF LOVE AND HATE spielt in den Walliser Alpen und erzählt von den Schwierigkeiten eines Winzers mit seiner Tochter. Ein Film, der unsere Filmredaktion spaltet. Michael Sennhauser lobt die wunderbar gesteigerte Dramaturgie - Brigitte Häring stört sich an den schwachen Dialogen. Michael Sennhauser spricht als Mitglied der Kritikervereinigung über die «semaine de la critique» - eine Filmreihe, die es seit 21 Jahre gibt und sieben ausgesuchte Dokumentarfilme zeigt. Moderner Kinderhandel in Afrika: Regisseurin Heidi Specogna spricht über ihren Dokumentarfilm DAS SCHIFF DES TORJÄGERS. Sechs Jahre hat sie gebraucht, um die Beteiligten zu finden und zu überzeugen, beim Film mitzumachen. Involviert dabei ist auch ein internationaler Fussballstar. Dem Schweizer Radrennfahrer Hugo Koblet ist ein Film gewidmet: HUGO KOBLET - PEDALEUR DE CHARME ist eine Dokufiktion über den Radrennstar der Fünfzigerjahre. Regisseur Daniel von Aarburg zeichnet darin das bewegte Leben vom kometenhaften Aufstieg bis zum Fall nach. Ausblick auf das Wochenende: Erwartet wird der Hollywood-Schauspieler John C. Reilly. Der Charakterdarsteller, bekannt aus BOOGIE NIGHTS oder MAGNOLIA kommt in Locarno als unglücklicher, verlassener Mann auf die Leinwand.
http://www.artfilm.ch/extra/liveinlocarno_20100806.mp3
DRS2/4 Live in Locarno: Olivier Père - Ernst Lubitsch
Festivaldirektor Olivier Père spricht über die Veränderung des Kinos: Das klassische Kino ist am Verschwinden. Kino heute ist nicht mehr nur Massenunterhaltungskunst, sondern bedient viele kleine Nischen. Père ist weiter überzeugt, dass Festivals nicht mehr nur dazu da sind, um Filme zeigen. Sie sind zu Orten geworden, die Publikum, Industrie und die Filmemacher zusammenbringen. Von wegen brave Eröffnungsfilme: AU FOND DES BOIS von Benoît Jacquot schockiert das Publikum mit schwierigen Gewaltszenen. Die Meinungen dazu sind gespalten. Die diesjährige Retrospektive ist Ernst Lubitsch gewidmet, einem der prägendsten Filmregisseure aus den Anfängen des Kinos. Lubitsch war ein Meister der Komödie und neben Chaplin einer der ersten und einzigen, die während dem Krieg eine Komödie über das Dritte Reich gedreht hat. Der US-amerikanische Filmhistoriker Joseph McBride erklärt die Faszination des deutschen Regisseurs und sein Markenzeichen, den so genannten «Lubitsch Touch», einer der grossen Sätze der Filmgeschichte.
http://www.artfilm.ch/extra/liveinlocarno_20100805.mp3
DRS2 Reflexe: COEUR ANIMA - ein wuchtiger Schweizer Erstlingsfilm
An den Solothurner Filmtagen hat ein neuer Schweizer Film das Publikum verblüfft. COEUR ANIMAL, der Erstling der Westschweizerin Séverine Cornamusaz, wurde mit gleich zwei Schweizer Filmpreisen ausgezeichnet. Jetzt läuft die eigenwillige Romanverfilmung im Kino. Erzählt wird die Geschichte des Bauernehepaars Paul und Rosine, die abgeschieden auf ihrem Hof in den Alpen leben. Paul misshandelt seine Frau, bis ein Saisonarbeiter der Geschichte eine neue Wendung gibt. Die Regisseurin Séverine Cornamusaz im Gespräch in Reflexe.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20100524.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Hinterlässt Nicolas Bideau nur Negatives?
Nach fünf Jahren räumt der umstrittene Chef der Sektion Film im Bundesamt für Kultur, Nicolas Bideau den Stuhl. Er überwarf sich in den vergangenen Jahren mit namhaften Exponenten der Filmbranche. Öffentlich brandete ihm vor allem Kritik entgegen. Hinterlässt Bideau einen Scherbenhaufen? Darüber diskutieren die kanadische Filmwissenschafterin Marcy Goldberg und Ernst Buchmüller, Produzent bei 3Sat.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20100515.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Hollywood und Luzern rollen dem Film den roten Teppich aus
Vorbild Hollywood: Die Verlegung der Vergabe des Schweizer Filmpreises von Solothurn nach Luzern sollte dem hiesigen Filmschaffen eine Prise mehr Glamour verleihen. Ob die Premiere glückte, und wieviel Qualität der Film-Jahrgang 2009 aufwies, darüber diskutiert Eric Facon mit der Filmwissenschafterin Marcy Goldberg und mit Brigitte Häring, der Filmredaktorin von DRS 2.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20100313.mp3
DRS2 Reflexe: Ian Pearson über die Zukunft des Kinos
James Camerons 3D-Spektakel AVATAR schlägt globale Kassenrekorde, Hollywood feiert die neue alte Technologie als Quotenrenner der Zukunft – dabei stammt das Konzept aus den fünfziger Jahren. Was kommt im Kino nach der 3D-Welle? Michael Sennhauser spekuliert mit dem Futurologen Ian Pearson über Hirnkino und Gefühlsaufzeichnung. Auch dies Konzepte, welche zumindest das Science-Fiction-Kino längst schon fruchtbar gemacht hat: Mit Douglas Trumbulls BRAINSTORM schon 1983, und natürlich mit Kathryn Bigelows STRANGE DAYS von 1995, nach einem Drehbuch von … James Cameron.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20100215.mp3
DRS2 Reflexe: Solothurner Filmtage: Rückblick und Ausblick
Um einen Tag verlängert und erstmals um ein Wochenende herum drapiert: Die 45. Solothurner Filmtage bemühten sich um einen repräsentativen Überblick zum Zustand und der Stossrichtung des Schweizer Filmschaffens. Michael Sennhauser zieht mit Ivo Kummer, dem langjährigen Direktor der Filmtage, und mit dem Filmemacher Christof Schertenleib (ZWERGE SPRENGEN) die Bilanz zum Jahresauftakt der Schweizer Filmszene.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20100201.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Wie mutlos ist der Schweizer Film wirklich?
Er sei bieder und mutlos, der Schweizer Spielfilm, hiess es im Vorfeld der 45. Solothurner Filmtage. Aber, ist es wirklich? Darüber diskutieren die Filmspezialistin Franziska Oliver und Filmredaktor Michael Sennhauser am Kulturstammtisch mit Eric Facon.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20100130.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Schwacher Schweizer Spielfilm?
