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Wahlempfehlung - Diese National- und Ständeräte unterstützen den Schweizer Film

Ohne staatliche Hilfe gäbe es keinem europäischen Land ein professionelles Filmschaffen. Der Schweizer Film ist auf die Unterstützung der Kulturpolitiker/innen angewiesen, damit diese die Rahmenbedingungen und die Finanzierung sicherstellen, damit die Unabhängigkeit der Kunst gewährleistet ist. Mit Kulturpolitik können jedoch weder wichtige Machtpositionen, noch lukrative Verwaltungsratssitze erworben werden, allenfalls ein roter Platz auf der Piazza Grande im Filmfestival Locarno. Deshalb beschäftigen sich leider wenig Politiker/innen mit Kulturpolitik.
Am 23. Oktober sind wieder nationale Wahlen. Sie werden wohl in erster Linie die Liste der Partei wählen, die Ihnen nahesteht. Bei den Wahlen entscheiden jedoch nicht nur die Listenstimmen, sondern auch die Stimmen innerhalb der Liste für die einzelnen Kandidat/innen. Hier können wenig Stimmen entscheiden, wer von der Partei wirklich ins Parlament kommt. Wir laden Sie deshalb ein, auf ihre Liste die Parlamentarier/innen zu kumulieren und auch zu panaschieren, die sich in den letzten vier Jahren für immer wieder den Schweizer Film eingesetzt haben. Panaschieren ist dabei effizient: Sie nehmen ihrer Partei wenig weg, haben aber signifikanten Einfluss auf die Reihenfolge der Kandidaten innerhalb einer Liste.

Zürich

SR Felix Gutzwiler (FDP) 2. Wahlgang

NR Marlies Bänziger (Grüne) nicht gewählt
NR Jacqueline Fehr (SP) gewählt
NR Chantal Galladè (SP) gewählt
NR Bastien Girod (Grüne) gewählt
NR Andreas Gross (SP) gewählt
NR Daniel Jositsch (SP) gewählt
NR-Kandidat Andrew Katumba (SP) nicht gewählt
NR-Kandidat Hans Läubli (GP) nicht gewählt
NR Tiana Angelina Moser (GLP) gewählt
NR Ruedi Noser (FDP) gewählt
NR Katharina Prelicz-Huber (Grüne) nicht gewählt
NR Kathy Riklin (CVP) gewählt
NR Barbara Schmid-Federer (CVP) gewählt
NR Daniel Vischer (Grüne) gewählt

Bern

NR Evi Allemann (SP) gewählt
NR Ursula Haller (BDP) gewählt
NR Margret Kiener-Nellen (SP) gewählt
CN Ricardo Lumengo (MSL) nicht gewählt
NR Christa Markwalder Bär (FDP) gewählt
NR Corrado Pardini (SP) gewählt
NR Hans Stöckli (SP) gewählt auch Ständeratskandidat
NR Marianne Streiff (EVP) gewählt
NR Franziska Teuscher (Grüne) gewählt
NR Alec von Graffenried (Grüne) gewählt auch Ständeratskandidat
NR Ursula Wyss (SP) gewählt

Luzern

NR Prisca Birrer-Heimo (SP) gewählt
NR Louis Schelbert (Grüne) gewählt

Uri

SR Markus Stadler (GLP) 2. Wahlgang

Schwyz

NR Andy Tschümperlin (SP) gewählt

Obwalden

NR Christoph von Rotz (SVP) nicht gewählt

Nidwalden

-

Glarus

-

Zug

NR Josef Lang (Grüne) nicht gewählt

Freiburg

CE Alain Berset (PS) gewählt

CN Christian Levrat (PS) gewählt
CN Jean-François Steiert (PS) gewählt
NR Marie-Thérèse Weber-Gobet (CSP) nicht gewählt
CN Dominique de Buman (PDC) gewählt

Solothurn

SR Roberto Zanetii (SP) gewählt

NR Kurt Fluri (FDP) gewählt auch Ständeratskandidat (2. Wahlgang)
NR Bea Heim (SP) gewählt
NR Brigit Wyss (Grüne) nicht gewählt

