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Die Bauern abschaffen?

3.12.2006

Texte

Nach der faktischen teilweisen Abschaffung der Armee, nach der Aufhebung der Zauberformel sieht der Think-Tank Avenir Suisse die Zeit gekommen, einen zentralen Kompromiss der Schweizer Nachkriegszeit anzugreifen: die Schweizer Landwirdschaftspolitik. Den Weizen und die Milch können wir ja auch aus Indien beziehen. Die defizitäre Branche Landwirschaft soll saniert werden. Viele werden dabei über die Klippe springen: "Sowohl der Abbau des Grenzschutzes als auch die Reduktion von flächenbezogenenen allgemeinen Direktzahlungen ist vor allem für die Produzenten von pflanzlichen Massenprodukten eine nur im Ausnahmefall zu bewältigende Herausforderung." Schweizer Filme haben sich immer wieder auch mit der aktuellen Landwirtschaftspolitik befasst: CAMPAGNE PERDUE von Stéphane Goël, DER STAND DER BAUERN von Christian Iseli, aber auch Q BEGEGNUNGEN AUF DER MILCHSTRASSE von jürg Neuenschwander, der die Situation mit Burkina Faso vergleicht.