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Stella da Falla

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Festival del FIlm Locarno 1972

Stella da Falla

CH 1971 '

Regie: Reto Andrea Savoldelli

Reto Andrea Savoldelli 1971 '

Elima, wie die Hauptperson zu Beginn im Mittelalter heisst, wächst wie Parzival im Wald bei seiner Mutter heran. Sein Vater holt ihn ab, als er 18 Jahre alt ist, und setzt ihn in einen Ballon. Nach Begegnungen mit mittelalterlichen Bauern und Holzarbeitern, als Lehrling bei einem Kupferschmied und nach einem längeren Aufenthalt bei einem Eremiten (in der Solothurner Einsiedelei bei Bruder Nikolaus, von ihm selbst gespielt) gelangt er allmählich ins 20. Jahrhundert. Seine erste Berufserfahrung als Zeitgenosse macht er als Metzgeraushilfe in Duisburg. Danach folgt ein Ausbruch in italienische Gefilde (Sardinien und Neapel). Auch ein Liebesabenteuer mit dem Filmstarlet Marina bleibt unbefriedigend und eine erneute Flucht aus dem Reich der Berühmten und Gelangweilten folgt. Er lernt das Medium Film kennen und beginnt selbst zu filmen, dann tauchen die Hippies mit ihren alternativen Lebensformen auf, die ihn in die Drogenerfahrung einführen und die er auch wiederum verlässt, getrieben von einer radikalen Wahrheits- und Selbstsuche. Doch steht zunächst die Wiederbegegnung sowohl mit der mütterlichen Naturwelt wie mit der väterlichen Kulturwelt an, diesmal mit vollem Bewusstsein.

Als er sowohl den Mutter- wie Vaterkräften gegenüber frei geworden ist, versucht er, nach Aufenthalten in Amsterdam und Paris in der kleinen Schweiz wiederum Fuss zu fassen. In Irland hat er sich zuvor seinen eigentlichen Namen „Stella da Falla“ selbst zugeteilt. Ein verschlafenes Freiburg zeigt ihm die kalte Schulter und der Beginn einer „ordentlichen Biographie“ ist unmöglich. In einem exstatischen Schlusstanz verbrennt sich seine Sehnsucht nach Frieden und Harmonie mitsamt dem Film.