Basel-Stadt

SR Anita Fetz (SP) gewählt

NR Anita Lachenmeier-Thüring (Grüne) nicht gewählt
NR Beat Jans (SP) gewählt
NR Peter Malama (FPP) gewählt
NR Silvia Schenker (SP) gewählt

Basel-Landschaft

SR Claude Janiak (SP) gewählt

NR Maya Graf (Grüne) gewählt
NR Susanne Leutenegger Oberholzer (SP) gewählt
NR Eric Nussbaumer (SP) gewählt
NR Elisabeth Schneider-Schneiter (CVP) gewählt

Schaffhausen

NR Hans-Jürg Fehr (SP) gewählt

Appenzell Ausserrhoden

SR Hans Altherr (FDP) gewählt

-

Appenzell Innerrhoden

SR Ivo Bischofberger (CVP) gewählt

St. Gallen

SR Eugen David (CVP) nicht gewählt

NR Hildegeard Fässler (SP) gewählt
NR Yvonne Gilli (Grüne) gewählt auch Ständeratskandidatin
NR Lukrecia Meier-Schatz (CVP) gewählt
NR Paul Rechsteiner (SP) gewählt auch Ständeratskandidat

Graubünden

-

Aargau

SR Christine Egerszegi-Obrist (FDP) 2. Wahlgang

NR Pascale Bruderer (SP) auch Ständeratskandidatin gewählt
NR Max Chopard-Acklin (SP) gewählt
NR Corinna Eichenberger-Walther (FDP) gewählt
NR Geri Müller (Grüne) gewählt auch Ständeratskandidat

Thurgau

NR Edith Graf-Litscher (SP) gewählt auch Ständeratskandidatin

Tessin

CN Marina Carobbio Guscetti (PS) gewählt
CN Ignazio Cassis (PLR) gewählt

Waadt

CE Géraldine Savary (PS)
CE Luc Recordon (Verts)

CN Josiane Aubert (PS)
CN Alice Glauser (UDC)
CN Ada Marra (PS)
CN Isabelle Moret (PLR) aussi candidate au Conseil des Etats
CN Jacques Neyrinck (PDC)
CN Roger Nordmann (PS)
CN Adèle Thorens Goumaz (Verts)
CN Christian van Singer (Verts)
CN Eric Voruz (PS)

Wallis

CE René Imoberdorf (CSPO) 2. Wahlgang

NR Viola Amherd (CVP) gewählt
CN Stéphane Rossini (PS) gewählt auch Ständeratskandidat
CN Paul-André Roux (CVP) nicht gewählt

Neuenburg

CE Didier Berberat (PS) gewählt
CE Raphaël Compte (PLR) gewählt

CN Francine John (Verts) gewählt
CN André-Jacques Maire (PS) gewählt
CN Sylvie Perrinjaquet (PLR) nicht gewählt

Genf

CE Liliane Maury-Pasquier (PS) gewählt
CE Robert Cramer (Verts) gewählt

CN Luc Balthasar (PDC) gewählt
CN Hugues Hiltpod (PLR) gewählt
CN Antonio Hodgers (Verts) gewählt
CN Ueli Leuenberger (Verts) gewählt
CN Christian Lüscher (PLR) gewählt
CN Maria Roth-Bernasconi (PS) gewählt
CN Carlo Sommaruga (PS) gewählt

Jura

CE Anne Seydoux-Christe (PDC) gewählt
CE Claude Hêche (PS) gewählt

Zitate aus Debatten

"Ich möchte Sie kurz daran erinnern, dass es kein europäisches Land gibt, das eine eigene, lokale Filmproduktion ohne eine entsprechende Unterstützung hätte. In der Schweiz ist es aufgrund des kleinen Einzugsgebiets auch für sehr erfolgreiche Filme nicht einfach, die Kosten einzuspielen. Ich erinnere an so erfolgreiche Filme wie VITUS, einen Film, den Sie sicher kennen. MAIS IM BUNDESHUUS wäre wohl kaum zustande gekommen, obwohl - das ist zu betonen - die Filmförderung im Schnitt nur ungefähr 30 Prozent der Filmkosten bezahlt. Es ist also nicht so, dass der Staat Filme produziert, sondern er schafft einen klaren Anreiz, dass diese Filme gemacht werden können."
Felix Gutzwiler (FDP)

