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La Collection Suisse: Schweizer Filme in der Cloud
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Neue Titel

Zyklus Markus Imhoof

Markus Imhoof wurde am 19.09.1941 in Winterthur geboren. Der Vater war Professor für Deutsch und Geschichte, die auf einer indischen Missionsstation geborene Mutter Englischlehrerin. Die Erlebnisse mit den beiden Rotkreuzkindern aus Österreich und Italien, die vorübergehend im Hause lebten, inspirierten später den Film DAS BOOT IST VOLL. Studiert Deutsch, Kunstgeschichte und Geschichte in Zürich. Assistent bei Leopold Lindtberg am Schauspielhaus Zürich 1967 und 1968 – Filmschule an der Kunstgewerbeschule Zürich bei Kurt Früh. 1970 Gründung der Nemo Film GmbH zusammen mit Fredi M. Murer, Yves Yersin, Kurt Gloor, Alexander J. Seiler, Claude Champion, Georg Radanowicz. 1977 Gründung der Limbo Film AG zusammen mit George Reinhart. 1996 Gründung der Markus Imhoof Film GmbH. 2015 Zürcher Kunstpreis. Lebt in Mailand, Berlin und in der Schweiz.

Das Einzige, was uns am Ende bleibt, sind Erinnerungen, die auf Liebe basieren.

Die Zürcher Justizdirektion hat den Film umgehend verboten, weil sie der Meinung war, er werfe ein negatives Licht auf den Strafvollzug. Das Verbot wurde erst 1975 aufgehoben, unter der Bedingung, dass dem Film ein Erklärung vorangestellt werde, in dem ein Beamter der Justizdirektion vor der (jetzt farbig gefilmten) Strafanstalt Regensdorf festhält: «Dieser Filme wurde 1968 gedreht. Er ist also kein aktuelles Bild des heutigen Strafvollzugs».

Der Film wurde erstmals an den Solothurner Filmtagen 1970 aufgeführt, in einer Zeit, als der Stab der Abteilung Heeresorganisation darüber diskutierte, die Kavallerie abzuschaffen. Die empörten Kavallerieverbände bewirkten nach der Premiere beim Bezirksgericht Zürich ein Aufführungsverbot des Filmes, für öffentliche Aufführungen wurde eine zensierte Fassung hergestellt.

FLUCHTGEFAHR zeigt die Geschichte des 23-jährigen Bruno Kuhn, der wegen einem dummen Vergehen, in das er mehr hineinschlittert, als dass er es begeht, ins Gefängnis kommt. FLUCHTGEFAHR ist ein hyperrealistischer Film, der bewusst in der rauhen Form eines scheinbaren Dokumentarfilms gedreht ist und auf genauen Studien des Gefängnismilieus beruht.

Markus Imhoof ist ein ungemein sorgfältig und genau arbeitender Regisseur. Das erweist sich auf den ersten Blick bei den Schauspielern, die hier ausnahmslos ganz sorgfältig geführt sind. Beeindruckend ist die dramaturgische Eleganz, die Markus Imhoof seinem schwierigen Stoff gegeben hat. Ohne je aufs Reisserische abheben zu müssen, ist die Geschichte von den ersten Einstellungen an von einer Spannung erfüllt.

Ein Klasse-Film. Und doch wollte man abstellen. So sehr quälte einen das Dreier-Drama der Wetter-Warte hoch droben im Berg. Was die Naturgewalten verschonten, zerstörten menschliche Leidenschaften. Eine glaubwürdige Schilderung seelischer Abgründe. Auch dank der guten Schauspieler.

Meine Mutter wurde in Indien auf einer Station der Basler Mission geboren. Sie war sieben, als sie zurückkam, und hatte sehr genaue Erinnerungen. Sie hat die Welt in Indien entdeckt und kennengelernt. Natürlich waren es andere Geschichten als die im Film erzählten, es war auch ein anderes Indien…. Ich habe oft gefragt: Warum war der Grossvater in Indien? Die Mutter hat immer gesagt: «Er wollte den Menschen die Angst nehmen.» Markus Imhoof.

"Das Bienenhaus meines Grossvaters war für uns Kinder ein magischer Ort. Faszinierend, aber auch unheimlich, wenn wir uns barfuss näher wagten zu dem aufgeregten Summen in der Sommerhitze. Und mittendrin der alte Mann mit Strohhut, ohne Schutz. Die Bienen taten ihm nichts, als ob sie ihn kannten." Markus Imhoof

"Im Kern geht es um den Konflikt zwischen „ich“ und „uns“, um den Kontrast oder das Zusammenspiel der vielen Einzelnen zu einem Ganzen. Es geht um eine Hoffnung auf ein Gleichgewicht, auf ein Zusammenleben zwischen Nord und Süd als Organismus, der sich nicht mehr permanent ausnutzt und damit selbst zerstört. Auch alle andern sagen zu sich selber „Ich“. Das kann zu Krieg führen oder der Anfang einer Liebesgeschichte sein." Markus Imhoof

Markus Imhoof - Erinnerungen, die auf Liebe aufbauen

Mit Schweizer Filmen unterwegs - Artfilm Player für iPad und iPhone jetzt auf dem App Store

Artfilm lanciert ab sofort die Artfilm Player App für iPad und iPhone. Die App vereinfacht das Filmschauen auf dem iPad und erlaubt es insbesondere, Filme auf das Gerät herunterzuladen, um sie später auch ohne Netzwerk anschauen zu können. Die App ist auf dem App Store Schweiz erhältlich und kostenlos. Ein gültiges Konto artfilm.pass ist nötig, um Filme anzuschauen.

Seit 2009 bietet Artfilm Schweizer Filme online an. Das Angebot wurde laufend erweitert und enthält heute über 600 Filme von Ursula Meier, Petra Volpe, Stina Werenfels, Patricia Plattner, Jacqueline Veuve, Peter Liechti, Daniel Schmid, Fernand Melgar, Hans-Ulrich Schlumpf und weiteren Autorinnen und Autoren. Flate-Rate artfilm.pass Abonnemente sind erhältlich für 5 Franken für einen Tag, 12 Franken für einen Monat oder 80 Franken für ein Jahr. Der Zugang über das Streaming ist praktisch und unkompliziert, doch manchmal möchte man Filme unterwegs schauen, auf Reisen und in den Ferien. Die neue App erlaubt dies.


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