Bieder sei er, mut- und harmlos, der Schweizer Spielfilm. Das war im Vorfeld der 45. Solothurner Filmtage im Feuilleton zu lesen. Was ist daran wahr, was sind mögliche Ursachen? Am Stammtisch von Eric Facon diskutieren darüber Marcy Goldberg, Filmwissenschaftlerin mit Spezialgebiet Schweizer Film, und Ivo Kummer, Direktor der Solothurner Filmtage
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20100123.mp3
DRS2 Reflexe: Niki Reiser - Filmmusik als Leidenschaft
"Die Musik ist die Seele des Films." An den diesjährigen Solothurner Filmtagen steht die Filmmusik einmal mehr im Rampenlicht: Der Schweizer Komponist Niki Reiser hat unter anderem die Musik für fast alle Filme Dany Levys komponiert. Die Solothurner Filmtage widmen dem Musiker Niki Reiser das Spezialprogramm «Recontre». Brigitte Häring unterhält sich mit Niki Reiser über seine Arbeit.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20100121.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Rückblick auf 2009
Zum Ende des Jahres sprechen Marcy Goldberg und Balts Nill mit Gastgeber Eric Facon über die kulturellen Höhepunkte des vergangenen Jahres.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20091226.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: TANNÖD, der Literatur-Bestseller im Kino
Die Schweizer Regisseurin Bettina Oberli hat den Bestseller TANNÖD von Andrea Maria Schenkel verfilmt. Der Roman ist inspiriert von einem wahren, bis heute ungeklärten Mordfall, der sich 1922 auf einem Bauernhof in Oberbayern ereignete. DRS 4-Redaktor Eric Facon diskutiert über Buch und Film mit den Filmspezialistinnen Marcy Goldberg und Franziska Oliver.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20091128.mp3
DRS2 Reflexe: Duisburger Filmwoche: Zwei Dokfilme, zwei Systeme
Die Duisburger Filmwoche beleuchtet jeden Herbst Zustand und Methoden des deutschsprachigen Dokumentarfilms. Mit «Lost Town» von Jörg Adolph und «Besprechung» von Stefan Landorf waren dieses Jahr zwei aufschlussreiche Ansätze zu sehen. Michael Sennhauser hat mit den beiden Filmemachern einen Vergleich unternommen und einen Blick in die Zukunft des Dokumentarfilms versucht.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20091126.mp3
DRS2 Reflexe: GEBURT von Silvia Haselbeck und Erich Langjahr
Der Schweizer Dokumentarfilm GEBURT begleitet zwei alltägliche Schwangerschaften bis zur Niederkunft. Dabei will der Film nur die Sache an und für sich zeigen - ohne Interpretation, Wertung oder Belehrung. Selten hat ein Film das Animalische, aber auch das psychisch extrem Fordernde der Vorgänge so detailliert gezeigt. Silvia Haselbeck und Erich Langjahr erklären im Gespräch ihre Methoden und Absichten - und erzählen von den erheblichen Risiken, die sie mit dem Film eingegangen sind.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20091022.mp3
DRS2 Reflexe: Filmpodium Zürich feiert den 25. Geburtstag
Jubiläum für das Zürcher Filmpodium: Seit 25 Jahren kann man im denkmalgeschützten Kino «Studio 4» Perlen der Filmgeschichte, Retrospektiven und besondere Programme der Kinowelt sehen. Doch das Filmpodium verschliesst sich nicht vor der Zukunft: Ausgerüstet mit der neuesten digitalen Vorführtechnologie, blickt das Programmkino nicht mehr nur in die Vergangenheit der Filmgeschichte. Filmredaktorin Brigitte Häring geht mit den Pionieren des Filmpodiums zurück zu den Anfängen der Institution. Sie redet mit ehemaligen Leitern über Veränderungen in der Programmierung und über persönliche Vorlieben. Ausserdem gewährt die aktuelle Co-Leitung Corinne Siegrist und Andreas Furler einen Blick in die Zukunft des Filmpodiums.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20091021.mp3
DRS2 Reflexe: CARGO - Sciencefiction-Kino aus der Schweiz
Über sieben Jahre lang haben Ivan Engler und Marcel Wolfisberg an ihrem Traum gearbeitet, einen Schweizer Science-Fiction-Film von internationalem Niveau zu drehen. Nun kommt der Film in die Kinos. In einer Industriehalle in Winterthur wurde gesägt, gebaut und schliesslich gedreht. Der Science-Fiction-Film CARGO sollte nicht nur optisch, sondern auch dramaturgisch und inhaltlich internationales Niveau erreichen. Die Story: Seit dem Öko-Kollaps der Erde lebt der grösste Teil der Menschheit im All, in hoffungslos überfüllten Raumstationen. Die einzige Hoffnung, diesem Chaos zu entkommen, ist Rhea, ein paradiesischer Planet, 5 Lichtjahre von der Erde entfernt. Jetzt muss sich das Resultat bewähren, zunächst in den Deutschschweizer Kinos. Michael Sennhauser hat Engler und Wolfisberg getroffen.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090923.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: PEPPERMINTA - Pippilotti Rists erster Spielfilm
Die Schweizer Künstlerin Pippilotti Rist hat ihren ersten Spielfilm vorgestellt. PEPPERMINTA erzählt von einer jungen Frau, die die Aufgabe hat, Farbe in die Welt zu bringen. Während die ausländischen Kritiken durchwachsen sind, stiess der Film in der Schweiz vor allem auf positive Reaktionen. Was denken die Kritiker? Eric Facon diskutiert mit den Filmexpertinnen Marcy Goldberg und Franziska Oliver.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20090919.mp3
DRS2 Reflexe: Wenn Künstler Spielfilme machen, Pipilotti Rist und PEPPERMINTA
Mit PEPPERMINTA ersten Spielfilm der Schweizer Künstlerin Pipilotti Rist, ist die Schweiz an der Mostra del Cinema in Venedig vertreten. In Cannes zeigte der britische Künstler Steve McQueen letztes Jahr seinen Spielfilm HUNGER, die Amerikanerin Miranda July feierte mit ME AND YOU AND EVERYBODY WE KNOW auch bei uns Kinoerfolge. Franziska Baetcke unterhält sich mit Kunstredaktorin Gabriela Christen und Filmredaktor Michael Sennhauser über bildende Künstler mit Kinoambitionen, ihre Wünsche, und ihre Leistungen.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090909.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Die Debatte um Fördergelder in der Kultur
Der Artikel Drohungen, Rekurse, Beschwerden: Kulturleute auf Subventionsjagd im Zürcher Tages-Anzeiger sorgte für heftige Reaktionen in der Kulturszene. Eric Facon spricht mit Marcy Goldberg, Filmwissenschaftlerin, und Guy Kneta, Autor, über die Debatte um Fördergelder in der Kultur und über den Festivalsommer.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_2009082.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Locarno 09: Bilanz der Ära Maire
Vier Jahre lang hat Frédéric Maire das Festival von Locarno als künstlerischer Direktor verantwortet – nachdem er ihm zuvor über zwanzig Jahre in verschiedenen Funktionen verbunden war. Jetzt übernimmt er die Leitung der Cinémathèque Suisse in Lausanne. Wie hat Maire das Festival geprägt, was für ein Erbe tritt sein Nachfolger Olivier Père jetzt an? Im DRS4-Kulturstammtisch hat Eric Facon die Fragen gestellt, an Marcy Goldberg und Michael Sennhauser
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20090815.mp3
DRS2 Aktuell: Locarno: Rückblick auf zehn Festivaltage
Das versammelte Team des Locarno-Magazins spricht über Highlights und Enttäuschungen des 62. Filmfestivals. Welche Filme haben Chancen auf den Goldenen Leoparden? Zu Gast ist Peter Klaus, Filmkritiker aus Deutschland. Themen im Rückblick: «Manga Impact» kritisch beleuchtet: Faszinierende Werkschau oder lückenhafte Auswahl? Auslese der Kritikerwoche: Dokumentarfilm PIANOMANIA - Humor in einem Film über Klavierstimmer? Platzregen auf der Piazza: Magischer Moment oder Metapher für das Festivalprogramm? Die persönlichen Highlights von Filmredaktor Michael Sennhauser, Brigitte Häring und Romana Costa.
http://www.artfilm.ch/extra/drsaktuell_20090814.mp3
DRS2 Aktuell: Locarno: Verliebter Backpacker - Detlev Bucks neuer Film
Der deutsche Filmemacher Detlev Buck wünscht sich zur Uraufführung seines Films «etwas Woodstock-Gefühl». Im Locarno-Magazin spricht er über sein neues Werk SAME BUT DIFFERENT Buck, bekannt aus HERR LEHMANN und als Regisseur der Komödie MÄNNERPENSION erzählt in seinem jüngsten Film eine wahre Geschichte über einen Backpacker, der sich in Kambodscha in eine Prostituierte verliebt.
http://www.artfilm.ch/extra/drsaktuell_20090813.mp3
DRS2 Aktuell: TANDOORI LOVE erhält Preis für beste Schweizer Filmmusik
Locarno im Zeichen des Schweizer Filmschaffens: Nicolas Bideau und die Filmwissenschafterin Marcy Goldberg sprechen über die Situation der hiesigen Filmszene. Und: der Preis für Schweizer Filmmusik geht an TANDOORI LOVE.
Tag des Schweizer Films am Festival in Locarno: Marcy Goldberg, Spezialistin für das einheimische Filmschaffen, stellt einen Umbruch im Filmgeschäft fest - Professionalisierung einerseits, zu wenig künstlerische Diversität andererseits. Nicolas Bideau beurteilt seine Rolle als BAK-Filmchef allerdings begrenzt, was die Auswirkung auf das Filmschaffen betrifft.
Den Preis für Schweizer Filmmusik geht dieses Jahr an Marcel Vaid. Er sorgte im Liebesfilm TANDOORI LOVE für einen Soundtrack zwischen Indien und Berner Oberland. Zusammen mit dem Regisseur Oliver Paulus spricht er über die Schwierigkeit, indische Musik für europäische Ohren zu arrangieren.
http://www.artfilm.ch/extra/drsaktuell_20090812.mp3
DRS2 Aktuell: Locarno: Anime-Spezialist und Musikproduzent im Gespräch
Der Anime-Spezialist Jonathan Clements befasst sich wissenschaftlich mit dem Thema rund um Roboter, Kriegswaffen und Fantasy. Ruhigere Töne verfolgt Musikproduzent Manfred Eicher. Das Filmfestival Locarno zeigt einen Dokumentarfilm über sein Schaffen. Für Clements, einen der wichtigsten westlichen Anime-Spezialisten, sind Animefilme ein Fenster in die fremde japanische Kultur. Die Ausweitung der einstigen Kindermärchen auf den internationalen Markt empfindet er nicht nur positiv - für Clements besteht die Gefahr, dass das spezifisch «Japanische» verloren geht. Manfred Eicher gehört mit seinem ECM-Label zu den Grössen der internationalen Musikproduzenten. Bereits 1990 war er mit seinem Film HOLOZÄN am Filmfestival Locarno zu Gast und gewann den Spezialpreis der Jury. Nun haben zwei Berner Regisseure einen Dokumentarfilm über ihn gedreht. SOUNDS AND SILENCE ist ein essayistischer Film, in dem der Musiker bloss zwei Mal zu Wort kommt. Im Locarno-Magazin erläutert Manfred Eicher seine Vorstellungen von Filmmusik jenseits der reinen Bildillustration.
