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Yugodivas

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Internet:
Dschoint Ventschr YUGODIVAS

cineman Kritik YUGODIVAS

CINEMA Kritik YUGODIVAS

Duisburger Filmwoche 2000 Protokoll YUGODIVAS

outwnow.ch


ISAN: 0000-0000-CE38-0000-8-0000-0000-D

Yugodivas

CH 2000 60'

Regie: Andrea Staka
Drehbuch: Andrea Staka
Kamera: Igor Martinovic
Ton: Juliano M. Cacia
Schnitt: Sabine Krayenbühl
Musik: D'Divaz
Produktion: Karin Koch, Dschoint Ventschr Filmproduktion AG

Andrea Staka 2000 60'

Eine Schauspielerin, eine Malerin und drei Musikerinnen aus Belgrad verliessen ihre Heimat und wagten in New York einen Neuanfang. Der Kriegsausbruch 1991 im ehemaligen Jugoslawien und besonders die Bombenangriffe auf Belgrad im Frühling 1999 haben ihr Leben für immer verändert. Erinnerungen und eine schmerzhafte Auseinandersetzung mit der alten Heimat halten ihre Gedanken gefangen. Der Film erzählt Geschichten über Alltag, Bühne, Malerei, Musik und die Suche nach der verlorenen Heimat.

Mirjana, Milica, Sandra, Vesna und Danijela gehören einen Generation junger Menschen aus Serbien an, die das Land verliessen lange bevor Krieg ausbrach, um ihre Träume anderswo zu verwirklichen. Sie haben ein Land verlassen, das es heute nicht mehr gibt. Die Auseinandersetzung mit Nostalgie und kultureller Identität prägt die Kunst und den Alltag dieser Frauen.

Für Andrea Staka, die in der Schweiz aufgewachsene Filmemacherin kroatisch-bosnischer Herkunft, spiegeln die Geschichten der Frauen ihre eigene wider.

In packenden und zugleich einfühlsamen Bildern, nähert sich der Film sensibel den Künstlerinnen und ihrer Arbeit. Persönliche Erinnerungen und Reflexionen ersetzen die Flut der Medienberichte.

"Die innovative Kamera von Igor Martinovic überrascht immer wieder mit ungewohnten Bildausschnitten - ebenso wie die Musik der D?Divaz, die alte Volkslieder neu arrangiert. Der ganze Film ist ein kleines Juwel, ein Genuss für Auge und Ohr, der gleichzeitig den Geist anregt. Und als Danijela am Schluss eine fröhliche Melodie auf dem Klavier anstimmt, staunt man, dass trotz allen Schmerzes eine solche Leichtigkeit möglich ist."
Valérie Périllard, CINEMA

"YUGODIVAS ist ein reicher Film: reich an ungewöhnlichen Farbklängen, an Bildeinfällen und an Szenen und Gesten, die mit Gespür für die Situation eingefangen sind und in manchmal geradezu elegant verknappter Form viel über die Figuren mitteilen."
Tages-Anzeiger

"Dass der Film die Begegnung mit diesen Frauen ermöglicht, ist Grund genug, für seine Existenz dankbar zu sein. Ihre Ernsthaftikeit und Konzentration während der Arbeit ist beeindruckender als ihre Reflexionen über das Thema Heimat. Wenn die fünf über Ex-Yugoslawien sprechen, sind es oft einzelne Sätze, die sich im Kopf festsetzen, weil sie Aspekte beleuchten, die in den Medienberichten untergehen: „Für mich bedeutete Yugoslawien Wohlstand“, sagt zum Beispiel eine von ihnen. Und: „Wir waren eine gute Generation“. Oder: „Früher haben wir gehört, dass Kinder in Afrika hungern. Heute hungern meine Mutter und meine Grossmutter. Es hat uns eingeholt.“
Katrin Gygax, cineman