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Ernst Beyeler


Seit 1947 handelt Ernst Beyeler mit Kunst und hat im Laufe der Jahre eine eindrucksvolle Sammlung zusammengetragen, für die er in der Fondation Beyeler einen öffentlichen Raum schuf. Beyeler erzählt von trickreichen Deals mit Werken der grössten Künstler der Moderne und führt uns zu Bildern seiner Sammlung, die er trotz Gewinnaussichten dem Markt entzogen hat. Persönlichkeiten der internationalen Kunstwelt und enge Vertraute Beyelers legen Zeugnis ab von einem der letzten grossen Kunsthändler einer Epoche, in der das Geschäft noch mit persönlichem Engagement für die Kunst gepaart war.

""Das beste Auge im Geschäft", schwärmte der einstige MoMA-Chef William Rubin über den Galeristen Ernst Beyeler, und für Nina Kandinsky, die Witwe des Malers, war er schlechthin "der größte Kunsthändler von allen". "
Stefan Tolksdorf, Welt

"Alle, die mit Ernst Beyeler arbeiten, beschwören seinen legendären Blick für starke Bilder. So auch der Kurator der Fondation Beyeler Ulf Küster: bei der gemeinsamen Auswahl von Bildern für eine Ausstellung muss er trotz seines kunsthistorischen Fachwissen regelmässig vor dem „Urteil" dieses Blicks kapitulieren. Und die New Yorker Kunstsammlerin Phyllis Hattis erzählt im Film auf englisch /mit deutschen Untertiteln) von der Furcht ihres Freundes Ernst Beyeler, als er vor vielen Jahren zum ersten Mal eine Million Dollar an einer Auktion ausgegeben hatte. Eine Summe, die im heutigen entfesselten Kunstmarkt gering erscheint. Mit dem gelassenen Charme eines Selfmademan, der in seiner Karriere alles erreicht hat, erzählt Ernst Beyeler (leider nicht in seiner Muttersprache, sondern auf französisch mit deutschen Untertiteln) von wichtigen Verhandlungen und trickreichen Deals mit Werken der grössten Künstler der Moderne. Und er führt uns zu einigen Bildern seiner Sammlung, die er trotz enormer Gewinnaussichten dem Markt entzogen hat. Sein ungebrochener Enthusiasmus diesen Bildern gegenüber zeigt die wahre Liebe des Geschäftsmanns Ernst Beyeler zur Kunst."
Doris Tschan, Seniorweb