http://www.artfilm.ch/extra/drsaktuell_20090811.mp3
DRS2 Aktuell: Die Macher von GIULIAS VERSCHWINDEN
Vor einer berstend vollen Piazza feierte am Samstag Christoph Schaubs Komödie GIULIAS VERSCHWINDEN Premiere. Der Film bietet grosse Namen und fulminante Wortgefechte. Erzählt wird die Geschichte einer Frau (Corinna Harfouch), die mit Freunden ihren 50. Geburtstag feiern will - und sich dann nicht mehr entschliessen kann, an das Fest zu gehen. So müssen die Freunde ohne Giulia über das Altern spassen und trauern. Im Locarno-Magazin sind zu Gast der Regisseur Christoph Schaub, Martin Suter als Autor des Drehbuchs und Balz Bachmann, der die Filmmusik schrieb.
http://www.artfilm.ch/extra/drsaktuell_20090810.mp3
DRS2 Aktuell: Locarno: UNTER BAUERN, Filmpolitik
Gestern feierte der deutsche Film UNTER BAUERN in Locarno Weltpremiere. Auch die Filmpolitik steht einmal mehr im Zentrum: Filmredaktor Michael Sennhauser gibt Auskunft über die Aufsichtsbeschwerde, die gegen Nicolas Bideau, Chef der Sektion Film des Bundesamt für Kultur, eingereicht wurde. «Manga» oder «Anime»? Akira Tochigi, Kurator am National Film Center in Tokyo, erzählt von der Geschichte des japanischen Animationsfilms.
http://www.artfilm.ch/extra/drsaktuell_20090807.mp3
DRS2 Aktuell: Locarno: "Unser eigenes Kalifornien" im Tessin
Im Festivalzelt des Radio della Svizzera Italiana sprechen der künstlerische Leiter Frédéric Maire und Schweizer Regisseur Fredi Murer (VITUS) über die Bedeutung und einen möglichen Stilwechsel des Filmfestivals Locarno - «unser eigenes Kalifornien» (Murer) im Tessin.
http://www.artfilm.ch/extra/drsaktuell_20090806.mp3
DRS1 Samstagsrundschau: Pius Knüsel, Direktor von Pro Helvetia
Ursprünglich 1939 gegründet zur kulturellen Selbstbehauptung fördert die Pro Helvetia auch heute noch die Schweizer Kultur. Was gibt es heute zu verteidigen? Welches sind interessante aktuelle Kulturtrends? Pro Helvetia-Direktor Pius Knüsel stellt sich den Fragen von Dieter Kohler.
http://www.artfilm.ch/extra/samstagsrundschau_20090801.mp3
DRS2 Reflexe: Sommergäste: Christian Schocher, Kinobetreiber, Filmemacher, Pontresina
Wie viele seiner Generation wollte der junge Bünder Christian Schocher (Jahrgang 1946) nach seiner Schul- und Lehrzeit so schnell wie möglich weg aus dem Bergdorf Pontresina. Aber dann ist er doch geblieben, hat von seinem Vater das Kino im Dorf übernommen und schliesslich mit REISENDER KRIEGER einen der wichtigsten Schweizer Filme der Achtziger Jahre geschaffen. Michael Sennhauser hat Schocher in Pontresina besucht.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090729.mp3
DRS1 Rendez-vous/Echo der Zeit: Die schönen Künste
Immer wieder setzen sich Künstlerinnen und Künstler mit Geld auseinander. Inhaltlich, in ihren Werken - wie seinerzeit an der Expo 02, wo ein ganzer Pavillon dem Geld gewidmet war. Und ganz praktisch und alltäglich: Die wenigsten schaffen es nämlich, mit ihrer Kunst auch ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Romana Costa hat zwei Kunstschaffende besucht. Franziska Koch hat sich kürzlich in einer Installation mit dem geheimnis-umwobenen Goldschatz der Nationalbank befasst und Mercurius Weisenstein hat ein künstlerisch-praktisches Modell von Einnahme-Quelle entwickelt.
http://www.artfilm.ch/extra/rdv-echoderzeit_20090714.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Das Verhältnis der Kritiker zu den Kulturschaffenden
Werner Weber, NZZ-Feuilletonchef und Literaturprofessor (1919–2005), prägte während sechs Jahrzehnten das Literaturgeschehen im deutschsprachigen Raum. Die von ihm hinterlassene Korrespondenz lässt ein Stück Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts wieder aufleben. Anne Fournier, Deutschschweiz-Korrespondentin der Tageszeitung «Le Temps», und Pedro Lenz, Schriftsteller aus Bern, diskutieren über das Verhältnis von Kultur und Kritik.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20090704.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Bilanz des Kulturministers Couchepin
Bundesrat Pascal Couchepin tritt zurück. Wie sieht seine Bilanz als Kulturminister aus? Was sollte der künftige Kulturminister, die künftige Kulturministerin an Qualifikationen und Fähigkeiten mitbringen? Darüber spricht Eric Facon mit der Filmwissenschaftlerin Marcy Goldberg und Anne Fournier, Korrespondentin von «Le Temps» in Zürich.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20090620.mp3
RSR Les hommes et les femmes: La vie des célibataires
Rencontre avec Frédéric Baillif pour son documentaire LA VIE EN DEUX. Roselyne Fayard s'entretient avec le jeune réalisateur genevois, qui se penche sur les trentenaires célibataires.
http://www.artfilm.ch/extra/les-hommes-et-les-femmes20090530-130000.mp3
DRS2 Reflexe: Das war das Filmfestival Cannes 2009
Die Wirtschaftkrise mag durchschlagen auf die Anzahl der Besucher und die Belegung der Hotelzimmer an der Côte d'Azur. Aber das Programm des grössten Filmfestivals der Welt war reichhaltiger denn je. Eine Bilanz. Das Who-is-who der grössten, noch lebenden Regisseurinnen und Regisseure hofft - oft gar einmal mehr - auf die goldene Palme. Drei Tage vor deren Verleihung versuchen Michael Sennhauser und seine deutschen Kolleginnen Anke Leweke («taz») und Katja Nicodemus («Die Zeit») eine Bilanz der 62. Ausgabe von «Le festival».
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090521.mp3
DRS2 Reflexe: Psychoanalytiker Paul Parin gestorben.
Der Psychoanalytiker und Schriftsteller Paul Parin ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Bekannt wurde Paul Parin vor allem durch seine ethnopsychoanalytischen Studien. Mit dem Buch «Untrügliche Zeichen von Veränderung» machte er sich auch einen Namen als Schriftsteller. Anlässlich seines 90. Geburtstags würdigte DRS 2 Paul Parin als Erzähler. Diese Sendung zeigte, wie wunderbar Parin erzählen konnte, und was zwei Menschen, die ihn kannten, dazu wissen: der Psychoanalytiker Olaf Knellessen und der Schriftsteller Urs Widmer. DRS 2 wiederholt diese Sendung als Erinnerung an den grossen Menschen Paul Parin.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090518.mp3
DRS2 Reflexe: Der Reiz doppeldeutiger Bilder
Wolken oder Felsen, in denen sich Gesichter verstecken, Landschaften, die auch als Körper lesbar sind - solche und andere doppeldeutige Bilder sind das Thema der fesselnden Ausstellung «Une image peut en cacher une autre» im Pariser Grand Palais. Die Ausstellung zeigt 250 Beispiele für das Spiel mit der Doppeldeutigkeit von Bildern. Dabei handelt es sich nicht nur um Gemälde und Skulpturen, auch in Zeichnungen, Grafiken, Fotografien und Filmen lässt sich das Phänomen zeigen. Dalí nimmt einen besonderen Platz ein, um sein Werk versammeln sich Kunstwerke der verschiedensten Epochen und Kulturkreise, von Arcimboldo über Max Ernst bis zu Eschers seltsamen Perspektiven und Markus Raetz. Die Ausstellung rückt auch neuere Fragestellungen der Kunstwissenschaft ins Zentrum. Ein Gespräch mit den Ausstellungsmachern Dario Gamboni und Jean-Hubert Martin.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090514.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Filmfestival Visions du Réel
Diese Woche ist in Nyon das Dokumentarfilm-Festival Visions du Réel zu Ende gegangen. Unter der Leitung von Eric Facon diskutieren Filmwissenschaftlerin Marcy Goldberg und Filmredaktor Michael Sennhauser über die Filme, die dort zu sehen waren, über die Werke, die Preise gewonnen haben und über das Genre des Dokumentarfilms.Mit über 150 Dokumentarfilmen aus 35 Ländern präsentierte die 15. Ausgabe von Visions du Réel ein thematisch breites Spektrum an filmischen Essays. Es reichte vom Leben in einem Kloster im Himalaja über den Kriegs- und Gefängnisalltag, den Fall der Berliner Mauer bis zur Umweltthematik. Visions du Réel ist ein Film-Event von internationaler Bedeutung. Es zählt mit den Filmfestivals in Locarno und Solothurn zu den drei grössten Filmfestivals der Schweiz.
