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Nocturne






David mietet sich mit seinem letzten Geld im luxuriösen Hotel Waldhaus ein, um sich dort auf seinen Selbstmord vorzubereiten. Zur Inszenierung seiner letzten Tage gehört auch eine Einladung an seinen nichts ahnenden Bruder Gian, der unerwartet seine Freundin Valeria mitbringt. Im Spannungsfeld des angekündigten Freitodes gleiten die beiden Brüder und die junge Frau durch den Hotelalltag und begegnen dabei ihren unerfüllten Wünschen, ihrer Vergangenheit und einer beinahe unerträglichen Gegenwart. Nachdem Davids Suizidromantik Valeria endgültig in ihren Bann gezogen hat, entwickelt sich eine "Menage à trois", die für jede der Figuren die Rettung, aber auch das Ende bedeuten könnte.

"Mit Nocturne präsentiert sich Riccardo Signorell als sensibler und viel versprechender Regisseur. Sein Stil ist ernsthaft und dennoch verspielt, ein "Cinema Folâtre", das mich an frühe Godard-Filme erinnert."
Barry Gifford, Autor von Lost Highway und Wild at Heart

"Riccardo Signorell ist mit diesem Film etwas gelungen, das nur wenige schaffen. Er nimmt sich einem grossen Thema an, der Enttabuisierung des Suizids, und schafft trotz dem konstitutiven Motiv des Leidens Augenblicke der Heiterkeit und des Glücks."
Simona Fischer in CINEMA