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NZZ - Power-Duo des Schweizer Films

15.8.2014

Cure sei Andrea Stakas bisher radikalster Film, findet Imbach. «Andrea erzählt sehr sparsam und leise, dafür aber mit einer cineastisch starken Wirkung.» Er findet es spannend, wie seine Frau ihre Herkunft als Triebfeder nutzt. Imbach hat es wohl schwerer, Themen zu suchen. «In der Schweiz sind die gesellschaftlichen Bruchstellen weniger deutlich sichtbar, da ist es anspruchsvoller, relevante Geschichten zu finden.» Was seine Filme auszeichnet und in der Schweiz einzigartig macht, ist das Suchen nach neuen Erzählformen, das Sich-Heranwagen an experimentelles Arbeiten, an der Schnittstelle von Spiel- und Dokumentarfilm etwa. Staka bewundert an Imbach, «wie er Geschichten aus der Schweiz auf unschweizerische Art auf die Leinwand bringt».
nzz.ch



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