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I Was a Swiss Banker

Eben erst war Roger noch der geschniegelte Jung-Banker, der es zum x-ten mal schaffte, das Schwarzgeld seiner Kunden mit einem charmanten Buben-Lächeln über die Grenzen zu schmuggeln. Dann geschieht's: Roger wird von den Zöllnern heraus gewunken, er verliert die Nerven, erwischt beim Durchstarten einen Zöllner und kann sich gerade noch mit einem Kopfsprung in den Bodensee retten. Mit diesem Sprung aber katapultiert er sich nicht nur aus seiner Banker-Karriere heraus, sondern in eine ganz neue und wahrhaft überraschende Welt hinein. Diese Welt ist bevölkert von scheuen Meerjungfrauen in Lara Croft-Montur und listigen Elster-Hexen in Helikoptern. Wie in einem Grimmschen Märchen muss sich Roger jetzt dreifach bewähren, um dem Bann der Hexe zu entkommen und zu sich und seinem Glück zu finden. Seine Unterwasser-Reise durch eine berückend schöne Schweiz wird getragen und vorwärtsgetrieben durch die zauberhaften Lieder der Sirenen, denen Roger unterwegs begegnet und bei denen man ewig verweilen möchte.

"...gelungene Balance zwischenmodernem Heimatfilm undverwunschenem Unterwassermärchen.Einen zauberhafteren Abspannals bei Imbach werden wir ander ganzen Berlinale nicht finden."
Tages-Anzeiger

"Erfrischend leicht... eine Liebeserklärungan die Heimat und eineheitere Sommergeschichte..."
Basler Zeitung

"Thomas Imbach inszeniert die SchweizerLandschaft wie man sie bisher nochkaum in einem Film gesehen hat: Nichteinfach nur schön, sondern archaisch,mystisch, sinnlich, fremd und faszinierend."
art-tv

"Für Imbach war es von Anfang an klar, dass sein neuer Film im Gegensatz zum schweren, literarischen Stoff Lenz eine eher unbeschwerte Geschichte sein sollte: «Ein zarter, poetischer Film, der sich anfühlt, als ob einem ein Schmetterling über die Wange streicht.» Neben der inhaltlichen Verspieltheit stechen auch die formalen Experimente ins Auge und flüstern verführerisch ins Ohr. Dabei finden in den Gesängen der Sirenen unter anderem Liedtexte von Mani Matter und Taxi sehr verschmitzte Verwendung. Eine Augenweide sind nicht nur die zahlreichen Tauchgänge, sondern auch die Titelsequenz und der Abspann."
filmblog.ch