"Wenn man über Filmförderung diskutiert, dann hört man immer wieder die Kritik am Schweizer Film. Man kann natürlich den Schweizer Film immer mit dem internationalen Filmschaffen vergleichen, man kann Vergleiche anstellen mit Hollywood, mit dem deutschen Film, mit dem französischen Film. Die Frage ist: Führt uns das weiter? Ist das die Frage, der wir uns stellen müssen? Ich glaube, Film ist eben auch Kultur, und der schweizerische Film ist ein Teil der schweizerischen Kultur. Da geht es eben nicht nur um den wirtschaftlichen Erfolg, sondern es geht auch um einen qualitativen Anspruch, und diesem qualitativen Anspruch kann der schweizerische Film heute mehr genügen als früher."
Daniel Jositsch (SP)

"Wir sind überzeugt, dass das reichhaltige und hochstehende kulturelle Angebot der Schweiz entscheidend zur Lebensqualität und zur gesellschaftlichen Entwicklung beiträgt. Kultur ermöglicht und provoziert soziale Interaktion. Das ist eine Grundvoraussetzung für eine funktionierende Demokratie."
Tiana Angelina Moser (GLP)

"Kultur ist nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, Kultur ist auch die Voraussetzung für eine funktionierende Marktwirtschaft. Dank Kultur ist die Wirtschaft menschlicher. Mittels Kultur und ihren Provokationen schafft die Wirtschaft in der Gesellschaft die Freiräume und die Toleranz, die sie für innovatives Handeln braucht. Gestatten Sie mir bitte eine Bemerkung zur aktuellen Situation: Hätte der internationale Finanzplatz wirklich immer die Kultur gehabt, die man von ihm erwartet hätte, würde es heute der Gesellschaft auch leichterfallen, ihm zu helfen. Eine lebendige und vielfältige Kultur ist aber auch ein wichtiger Standortvorteil. Unsere Bevölkerung kann aus einem vielfältigen Kulturangebot auswählen. Dieses trägt zur Lebensqualität bei."
Ruedi Noser (FDP)

"Kultur ist eigentlich eine Investition in die Gesellschaft. Sie bedeutet Lebenselixier, Ausdrucksform, Identität, Weiterentwicklung und auch Bildung. Für die Grünen ist es so, dass wir Kultur und Kunst für alle wollen, für alle Schichten, nicht nur auf der abgehobenen Ebene, und wir wollen sie natürlich auch für Kinder und Jugendliche.
Die Erhöhung des Filmkredites wäre ebenfalls dringend nötig, und sie wäre auch verdient, gibt es doch viele gute Schweizer Filme, das zeigt sich immer wieder, beispielsweise am Filmfestival in Locarno oder an jenem in Solothurn."
Katharina Prelicz-Huber (Grüne)

"Ich stehe zu einer aktiven und starken Kulturpolitik. Wir wollen eine Kulturpolitik, die Vielfalt fördert und die Regionen stärkt. Daher soll die staatliche Kulturförderung möglichst unabhängig, transparent und bürgerfreundlich ausgestaltet sein."
Kathy Riklin (CVP)

"Kunst stiftet Identität. Identität lebt von der Differenz und lebt gerade nicht von einer vorgefassten Einheit. Insofern zeichnet sich Kunst dadurch aus, dass sie täglich von Neuem Differenzen offenlegt, auf innovative Weise Unterschiede aufzeigt, zum Denken Anlass gibt, Besinnlichkeit in den Raum stellt. Kunst wird von Produzentinnen und Produzenten erarbeitet, "erwerkt". Ein Werk entsteht durch Geist und Hand. Leute, die das machen, müssen leben können. Es ist natürlich edel, in diesem Saale der Kunst Hochachtung zu zollen und gleichzeitig zu sagen: Nach mir die Sintflut, wie die Leute sich ernähren, ist halb so wichtig. Nein, auch hier hat der Staat eine Verantwortung, so er will, dass dieses Land nicht einfach ein Hohlraum ist, ein Hohlraum öder Verblödung, sondern ein Raum innovativen Gedankenaustausches. Dann muss auch dafür gesorgt werden, dass es eine soziale Absicherung für Kulturschaffende gibt."
Daniel Vischer (Grüne)

