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Patricia Plattner 1999 91'

Im Staat Gujarat haben Frauen unter dem Namen SEWA (Self Employed Women's Association) ein neuartiges Modell einer Gewerkschaft entwickelt. 1998 zählt die Assoziation in ganz Indien 217'000 Mitgliederinnen. Das Ziel von SEWA ist der Zusammenschluss der selbständigen Arbeiterinnen, der bedürftigen Frauen aus verschiedenen Berufen, Frauen, die tageweise und ohne festen Arbeitgeber auf der Strasse, zu Hause oder auf den Feldern arbeiten. Die Frauen gehören verschiedenen Religionen und Kasten an. Auf der Grundlage einer Kooperative haben sie eine eigene Bank gegründet und befassen sich auch mit Fragen der Gesundheit und Ausbildung. Stark und voller Erfindungsgeist sind sie aus dem Schatten getreten. Der Film schildert die Arbeitsweise von SEWA durch die Stimmen von sechs beteiligten Frauen.

"Geeta, Badrunnisha, Shakri und vor allem Rami. Mit Unterstützung der Vereinigung sind sie in den Bereichen Ausbildung der Stickerinnen, Abfallverwertung, Gewinnung und Vermarktung von Naturgummi, Sanierungsprogramm für die städtischen Regionen und Aufforstung der ländlichen Gebiete tätig sind. So nehmen wir an der langsamen aber sicheren Umgestaltung der Mentalitäten und der Aktivitäten teil. Da sind aber auch Ela R. Bhatt, die Gründerin der Vereinigung, Mirai, Reema und viele andere, die die Geschicke und die Entwicklung der Gewerkschaft, ihrer Bank, ihrer Universität, ihrer Versicherung leiten, all dieser für die Unterstützung ihrer Mitglieder unerlässlichen Strukturen. Und dann werden auch Fragen und Kritiken zur Diskussion gestellt, die das Unterfangen selbst betreffen: Präsenz von Frauen aus den oberen Klassen, Öffnung der SEWA gegenüber den Männern usw. Patricia Plattner hält sich diskret im Hintergrund und lässt uns mit ihren grossartigen Bildern eine Welt im Aufbruch entdecken."
Visions du Réel Nyon