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Shadow Thieves

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SWISS FILMS


ISAN: 0000-0004-83CE-0000-B-0000-0000-4

Shadow Thieves

CH 2018 82'

Regie: Felix von Muralt
Drehbuch: Felix von Muralt
Kamera: Felix von Muralt
Ton: Felix von Muralt, Ramón Orza
Schnitt: Simon Gutknecht
Musik: Ramón Orza
Produktion: Riniker Communications GmbH, Paul Riniker
Mit: Thomas Kern, Jean-François Joly, Maurice Weiss, Luca Zanetti, Tomo Muscionico

Felix von Muralt 2018 82'

Der Film porträtiert fünf Berufsfotografen in Los Angeles, Berlin, Paris, Medellin und Zürich. Er zeigt, wie die Digitalisierung und die weltweite Vernetzung ihr Metier tiefgreifend verändert. Thematisiert wird die Beziehung der Welt zu ihrem Abbild, der visuelle Weg zum Verständnis von «Welt». Er zeigt Bilder und ihre Bedeutung und was sie im Betrachter auslösen.

SHADOW THIEVES wirft einen Blick auf die Leidenschaft des Bildermachens, der Teilnahme an unserer Gegenwart und der Wiedergabe dieser Welt. Der Fotograf als Postillion zwischen Gegenwart und Geschichte und der Fotoapparat als Brennglas, unter dem die Ereignisse sich verdichten und zur Chronik vergangener Ereignisse werden.

Zwischen 2001 und 2010 schliessen fast alle namhaften Fotoagenturen ihre Tore. Der Markt wird von einigen Wenigen überrollt und die Bildermenge explodiert, spätestens mit dem Erscheinen der Smartphones, ins Uferlose. Billionen von Bildern werden Online gestellt – die grösste Ausstellung, welche die Menschheit je sehen könnte – falls jemand fähig wäre, sich dies alles anzuschauen.

SHADOW THIEVES begleitet die Protagonisten auf drei Kontinenten in ihrem Alltag und beobachtet ihre verschiedenen Ansätze und Versuche, sich ein neues System aufzubauen welches ihnen auch weiterhin erlauben könnte, ihrer Leidenschaft und ihrem Broterwerb nachzugehen: Fotograf zu sein.

Heutzutage, wo jeder ein Smartphone in der Tasche hat und täglich Millionen von Bildern ins Internet gestellt werden – braucht es da noch professionelle Fotografen, diese «Schattendiebe»? Die digitale Revolution hat die Branche hart getroffen. Doch die Protagonisten des aufschlussreichen Dokumentarfilms behaupten sich wacker, unter anderem auch, weil sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind und entscheiden, was sie zeigen wollen und was eben nicht. Bilder können lügen. Dieser Film ist ein Manifest der Ehrlichkeit.
Susanne Oswald, NZZ