"Es geht hier darum, unsere einheimische Filmproduktion zu stärken, die mit einem - auch im internationalen Vergleich - überdurchschnittlich guten Kosten-Leistungs-Verhältnis arbeitet, aber unter den Folgen eines sehr kleinen Heimmarktes leidet, der kaum kostendeckende Produktionen erlaubt. Diese Bemerkungen zu unserer Filmproduktion gelten für die ganze Schweiz, aber in ganz besonderem Masse für die Sprachminderheiten, die ohne ausreichende Unterstützung der Öffentlichkeit im Rahmen unserer notwendigen Kulturpolitik kaum Aussichten auf ein Überleben hätten. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur; wir dürfen diesen nicht fallenlassen."
Jean-François Steiert (PS)

"Ich meine, reichen Gesellschaften wie der schweizerischen würde ein Kulturprozent gut anstehen."
Anita Fetz (SP)

"Kulturschaffende schaffen Kultur. Dafür nehmen sie, so war es schon immer, einiges in Kauf: sie wissen, dass sie bereit sein müssen, mit wenig Geld zu leben, und sie wissen, dass sie sich im Alter nicht auf ein gesichertes Einkommen verlassen können. Wer sein Leben der Kultur verschreibt, nimmt Einschränkungen in Kauf, weil er oder sie - so stelle ich mir das zumindest vor - sich zu seiner künstlerischen Tätigkeit berufen fühlt. Wir alle, die wir uns gelegentlich oder häufig daran erfreuen, eine künstlerische Darbietung zu sehen oder zu hören oder ein Buch zu lesen, machen uns in der Regel keine Gedanken darüber, ob die Künstlerinnen und Künstler genug Einkommen erzielen oder wie sie ihre Existenz sichern."
Silvia Schenker (SP)

"Zum Modell "Succès Cinéma": Das ist ein wirklich cleveres Subventionsmodell, das eigentlich auch bürgerliche Mitglieder unseres Rates ansprechen müsste. Es belohnt erfolgreiches Filmschaffen und ist darum wohl das einzige Subventionsmodell, das erfolgs- bzw. leistungsorientiert funktioniert. Erfolgreiche Produktionen werden entsprechend der Zahl der Kinoeintritte gefördert. Das generiert eine Unterstützung für neue Schweizer Filmprojekte. Meines Wissens ist es auch der einzige Subventionsbereich, der in den letzten Jahren reformiert wurde. Der Erfolg kann sich denn auch sehen lassen. Ich erinnere Sie an grossartige Filme wie VITUS, DIE HERBSTZEITLOSEN und - in Zusammenarbeit mit Frankreich - LES CHORISTES. Filme sind identitätsstiftend. Wenn es irgendwo eine schweizerische Kultur gibt, dann in diesen Filmen.
Es stellt sich natürlich die Frage: Warum braucht etwas, was erfolgreich ist, Subventionen? Es ist so, dass das Herstellen von Filmen sehr teuer ist, auch wenn Schweizer Filme im Durchschnitt günstiger erarbeitet werden. Ein Schweizer Film kostet im Durchschnitt 2,6 Millionen Franken, Grossbritannien z. B. gibt für seine Filme durchschnittlich 8,5 Millionen aus, Frankreich 6 Millionen. Aber das Problem bei uns ist, dass die Zuschauerzahlen nicht gross genug sind, und zwar darum, weil wir ein kleines Land mit vielen Kulturen sind. Von den 7 Millionen Einwohnern ist ein Fünftel französischsprachig. Es gibt italienischsprachige Mitbürgerinnen und Mitbürger, und es gibt ausländische Zuschauer hier. Somit ist es fast nicht möglich, einen Schweizer Film so zu gestalten, dass er seine Ausgaben einspielt. Sogar bei äusserst erfolgreichen Filmen, wie VITUS einer war, sind die Ausgaben nicht eingespielt worden. Dann gibt es halt in Gottes Namen auch Schweizer Filme, die nicht erfolgreich sind. Man weiss meistens erst im Nachhinein, welcher Film das Publikum wirklich anspricht."
Marianne Kleiner (FDP)

