Deutsch   English   Français    Anmelden  

Villa Henriette


Die zwölfjährige Marie hat ein ganz besonderes Verhältnis zu dem Haus, in dem sie mit ihrer Großfamilie lebt. Marie spricht heimlich mit ihm, als wäre es lebendig und deutet merkwürdige Vorfälle im schon etwas baufälligen Gebäude als "menschliche" Reaktionen und Verhaltensweisen der Villa.

Als Maries Großmutter, die seit Jahren davon träumt, mit ihren umweltfreundlichen technischen Erfindungen die Menschheit zu beglücken, einem Betrüger auf den Leim geht, ihr ganzes Geld verliert und die Liegenschaft versteigert werden soll, versucht das verzweifelte Mädchen alles, um ihr Zuhause zu retten. Dabei wird sie nicht nur vom Haus "tatkräftig" unterstützt, sondern auch von ihren Freunden Stefan und Konrad. Was allerdings dadurch erschwert wird, dass beide mit ihr "gehen" wollen und plötzlich von ihr verlangen, sich für einen von ihnen zu entscheiden.

Der Tag der Versteigerung rückt näher, die finanziellen Mittel der Familienmitglieder, allesamt eigenwillige, etwas schrullige Persönlichkeiten, reichen nicht aus, um die Katastrophe abzuwenden und eine kaltschnäuzige Spekulantin eröffnet Marie, dass sie nur am Grundstück interessiert ist und das Haus abreißen will. Nun muss Marie all ihren Grips, Phantasie und Tatkraft einsetzen, wenn sie sich nicht von ihrem geliebten Haus für immer verabschieden will.