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20090502.mp3
DRS2 Reflexe: Wie dokumentiere ich das Unzeigbare? - 15 Jahre "Visions du Réel"
Am Mittwochabend ging die diesjährige Ausgabe von "Visions du réel" in Nyon mit der Preisverleihung zu Ende. Es war die 40. Ausgabe des international renommierten Dokumentarfilmfestivals am Genfersee, und gleichzeitig die 15. unter der Leitung von Jean Perret. Michael Sennhauser blickt zurück auf die Jubiläumsausgabe und fragt drei Filmemacher nach der Art, wie sie das Unabbildbare in ihren Filmen dokumentiert haben: Peter Liechti das Sterben eines Selbstmörders in THE SOUND OF INSECTS, Jos de Putter die virtuelle World of Warcraft in BEYOND THE GAME und Richard Brouillette den Neoliberalismus in L'ENCERCLEMENT.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090430.mp3
DRS2 Reflexe: Die Kultur zur Krise (8): Strukturwandel im Kinogewerbe
Während im Konsumgütersektor die Kauflust mit der globalen Finanzkrise abgenommen hat, verzeichnen Kinobetriebe, vor allem in den USA, steigende Zuschauerzahlen. Das bedeutet allerdings keineswegs, dass das Kinogewerbe krisenresistent wäre, im Gegenteil: Die Kinokrise ist seit vielen Jahren Dauerzustand. Michael Sennhauser unterhält sich mit Schweizer Kinobetreibern über die Verflachung des Filmangebots, die Digitalisierung, ihre Möglichkeiten und Gefahren. Gesprächspartner: Beat Käslin, Arthouse Kinos Zürich, Romy Gysin, Kultkino Basel, Brian Jones, General Manager Pathé Schweiz, Laurent Steiert, BAK.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090422.mp3
DRS2 Reflexe: Zum Tod von Alfred A. Häsler
Alfred A. Häsler ist im Alter von 88 Jahren verstorben. Der Journalist und Publizist war Autor von rund 40 Büchern, sein bekanntestes, «Das Boot ist voll», handelt von der Schweizer Flüchtlingspolitik im Zweiten Weltkrieg. Wer aber war Alfred A. Häsler?
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090416.mp3
DRS2 Reflexe: Kleinverlage - wertvoll aber pleite
Kleine Verlage sind Krisen gewohnt. Von den Feuilletons werden sie für ihr ambitioniertes Programm gefeiert und die Buchbranche profitiert von ihren innovativen Ideen, doch ihre finanzielle Lage ist meist prekär. "Ich mach auch keine Kalkulationen," sagt der Hörbuchverleger Klaus Sander vom supposé Verlag, "weil wenn ich das machen würde, dann dürften wahrscheinlich die meisten CDs nicht rauskommen, und das wäre ja Blödsinn. Also muss man es umgekehrt machen. Man muss die Sachen machen, die man meint machen zu müssen und die man machen will, und dann muss man sehen, wie man damit hinkommt."
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090415.mp3
DRS2 Reflexe: Michael Neuenschwander - von der grossen Bühne zum freien Theater
Michael Neuenschwander hatte nach 20 Jahren als Schauspieler auf grossen Bühnen und in Filmen genug und verwirklichte sich einen alten Traum: mit Gleichgesinnten etwas Eigenes aufzuziehen. Die erste Produktion der Gruppe tourt derzeit durch die Schweiz. Was bringt einen erfolgreichen Theater- und Filmschauspieler dazu, eine eigene Gruppe zu gründen und in die freie Szene zu gehen?
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090414mp3
DRS2 Reflexe: Traumwelten von Pipilotti Rist
Nach der äusserst erfolgreichen Ausstellung von Pipilotti Rist im Museum of Modern Art in New York widmet nun auch das Museum Boijmans Van Beuningen in Rotterdam der Schweizer Videokünstlerin eine grosse Ausstellung auf 1500 Quadratmetern mit Werken aus den letzten Jahren. Die Künstlerin im Gespräch.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090309.mp3
DRS2 Reflexe: Die Dauerkrise der Musikwirtschaft
Innert zehn Jahren ist der Schweizer Musikmarkt auf die Hälfte geschrumpft. Die Umsätze sind dramatisch eingebrochen. Wie begegnet die Branche der Dauerkrise? Welche Auswege sehen Gross- und Kleinfirmen aus dem kommerziellen Desaster?
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090227.mp3
DRS2 Reflexe: Neues von Freidrich Glauser
Der Schweizer Schriftsteller Friedrich Glauser (1896-1938) ist populär geworden als Verfasser der Krimis um den Berner Fahnder Wachtmeister Studer. Nun kann man den vielfältig Begabten auch als Lyriker kennen lernen. Bernhard Echte, der Herausgeber von Glausers gesammelten Gedichten und einem neuen Briefband, stellt die Neuerscheinungen vor.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090225.mp3
DRS2 Reflexe mit Ursula Meier zu HOME
Ende Januar hat Michael Sennhauser in Zürich mit Ursula Meier eine Stunde über ihren Film Home gesprochen. Jetzt ist die Sendung fertig, pünktlich zum Filmstart in der Deutschschweiz.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090219.mov
DRS2 Reflexe: Anne-Marie Blanc - eine Ausnahmeerscheinung
Die Schweizer Schauspielerin Anne-Marie Blanc ist im Alter von 89 Jahren gerstorben. Sieben Jahrzehnte lang stand ihr Name für zeitlose Ausstrahlung und künstlerische Vielseitigkeit: Anne-Marie Blanc war eine Ausnahmeerscheinung in jeder Hinsicht. Als unvergessliche GILBERTE DE COURGENAY hatte sie ihre Karriere begonnen. Seither war die Schauspielerin eine "Legende zu Lebzeiten" und bis ins hohe Alter eine beeindruckende Persönlichkeit. Kaa Linder war vor vier Jahren bei Anne-Marie Blanc zu Gast, anlässlich des 85. Geburtstags der verstorbenen Künstlerin.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090206.mp3
DRS2 Reflexe: Die Geschichte der Theatersubventionen
Steuergelder für den Musentempel? Freie Kunst trotz Subventionen? Der Historiker und Journalist Christoph Kohler hat die Entstehungsgeschichte der Theatersubventionen in Zürich von 1890 bis 1928 aufgearbeitet. Damit zeichnete er die historischen Spuren heutiger kulturpolitischer Diskussionen nach.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090130.mp3
DRS4 Kulturstammtisch: Der Schweizer Film im Gespräch
Der Kultur-Stammtisch findet - aus Anlass der 44. Filmtage - in Solothurn statt. Zu Gast bei Eric Facon sind die Filmwissenschaftlerin Marcy Goldberg und Michael Sennhauser, Filmkritiker von DRS2. Ihr Thema: Der Schweizer Film, die Filmpolitik und ein Skandalfilm in Anführungszeichen.
Michael Sennhauser: "Das Eigengoal besteht wahrscheinlich darin, dass irgendwannmal beschlossen wurde, wir brauchen erfolgreichere Filme, um auf der politischen Ebene die Leute davon zu überzeugen, dass wir mehr Geld brauchen für diese erfolgreichen Filme. Und der Beschluss, "wir machen jetzt erfolgreichere Filme", das ist der grosse Trugschluss, man kann nicht erfolgreichere Filme machen, man kann nur mehr Filme machen."
