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Max & Co






Mit 15 Jahren reist Max nach Saint-Hilare, wo er seinen Vater zu finden hofft, den berühmten Johnny Bigoude, der kurze Zeit vor seiner Geburt verschwand. Unterwegs trifft er Sam, einen schrulligen Marktfahrer, der dasselbe Ziel hat, weil dort das Fest der Fliegenklatschen stattfindet. Saint-Hilare ist die Hochburg von Bzzz & Co, der bekannten Fliegenklatschenfabrik, die vom dekadenten Erben Rodolfo geleitet wird. Max wird zum Idol der pfiffigen Göre Félicie und zum Schützling von Madame Doudou, eine alte Dorflehrerin, die Rodolfo davon überzeugen wird, ihn als Liftmusiker zu engagieren.

"Die 32-jährigen Freiburger Zwillingsbrüder Frédéric und Samuel Guillaume sind mit ihren Träumen aufs Ganze gegangen. Was vor fünf Jahren als Projekt für einen Kurzfilm von 20 Minuten Dauer begann, hat sich unter der Leitung des Produzenten Robert Boner im Studio in Romont zu einem Grossunternehmen für einen (fast) abendfüllenden Animationsfilm ausgewachsen, unter Beizug von lokalen Schreinern bis zu den englischen Puppenspezialisten von Mackinnon & Saunders und unter Einsatz von über zwei Dutzend Animatoren.
Entstanden ist die charmante, luftige, kleine Geschichte vom Füchslein Max, das seinen unbekannten Vater sucht, im Elend des Städtchens Saint-Hilare um die Fliegenklatschen-Fabrik Bzzz & Co des Tunichtguts Rodolphe Tapferkeit beweist und das Mausmädchen Felicie gewinnt – auch wenn dieses noch keine so schönen Brüste hat wie Katy. Ein Entwicklungsroman also, eine Education sentimentale von einem, der auszieht, am Leben zu schnuppern, und dabei leben lernt. Auch ist MAX & CO eine sozialkritische Fabel um gute, alte Solidarität. Und ein Sci-Fi-Märchen um Mutantenfliegen, die im fabrikeigenen Labor kreiert werden. Denn: Nicht die Fliegenklatschen der Firma Bzzz & Co werden als Problem erkannt, als die Aktien um 60 Prozent absacken und Entlassungen anstehen, sondern die Fliegen. Der Fliegenklatschen-Absatz soll durch die gleichzeitige Massenproduktion einer Art von Killerfliegen in Schwung gebracht werden."
Martin Walder, NZZ