"Reconnaissons-le, pour le monde politique, la culture n'est pas un thème prioritaire. Ce n'est pas un thème au moyen duquel on construit une réputation, une carrière. Les partis politiques n'en font pas non plus un enjeu sur le plan de leur positionnement, à l'inverse de ce qu'ils font avec la politique économique, la politique sociale, la défense de l'environnement. Aucun parti ne dit: "Nous sommes le parti de la culture", comme on dirait: "Nous sommes le parti de la famille" ou "Nous sommes le parti des paysans". La population n'est elle non plus pas souvent sollicitée, et on ne lui demande pas: "Que pensez-vous de la diversité culturelle? Est-ce que c'est un sujet important?" On va plutôt considérer que le chômage, l'environnement sont des thèmes de discussion, mais pas la diversité culturelle. Et pourtant: dans une société comme la nôtre, où les grands mouvements financiers, les grands bouleversements du monde, les nouvelles architectures géopolitiques exigent des réponses rapides, la culture devrait être un thème important."
Géraldine Savary (PS)

"Les artistes ont la lourde responsabilité de jeter un regard critique sur la vie de leurs contemporains, de leur révéler les prémices du monde de demain tout en ne rompant pas les ponts avec les racines culturelles léguées par nos ancêtres pour que leur oeuvre reste accessible. Les artistes sont à la fois ceux qui nous révèlent nos racines culturelles, aiguisent le regard qu'ils portent sur notre époque, nous ouvrent des perspectives sur le monde de l'esprit et sur l'avenir. A ce titre, ils vivent la tête dans les étoiles et ils nous incitent à respirer en levant la tête du guidon de la vie quotidienne."
Josiane Aubert (PS)

"Il n'est point de culture sans artistes et il n'est point d'artistes capables de se consacrer à leur oeuvre s'ils ne disposent pas de ressources pour assurer leur entretien durant leur vie active et puis durant leur retraite."
Jacques Neyrinck (PDC)

"La richesse et la multiplicité de la création dans notre pays sont exceptionnelles. Cela est dû, en premier lieu, sans aucun doute, à des artistes au talent tout aussi exceptionnel que confirmé; en deuxième lieu, à une diversité culturelle innée et, j'ai envie de dire, qui naît naturellement de par la mosaïque linguistique et culturelle de notre pays; en troisième lieu, certainement aussi à une politique et à une action attentives des communes et des cantons en matière de promotion de la culture. La place culturelle suisse n'a pas été freinée dans son développement et, surtout, dans sa diversité jusqu'ici, et nous en sommes toutes et tous fort heureux."
Sylvie Perrinjaquet (PLR)

"Loin de se limiter à l'art et de se calfeutrer dans les salons de l'élite, la culture est protéiforme et elle appartient à tout le monde. Tout à la fois âme et matière, réflexion et émotion, elle témoigne de la vie d'une communauté humaine et elle renforce les liens entre ses membres. Si la culture est tout cela, alors elle a besoin de moyens qui lui permettent de remplir son rôle, ou plutôt ses rôles si cruciaux.
Liliane Maury-Pasquier (PS)

NB: Kriterien der Liste: Das Abstimmungsverhalten beim Kulturförderungsgesetz (Antrag Bortoluzzi soziale Sicherheit für Kulturschaffende), bei der Erhöhung des Filmkredits 2008 (Budgetdebatte) und 2011 (Kulturbotschaft), sowie persönliche Voten und Vorstösse. Die Liste enthält bisherige Parlamentarier, die wieder kandidieren. Ausnahmen: Andrew Katumba, der uns einzig bekannte kandidierende Filmschaffende und Hans Läubli, Geschäftsleiter Suisseculture (und ehemaliger Geschäftsleiter ssfv).
Zitate aus dem amtlichen Bulletin

30.9.2011