Marcy Goldberg: "Es ist ironisch, weil es sind genau die Leute, die immer für den freien Markt plädieren und für die freie Wirtschaft, und im Film wollen sie irgendwie eine Planwirtschaft haben. Das geht einfach nicht. Die Stärke kommt durch Vielfalt und durch Experimente. Man braucht das Geld, aber man darf den Leuten nicht sagen, wie sie es ausgeben sollten."
http://www.artfilm.ch/extra/kulturstammtisch_20090124.mp3
DRS2 Reflexe: Der Zustand des Schweizer Films
Die Solothurner Filmtage sind auch in ihrem 44. Jahr in erster Linie die Werkschau des Schweizer Filmschaffens und damit der Ort für eine Bestandesaufnahme. Wie hat sich der Schweizer Film an diesem Festival präsentiert? Eine Bilanz mit der Filmemacherin Stina Werenfels und dem Filmtechniker und -verkäufer Matthias Bürcher.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090123.mp3
DRS1 Tagesgespräch: Filmföderung wohin
Der Schweizer Film hat auch schon bessere Zeiten erlebt. Nach einem Höhenflug im Jahr 2006 sind die Zuschauerzahlen abgestürzt. Ein Grossteil der Filme findet sowieso seit je ziemlich abseits vom Publikum statt.Die Solothurner Filmtage, die diese Woche zum 44. Mal stattfinden, sorgen einmal mehr für eine gewisse Öffentlichkeit für diese Filme am Rand des Publikumsinteresses. Dass diese Filme gedreht werden können, ist wesentlich dank der Filmförderung durch den Bund überhaupt möglich. Ihr Chef, Nicolas Bideau, steht seit einiger Zeit in der Kritik der Filmbranche: Zu einseitig, zu unstet sei seine Politik der Filmförderung heisst es aus den Kreisen jener, die um die Bundesmillionen buhlen. Bundesfilmchef Nicolas Bideau und Stefan Haupt, Präsident des Filmautorenverbandes, diskutieren mit Emil Lehmann im Tagesgespräch.
http://www.artfilm.ch/extra/tagesgespraech090121.mp3
DRS2 Reflexe: TANDOORI LOVE Die helvetisch-indische Achse des Guten
Oliver Paulus macht seit Jahren ganz andere Schweizer Filme: DIE WURSTVERKÄUFERIN, WENN DER RICHTIGE KOMMT, WIR WERDEN UNS WIEDERSEHEN: Eigenwillige Solitäre. Nun hat er etwas anderes versucht und seine Leidenschaft fürs Kochen mit jener fürs Bollywood-Kino verbunden. Seine Liebesgroteske zwischen einem indischen Filmkoch und einer Oberländer Serviertochter platzt aus allen Nähten und hat doch auch die gewohnten leisen Untertöne. Oliver Paulus ist Gast bei Michael Sennhauser.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20090112.mp3
DRS2 Reflexe: Ruth Schweikert: Die Schriftstellerin und die Kulturpolitik
Über fehlende Arbeit kann sich Rith Schweikert ganz bestimmt nicht beklagen: die Schriftstellerin und fünffache Mutter ist seit einem halben Jahr Präsidentin des Kulturverbandes Suisseculture. Wenn im Bundeshaus über das Kulturförderungsgesetz debattiert wird, kann sich Ruth Schweikert darüber wundern, wie Politiker ohne Bezug zur Kultur über dieses Gesetz abstimmen und warum viele Kulturschaffende einen weiten Bogen um Kulturpolitik machen.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20081216.mp3
DRS2 Reflexe: Der ehemalige Tagesschau-Chef blickt zurück
Otmar Hersche hat als Chef der Tagesschau und Kulturjournalist beim Radio die Schweizer Medien wesentlich mitgeprägt. In seinen «Erinnerungen an den Journalismus» blickt er zurück auf die Veränderungen, die er in den Printmedien und bei der SRG erlebt hat. Otmar Hersche war von 1960 bis 1996 als Journalist und in leitenden Positionen bei katholischen Zeitungen, beim Radio und beim Fernsehen tätig. Buchtipp: Otmar Hersche: Erinnerungen an den Journalismus, Rotpunktverlag, Zürich, 2008
http://www.artfilm.ch/extra/otmarherssche.mp3
DRS2 Kommentar zur neuen Autorenfilmpolitik von Nicolas Bideau: Bideau schmeisst wieder Steine ins Wasser
http://www.artfilm.ch/extra/bideaukommentar.mp3
DRS2 Reflexe: Filmwissenschafterin Barbara Flückiger im Gespräch
Die Zürcher Filmwissenschafterin und -technikerin Barbara Flückiger hat mit VISUAL EFFECTS - FILMBILDER AUS DEM COMPUTER ihre zweite grössere Studie zu den neuen und neuesten technischen und ästhetischen Entwicklungen im Film veröffentlicht. Wie versteht und beurteilt die Spezialistin und Forscherin die gegenwärtigen Tendenzen in der Bearbeitung von Bild und Ton? Vor bald acht Jahren veröffentlichte Barbara Flückiger ausserdem SOUND DESIGN - DIE VIRTUELLE KLANGWELT DES FILMS. Das Buch gilt inzwischen im deutschen Sprachraum als Standardwerk zum Thema.
http://www.artfilm.ch/extra/barbara-flueckiger.mp3
DRS2 Reflexe: Zeitscheiben - Nachlese zum Dokumentarfilmfestival Nyon
Michael Sennhauser hat sich am Dokumentarfilmfestival "visions du réel" mit den Filmemachern Thomas Heise und Constantin Wulff über ihr Verhältnis zur dokumentierten Zeit unterhalten. Wie unterscheidet sich eine Langzeitstudie von einer Momentaufnahme, ein Film über zwei Generationen von jenem über eine Geburtsklinik?
http://www.artfilm.ch/extra/zeitscheibennyon.mp3
DRS2 Reflexe: PAS DOUCE - Jeanne Waltz filmt anders
Jeanne Waltz wurde 1962 in Basel geboren. Seit 1989 lebt und arbeitet sie in Portugal. Doch ihr Film PAS DOUCE ist unangefochten ein echter schweizer Film. Die Hauptfigur, eine Krankenschwester, war Mitglied im örtlichen Schiessverein, Meisterschützin, Freundin eines Zollbeamten. Sie ist aber auch lebensmüde, und sie ist "pas douce", kein süsses Mädchen. Jeanne Waltz siedelt ihren Film mitten unter uns an, mit einer starken Frauenfigur, die jedem Klischee spottet. Michael Sennhauser unterhält sich mit der Filmemacherin über Frauenbilder, Heimat, lokalisierte Geschichten und ihre Kunst, uns eine komplizierte, kratzbürstige Hauptfigur so unwiderstehlich ans Herz zu legen.
http://www.artfilm.ch/extra/pasdouce.mp3
DRS2 Reflexe: Silvio Soldinis Film GIORNI E NUVOLE
Silvio Soldini ist bei uns vor allem mit der sehr erfolgreichen Kino-Komödie PANE E TULIPANI bekannt geworden. In seinem neuen Film GIORNI E NUVOLE erzäählt der italienisch-schweizerische Doppelbürger von einem wohlbestallten Ehepaar, das unerwartet Positionen und Besitz verliert und in jeder Hinsicht wieder ganz von vorne anfangen muss. Mit Silvio Soldini und mit seiner Darstellerin Alba Rohrwacher sprach Pierre Lachat.
http://www.artfilm.ch/extra/giornienuvole.mp3
Reflexe: Matthias von Guntens Film MAX FRISCH, CITOYEN
MAX FRISCH, CITOYEN, so heisst ein Schweizer Dokumentarfilm, der in diesen Tagen in die Kinos kommt. Matthias von Gunten geht darin den Stationen von Max Frischs Biographie nach, wobei das Augenmerk häufiger auf den Bürger als auf den Schriftsteller Max Frisch gerichtet ist. Pierre Lachat sprach mit dem Filmemacher über das aufwendige Projekt, das Jahre beansprucht hat.
http://www.artfilm.ch/extra/Max%20Frisch,%20Citoyen.mp3
Reflexe: Filme erzählen als Kunst
Wie der Name schon verrät, werden beim "Internationalen Festival des nacherzählten Films" Filme nacherzählt. Damit wird das, was man im Alltag beim Kaffee, am Telefon oder beim Nachtessen macht, zur Kunstform. Reflexe sprach mit den Festivalsgründern Bernd Terstegge und Axel Ganz. Ihr Festival stellt alltägliche Erzähler und ihre Erzählungen auf eine grosse Bühne, vor ein grosses Publikum. Es entsteht eine neues Genre - eine popkulturelle Promenadenmischung zwischen Film, Erzählung und Performance.
http://www.artfilm.ch/extra/Filme%20erzaehlen%20als%20Kunst.mp3
Reflexe: Die entfesselte Kamera von Chris Doyle
"Das grosse Vergnügen an unserer Arbeit an der Kamera liegt darin, dass wir mit Leuten zusammen sein können, die wir lieben. Und wir tun das, indem wir zusammen tanzen, trinken, Sex haben oder meistens zusammen Filme machen. Den Filmemachen umfasst alle anderen Aktivitäten auf einmal." Dies sagte Christopher Doyle gegenüber Michael Sennhauser in einem unterhaltenden und gleichzeitig tiefgründigen Gespräch. Mit 18 verliess der Australier Christopher Doyle seine Heimat, arbeitete auf Ölbohrinseln und als Kuhhirte und wurde schliesslich weltbekannt als Kameramann des Superästheten Wong Kar Wai. Michael Sennhauser hat den Meister der Kamera und Grenzgänger zwischen Asien und der westlichen Welt getroffen. Anlässlich der Uraufführung von Gus Van Sants Film PARANOID PARK in Cannes reden Doyle und seine Arbeits- und Lebenspartnerin Rain Kathy Li über ihr Film-Weltenbummlertum und ihre verblüffende Arbeit an PARANOID PARK.
