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Der Schweizer Filmpreis im Umbruch

21.1.2009

Texte

Gestern hat die Schweizer Filmakademie über die Zukunft des Schweizer Filmpreises organisiert. 2009 war ein Übergangsjahr. Wenn alles gut geht, wird jetzt eine GmBH organisiert, die zu 51% den Solothurner Filmtagen und zu 49% der Cinesuisse gehört. Die Filmtage machen eine Leistungsvereinbarung mit dem Bundesamt für Kultur und geben die Organisation des Filmpreises der GmbH in Auftrag. Die GmBH selber beauftragt die Filmakademie für die Nominierung, die Filmtage für die Nacht der Nominationen und die SRG für die Filmpreisgala in Luzern. Finanziert werden soll der Preis zu einem Drittel vom BAK, zu einem Drittel von der SRG in Eigenleistungen und zu einem Drittel von Sponsoren. Der Filmakademie ist es wichtig, dass die Filme weiterhin Gelder für die Nomination und mittelfristig auch wieder für die Preisträger zugesprochen bekommen. Nächstes Jahr soll die Akademie direkt nominieren und mittelfristig auch für die Jurierung zuständig sein. Vorstellbar sind zum Beispiel Aufführungen der nominierten Filme in den Schlüsselstädten.
www.filmakademie.ch