http://www.artfilm.ch/extra/Reflexe%20-%2011.3.2008.mp3
Reflexe: Federica De Cesco im Kino
Seit dem Grosserfolg ihres ersten Jugendbuches im Jahr 1956 hat Federica De Cesco hunderttausende von Büchern verkauft und das Selbstverständnis hunderttausender junger Mädchen nachhaltig beeinflusst. Jetzt kommt ein Film über ihr Leben und ihre Bücher in die Kinos. Der Schweizer Filmemacher Nino Jacusso portraitiert nicht nur die Frau und ihre Arbeit, er hat auch Schreiberinnen früher Fanpost vor die Kamera geholt und mit ihnen zusammen eine kommentierende Wirkungsgeschichte in seinen Film integriert. Michael Sennhauser hat die Autorin und ihren Dokumentaristen zu einem Studiogespräch eingeladen.
http://www.artfilm.ch/extra/Federica%20De%20Cesco%20im%20Kino.mp3
Reflexe: Adolf Wölfli - Kunst aus der Anstalt
Kunst und Wahn stehen im 20. Jahrhundert in einem engen Verhältnis. Der Schweizer Adolf Wölfli (1864-1930) ist einer der bedeutendsten Künstler der "Art Brut". Das Kunstmuseum Bern zeigt mit dem Werk Wölflis und der Sammlung Walter Morgenthaler eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen von Kunst aus der psychiatrischen Anstalt Waldau.
http://www.artfilm.ch/extra/Reflexe%20-%2011.02.2008.mp3
Reflexe: Jeremias Gotthelf
Von aufmüpfigen Mägden und verschuldeten Pächtern erzählte Jeremias Gotthelf im 19. Jahrhundert. Seine Romane und Erzählungen über das Emmentaler Bauernleben scheinen immer Saison zu haben, auch auf der Theaterbühne. Wie lässt sich Gotthelfs Prosa dramatisieren und warum fasziniert sie noch heute Theatermacher und Publikum? Ein Streifzug über Schweizer Bühnen sucht Antworten.
http://www.artfilm.ch/extra/Gotthelf%20spielen.mp3
Tagesgespräch: Adolf Wölfli im Kunstmuseum Bern
Von 1895 bis zu seinem Tod 1930 lebte der Berner Adolf Wölfli in der psychiatrischen Klinik Waldau bei Bern und schuf ein Werk von rund 1500 Zeichnungen, 1500 Collagen und 25 000 zu Heften gebundenen Seiten. Ein Teil dieses Werks ist derzeit im Kunstmuseum Bern zu sehen. Der Kurator der Ausstellung und Leiter der Adolf-Wölfli-Stiftung, Daniel Baumann, ist Gast im Tagesgespräch.
http://www.artfilm.ch/extra/tagesgespraech%20-%2001.02.2008.mp3
Die Solothurner Filmtage 2008
Bereits zum 43. Mal gehen am Sonntag die Solothurner Filmtage zu Ende. Mit institutionalisierten Podien anstelle der einstigen spontanen Diskussionen und einer kulturpolitisch fein ausbalancierten Filmauswahl sind die Filmtage weit entfernt von ihren wilden Anfängen. Wo steht der Schweizer Film heute, wo seine traditionelle Werkschau? Michael Sennhauser blickt im Gespräch zwei Gästen aus der Szene zurück auf die Filmtage 2008.
http://www.artfilm.ch/extra/Reflexe%20-%2025.01.2008.mp3
Tagesgespräch: Solothurner Filmtage ehren Walo Lüönd
Die Solothurner Filmtage ehren den bald 81-jährigen Walo Lüönd mit einer Retrospektive und einem guten Dutzend seiner Filme. Mit der Rolle des Dällebach Kari ist Lüönd bekannt geworden. In den «Schweizermacher» hat er den griesgrämigen Polizisten Bodmer gespielt. Darüber hinaus hat der Veteran des Schweizer Films mehr als 200 weitere Rollen verkörpert.
http://www.artfilm.ch/extra/tagesgespraech%20-%2023.01.2008.mp3
Reflexe: DER FREUND
DER FREUND, ein neuer Schweizer Film: Im wirklichen Leben wären Emil und Larissa nie ein Paar - sie, die von allen umschwärmte Sängerin; er, ein schüchterner Aussenseiter. Ironischerweise erhält Emil erst eine Chance, als Larissa ums Leben kommt: Er gibt sich als ihr Freund aus. Endlich bekommt er die Anerkennung, die er immer suchte. Der Regie-Erstling DER FREUND von Micha Lewinsky, der schon für das Drehbuch von STERNENBERG verantwortlich war, schliesst wieder bei traditionellen Mustern des Schweizer Dialekt-Kinofilms an und überzeugt durch seine raffiniert erzählte Geschichte und die treffliche Besetzung. Mit dem Nachwuchsautor unterhielt sich Pierre Lachat über Fragen der Dramaturgie und der Sprache wie auch darüber, wie die jüngste Generation der Schweizer Filmemacher sich orientieren will.
http://www.artfilm.ch/extra/derfreund.mp3
Tagesgespräch: 20 Jahre Trigon-Film
Auf der ganzen Welt werden Filme gedreht. Damit diese, und nicht nur jene aus Hollywood, den Weg zu uns finden, gibt es Trigon-Film. Dank diesem Vertrieb können auch in der Schweiz Filme etwa aus der Dritten Welt gezeigt werden. Jetzt ist Trigon-Film zwanzig Jahre alt und zeigt zum Jubiläum eine Auswahl aus den 250 Filmen, die dank ihrer Vermittlung den Weg in Schweizer Kinos gefunden haben.
http://www.artfilm.ch/extra/20%20Jahre%20Trigon-Film.mp3
Reflexe: Wolfram Knorrs Buch "Weil sie wissen, was sie tun"
Seit den siebziger Jahren schreibt Wolfram Knorr vornehmlich in der "Weltwoche" über Film. Jetzt erscheint sein Buch "Weil sie wissen, was sie tun - Über den Siegeszug der amerikanischen Unterhaltungsindustrie", eine kritische Würdigung des Beitrags der USA zur zeitgenössischen populären Kultur, im Kino wie auch in angrenzenden Bereichen. Knorr, in Basel wohnhaft, aus Franken stammend, stellt sich den Fragen von Pierre Lachat.
http://www.artfilm.ch/extra/Reflexe%20-%2030.10.2007.mp3
Filmpodcast 48: ZU FUSS NACH SANTIAGO DE COMPOSTELA, Cinémathèque suisse
ZU FUSS NACH SANTIAGO DE COMPOSTELA, eine Art "Slow-Up-Road Movie" von Bruno Moll. Und: Wer ist Vinzenz Hediger, der zukünftige Chef der Cinémathèque suisse in Lausanne?
http://www.artfilm.ch/extra/filmpodcast48.mp3
Reflexe: Stefan Schwieterts Dokumentarfilm HEIMATKLÄNGE
Wer hinter dem Titel HEIMATKLÄNGE einen Beitrag zur aktuellen Volksmusikdebatte erwartet, liegt völlig richtig. Und wird trotzdem staunen: Denn Stefan Schwietert stellt in seinem preisgekrönten Dokumentarfilm die Stimme ins Zentrum, und ihre Dissidenten. Michael Sennhauser fragt nach beim Regisseur Schwietert, aber auch bei seinen Protagonisten: Wie kann so etwas wie Klang zu Heimat werden?
http://www.artfilm.ch/extra/Reflexe%20-%2017.10.2007.mp3
Reflexe: Schweizer Buchpolitik, was ist das?
An der Frankfurter Buchmesse, dem Stelldichein der Verlagswelt, ist jeder sich selbst der Nächste. Gleichwohl gibt es immer wieder Ansätze gemeinsame Interessen zu bündeln. Jüngstes Beispiel ist der Zusammenschluss "Swiss Independent Publishers" (SWIPS). Wie eine griffigere Schweizer Buchpolitik aussehen könnte, darüber diskutieren die Verlegerin Sabine Dörlemann und Carlo Bernasconi, Chefredaktor des Branchenblatts Schweizer Buchhandel.
http://www.artfilm.ch/extra/Reflexe%20-%2011.10.2007.mp3
Filmpodcast 45: Dschoint Ventschr, Condor
Ein Blick auf die Zürcher Talentschmiede Dschoint Ventschr, welche diese Woche vorsorglich alle festen Mitarbeiter entlassen musste, sowie ein Rückblick auf die Geschichte von Condor Films, welche diese Woche 60 Jahre alt wurden.
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Reflexe: Paul-Klee und seine TUNISREISE
Die Tunesienreise des Malers Paul Klee von 1914 ist zu einem Topos seines künstlerischen Schaffens geworden. Zusammen mit dem tunesischen Künstler und Filmemacher Nacer Khemir hat sich Bruno Moll auf die Suche nach den Spuren dieser Reise gemacht, in Tunesien und im Werk von Klee. Michael Sennhauser unterhält sich mit Bruno Moll über seinen Dokumentarfilm.
http://www.artfilm.ch/extra/Reflexe%20-%2020.09.2007.mp3
Reflexe: Filme über Paul Burkhard und Gottlieb Duttweiler
Unmittelbar hintereinander werden zwei Schweizer Figuren des 20. Jahrhunderts mit dokumentarischen Mitteln kritisch auf der Leinwand porträtiert: der Komponist Paul Burkhard in O MEIN PAPA und der Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler in DUTTI DER RIESE. Mit den beiden Filmemachern Felice Zenoni und Martin Witz unterhält sich Pierre Lachat über die Schweiz jener Epoche, zwischen 1930 und 1970, die den Schritt von einem armen in ein wohlhabendes Land vollzog.
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=Reflexe: I WAS A SWISS BANKER von Thomas Imbach
Mit seiner kompromisslosen filmischen Büchner-Interpretation LENZ hat der Schweizer Filmautor Thomas Imbach letztes Jahr viele Lorbeeren geholt. Mit seinem parallel zu LENZ gedrehten Sommermärchen I WAS A SWISS BANKER möchte er nun zusätzlich auch noch möglichst viele Zuschauer erreichen. Michael Sennhauser hat sich mit Thomas Imbach über die harte Arbeit am Leichten unterhalten.
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Filmpodcast 039: LA VRAIE VIE EST AILLEURS
"Frédéric Choffat zeigt mit LA VRAIE VIE EST AILLEURS, dass es nicht viel braucht, um wunderschönes Kino zu machen. Hervorragendes Schauspiel, drei schöne Geschichten und eine gute Montage der einzelnen Episoden machen LA VRAIE VIE EST AILLEURS zu einem Leckerbissen, und man freut sich, das so feines, schönes und frisches Kino aus der Schweiz kommt."
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Migros-Kulturprozent: 50 Jahre für Kultur und Gesellschaft
="Es wird im reichen Land viel zu wenig getan, um auch den weniger kaufkäftigen Schichten Kulturleistungen und Kulturgüter zugänglich zu machen." Dieser Analyse lässt Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler Taten folgen: er legt statuarisch fest, einen Anteil des Umsatzes für kulturelle und soziale Zwecke zu verwenden. Das Migros Kulturprozent hat unterdessen fünfzig Jahre auf dem Buckel und ist als privater Kulturförderer aus der Schweizer Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken. Karin Salm unterhält sich mit Hedy Graber, Direktion Kultur und Soziales und Beat von Wartburg, Präsident der SwissFoundations, über die Bedeutung der privaten Player für die Kultur in der Schweiz.
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Begegnung mit dem Filmverleiher Wolfgang Bloesche
Es gibt sie noch, die unabhängigen Filmverleiher, auch in der Schweiz. Einer davon ist die "Filmcoopi", die Filmcooperative Zürich. Wolfgang Bloesche ist da seit vielen Jahren in leitender Stellung tätig und beobachtet den Markt: Was kommt beim Publikum an, was nicht? Was sind heute die Möglichkeiten und Chancen eines unabhängigen Verleihers, wo liegen die Risiken und Grenzen? Im Gespräch mit Pierre Lachat gibt Wolfgang Bloesche Auskunft über ein Geschäft, das für für alle Kinoliebhaber von Bedeutung ist. Denn: Was schliesslich auf der Leinwand zu sehen ist oder eben nicht, das ist von vielen Faktoren abhängig.
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Bilanz des 60. Filmfestivals Locarno
Das Filmfestival von Locarno hat diese Woche seine 60. Ausgabe gefeiert. Anders als die grosse Schwester in Cannes setzt Locarno dabei traditionsgemäss weniger auf Glamour und Stars, dafür mehr auf Neuentdeckungen und grosses Kino abseits der bekannten Wege. Mit unbestechlichen Kollegen aus Deutschland versucht Michael Sennhauser eine Bilanz dieser Jubiläumsausgabe.
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Kinopatron Peter Sterk aus Baden
Wer hin und wieder mit dem Zug durch den Bahnhof Baden fährt, kennt die Fassade mit dem markanten Schriftzug "Kino Sterk". Der Grossvater von Peter Sterk hat die Kinodynastie gegründet, Peter Sterk hat das Familienunternehmen in den letzten vierzig Jahren sanft in die Multiplexära überführt. Demnächst wird er die Leitung an seine Kinder übergeben, womit die vierte Generation das Ruder übernimmt. Die Sterks sind damit eine der letzten lokalen Unternehmerdynastien im Zeitalter der zunehmend anonymen Kinoketten.Michael Sennhauser hat Peter Sterk in seinem Büro im Badener Trafo besucht.
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Urheberrecht: Kampf gegen Piraten
Internet und Digitalkopie haben die Weitergabe und Nutzung von Filmen, Musik und Büchern revolutioniert. Das Schweizer Urheberrecht wird derzeit revidiert, um den neuen Möglichkeiten Rechnung zu tragen. Was wird erneuert, wer setzt sich wofür ein und welche Interessen steuern die Revision? Michael Sennhauser hat zwei Spezialisten befragt: Roger Chevallaz, den Geschäftsführer von Audiovision Schweiz, und Dieter Meier, seinen Kollegen von Suissimage.
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Faszination Schauspielerin
Kaum ein Beruf ist so von Geheimnissen und Vorurteilen umwittert wie die jener der Schauspielerin. Die österreichische Theaterwissenschaftlerin Anna Helleis beleuchtet heutige und historische Berufsrealitäten und -geheimnisse - und wagt einen Blick zurück auf die Ursprünge der sich hartnäckig haltenden Mythen.
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DRS1 Tagesgespräch: Juri Steiner zu Politik und Kultur
Am 21. Oktober wählt die Schweiz ein neues Parlament. Vier Jahre haben PolitikerInnen sich bemüht, die Schweiz vorwärts zu bringen. Was haben sie erreicht? Das fragt das Tagesgespräch eine Reihe von markanten, aber parteipolitisch möglichst ungebundenen Persönlichkeiten. Zu Gast bei Emil Lehmann ist diesmal Juri Steiner, Leiter des Klee-Zentrums in Bern. Er hat als Leiter des Arteplage mobile du Jura Salz und Pfeffer in die Expo.02 gebracht. Er hat den Schweizer Pavillon an der Weltausstellung in Aichi in Japan mitgestaltet. Und er spürt als Ausstellungsmacher immer wieder den subversiven Entwicklungslinien des Kulturschaffens nach.
http://www.artfilm.ch/extra/Tagesgespraech%20-%2026.06.2007.mp3
DVD-Pionnier Matthias Bürcher und sein artfilm.ch
Jahrzehntelang waren Schweizer Filme auf Video kaum zu haben und selbst heute haben DVD-Editionen im normalen Laden-Vertrieb kaum eine Chance. Filmcutter Matthias Bürcher ist in die Bresche gesprungen und hat zusammen mit seiner Frau, einer Produzentin, eine auf Schweizer Filme spezialisierte Internet-Handlung aufgebaut. Michael Sennhauser unterhält sich mit dem Pionier über seinen virtuellen Laden "artfilm.ch", neu entdeckte Lieblings-Schweizerfilme und den lokalen Buchladen-Charme, den so eine global zugängliche Filmhandlung mit minimalem Aufwand entwickelt.
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Kein Jubel für Gesetz zur Kulturförderung
Steinig und unendlich lang war der Weg, aber seit gut einer Woche liegt das Kulturförderungsgesetz vor. Allerdings löst dieses KFG keinen Jubel aus, im Gegenteil. Der Kulturverband "Suisseculture" spricht von einem Rückschritt und niemand zeigt sich so wirklich zufrieden, dass sich der Bund aus der direkten Kulturförderung herausschleichen will.
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Fischli/Weiss: Fragen und Blumen
Peter Fischli und David Weiss gehören zu den Stars der internationalen Kunstszene. Das Zürcher Kunsthaus zeigt die Produkte der bald 30-jährigen Zusammenarbeit des Künstler-Duos in einer umfassenden Ausstellung. Die Beziehung des Schauspielers und Autors Patrick Frey zum Duo Fischli und Weiss dauert fast ebenso lang. Immer wieder hat er sie besucht, hat ihr Arbeiten in Videos festgehalten und über sie geschrieben. Er hat sich zusammen mit Emil Lehmann die Ausstellung im Zürcher Kunsthaus angeschaut.
http://www.artfilm.ch/extra/Tagesgespraech%20-%2005.06.2007.mp3
Die Palmen winken in Cannes
Zur 60. Ausgabe des Filmfestivals von Cannes sind wieder etliche tausend JournalistInnen und Filmprofis aus der ganzen Welt angereist, um sich zehn Tage lang ein Bild zu machen vom Zustand der globalen Filmproduktion. Vor der Verleihung der "Goldenen Palme" versuchen Michael Sennhauser und seine deutschen Kolleginnen Anke Leweke (taz) und Katja Nicodemus (Die Zeit) eine Bilanz der 60. Ausgabe von "Le festival".
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Peter Weber erhät den Solothurner Literaturpreis
Vor vierzehn Jahren schlug Peter Webers Erstlingsroman «Der Wettermacher» wie ein Blitz in die schweizerische Literaturlandschaft ein. Inzwischen gehört der Toggenburger, der auch in Zürich, Berlin, Istanbul zuhause ist, zu den bekanntesten unter den jüngeren Schweizer Schriftstellern. Zu den vielen Auszeichnungen, die Weber bereits empfangen durfte, kommt dieses Jahr der renommierte Solothurner Literaturpreis hinzu. Er ist Gast bei Emil Lehmann in einem unterhaltsamen und beschaulichen Tagesgespräch: Gibt es Linkshändlerbücher? Kann man beim Schreiben zuschauen? Ist Weber ein verkappter Heimatdichter?
http://www.artfilm.ch/extra/Tagesgespraech%20-%2018.05.2007.mp3
Was ist ein Künstler?
In der aktuellen Kunstszene werden neue Vorstellungen von Künstlerinnen und Künstlern ausprobiert. Dennoch behaupten sich die alten Bilder vom Künstler als Genie oder Aussenseiter hartnäckig. Sabine Kampmann beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage nach dem Künstler-Sein und hat dazu mehrere Publikationen veröffentlicht.
http://www.artfilm.ch/extra/Reflexe%20-%2015.05.2007.mp3
Sprachenwechsel in der Sendung Rendez-Vous DRS1
Ab dem 1. Mai ist das Rendez-vous des Radio DRS1 mehrheitlich hochdeutsch, mehrheitlich, weil das Tagesgespräch bei der Mundart bleibt. Dieses Nebeneinander kennzeichnet auch den Sprachalltag der deutschen Schweiz, nicht nur am Radio. Darüber spricht Emil Lehmann mit dem Zürcher Literaturwissenschafter Peter von Matt.
http://www.artfilm.ch/extra/Tagesgespraech%20-%2001.05.2007.mp3
VISIONS DU REEL IN NYON
Wieder war das Städtchen Nyon am Genfersee eine Woche lang das Zentrum des Dokumentarfilms. Mehr als 130 Dokumentarfilme aus aller Welt wurden gezeigt. Der grosse Preis des Festivals ging an einen regelmässigen Gast, an den Deutschen Volker Koepp, für seinen Film SÖHNE.
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"Haben Sie heute schon einen Film einer Frau gesehen?"
In den 80er-Jahren war der Feminismus eine progressive Kraft in der alternativen Film- und Kino-Szene. Heute fragt kaum mehr jemand nach den Frauen in der Filmszene, die Frauenfilmtage gibt es nicht mehr, Regisseurinnen sind im Mainstream-Kino so rar wie eh und je. Ist der Feminismus am Kino gescheitert? Oder hat er gar ganz einfach seine Ziele erreicht? Michael Sennhauser unterhält sich mit Sandra Meier, der Leiterin des St.Galler Kinok und Esther Quetting, der Herausgeberin des eben erschienenen Buches "Kino Frauen Experimente".
http://www.artfilm.ch/extra/Reflexe%20-%2015.03.2007.mp3
Kultur ohne soziale Vorsorge
Von Kunst zu leben, ist nicht einfach. Bund, Kantone und Gemeinden fördern Künstlerinnen und Künstler und tragen so zu ihrer Unabhängigkeit bei. Allerdings: Für die soziale Sicherheit der Geförderten will der Bund nichts unternehmen. Eine Künstlerpensionskasse sei zwar dringend nötig, aber ohne Beteiligung des Bundes, da es für die KünstlerInnen keine Extrawurst geben kann. Kulturschaffende und ihr Verband "suisseculture" sind über diese Haltung alles andere als erfreut.
http://www.artfilm.ch/extra/Reflexe%20-%2007.03.2007.mp3
ZEIT DES ABSCHIEDS von Mehdi Sahebi
Giuseppe Tommasi stirbt im Zürcher Lighthouse, langsam, bewusst und über Wochen hinweg. Mehdi Sahebi, ein Freund, begleitet ihn dabei mit der Videokamera. DRS 2-Redaktorin Cornelia Kazis hat vor ein paar Jahren im Hospiz eine ähnliche Sterbebegleitung fürs Radio gemacht. Im Gespräch mit Michael Sennhauser reflektieren die beiden ihre unterschiedlichen medialen Annäherungen an den Tod.
http://www.artfilm.ch/extra/Reflexe%20-%2005.03.2007.mp3
Berlinale 2007: Das Politische dominiert
Die internationalen Filmfestspiele in Berlin haben wieder ein Fachpublikum aus aller Welt angezogen. Über die markantesten Premieren des Festivals, das viele politische Filme zeigte, diskutieren in der Sendung Reflexe direkt vom Potsdamer Platz Christiane Peitz vom Berliner Tagesspiegel und Martin Walder von der Zürcher NZZ am Sonntag.
http://www.artfilm.ch/extra/Reflexe%20-%2016.02.2007.mp3
I WAS A SWISS BANKER von Thomas Imbach
Thomas Imbach neuester Film I WAS A SWISS BANKER hatte diese Woche an der Berlinale seine Premiere.
http://www.artfilm.ch/extra/Filmpodcast%2012%20Woche%2007%202007.mp3
MARMORERA - eine tödliche Filmnixe aus dem Stausee
Markus Fischer ist einer der routiniertesten Schweizer Filmregisseure, Dominik Bernet ist Autor und sein Nachbar. Zusammen haben sie MARMORERA entwickelt, die schaurig-schöne Geschichte einer tödlichen Nixe aus einem Bündner Stausee. Michael Sennhauser unterhält sich mit Autor und Regisseur über das Buch und den Film, der am nächsten Montag (22. Januar 2007) die Solothurner Filmtage eröffnet.
http://www.artfilm.ch/extra/Reflexe%20-%2019.01.2007.mp3
DER KICK - Andres Veiel hat sein Dokumentartheater verfilmt
2002 quälten und ermordeten rechtsradikale Jugendliche in Potzlow bei Berlin einen Kollegen. Als Reaktion auf die nachfolgende Medienhysterie hat der Dokumentarfilmer Andres Veiel (BLACKBOX BRD) recherchiert, Interviews geführt und schliesslich das gesammelte Material als vielbeachtetes Theaterstück inszeniert. Parallel dazu hat er eine Filmversion geplant und diese aus der Inszenierung heraus mit den gleichen Schauspielern realisiert. Michael Sennhauser hat sich mit Andres Veiel über diese mehrfache Abstraktion unterhalten.
http://www.artfilm.ch/extra/Reflexe%20-%2016.01.2007.mp3
Jean-Stéphane Bron im Gespräch
Jean-Stéphane Bron im Gespräch mit Michael Sennhauser zum neuen Film MON FRERE SE MARIE.
http://www.artfilm.ch/extra/reflexe_20061130.mp3
Thomas Koerfer im Gespräch mit Pierre Lachat
Ein längeres Gespräch, das Pierre Lachat mit dem Zürcher Filmverleiher, Kinobetreiber, Kunstsammler, Filmemacher und Financier THOMAS KOERFER geführt hat - anlässlich der Gesamtausgabe seiner Filme auf DVD zum Jahresende.
http://www.artfilm.ch/reflexe_20061123.mp3
Marcel Hoehn: Seit 30 Jahren Filmproduzent
Eher prosaisch nannte Marcel Hoehn seine 1976 gegründete Filmproduktionsfirma T&C, für "Television & Cinema". Schon zwei Jahre später feierte er mit DIE SCHWEIZERMACHER einen Riesenerfolg. Seither produzierte T&C die Filme von Daniel Schmid, Fredi M. Murers VOLLMOND, erfolgreiche Dokumentarfilme und Fernsehfilme.
http://www.artfilm.ch/extra/Marcel%20Hoehn_%20Seit%2030%20Jahren%20Filmproduzent.mp3
Radio DRS International zur Lage in Bosnien-Herzegowina
Der serbische Journalist Zoran Cirjakovic hat während dem Bosnien Krieg als Übersetzer und Begleiter für Journalisten westlicher Medien gearbeitet. Zehn Jahre nach Abschluss des Friedensabkommens von Dayton unternimmt er mit DRS-Korrespondent Walter Müller eine Reise entlang der ehemaligen Frontlinien. Das Fazit ist ernüchternd: Zwar ist Bosnien wieder aufgebaut, aber Serben, Bosniaken (Muslime) und Kroaten leben mit dem Rücken zueinander.
http://www.artfilm.ch/extra/International-19.11.2005.mp3
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