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Max Davidson Comedies (DVD)

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Untertitel: Deutsch

EAN: 4260100330582

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Why Girls Say No Leo McCarey (1927, 3')

Jewish Prudence Leo McCarey (127, 21')

Don't Tell Everything Leo McCarey (1927, 23')

Should Second Husbands Come First? Leo McCarey (1927, 21')

Flaming Fathers Leo McCarey (1927, 25')

Hurdy Gurdy Hal Roach (1929, 10')

Call of the Cuckoo Clyde Bruckman (1927, 19')

Love 'Em and Feed 'Em Clyde Bruckman (1927, 9')

Pass the Gravy Fred Guiol (1928, 25')

Dumb Daddies Hal Yates (1928, 15')

Came the Dawn Arch Heath (1928, 17')

The Boy Friend Fred Guiol (1928, 20')

The Itching Hour Lewis R. Foster (1931, 19')

Der in Berlin geborene Max Davidson (1875-1950) ist ein heute weitgehend vergessener Schauspieler des Hollywood-Kinos. Er trat in zahlreichen Filmen in grossen und kleinen markanten Nebenrollen auf. 1927 erhielt er einen Vertrag im Hal-Roach-Studio, wo er an der Seite von Stan Laurel, Oliver Hardy und Charley Chase spielte und eine eigene Kurzfilmserie erhielt. Diese wurde nach 17 Filmen bereits 1928 wieder eingestellt, weil sich im Studio alles auf die extrem erfolgreichen Filme mit Stand Laurel und Oliver Hardy konzentrierte. Die Doppel-DVD präsentiert erstmals alle erhaltenen Filme der Max-Davidson-Comedies, die urkomisch die Probleme einer jüdischen Familie in den USA beschreiben - mit nichtsnutzigen Söhnen und einer Tochter, die sich zum Entsetzen des Vaters mit nicht-jüdischen Freunden vergnügt.

Rund 200 Filmauftritte zwischen 1912 bis 1942 lassen sich bisher nachweisen, wahrscheinlich hat er aber schon mindestens seit 1907 in bedeutend mehr Filmen mitgewirkt: Max Davidson (1875-1950), Kleindarsteller in Hollywood, wäre trotz seiner beeindruckenden Filmographie wahrscheinlich nie in das Blickfeld von Filmhistorikern oder Kritikern geraten, hätte er 1925 nicht eine größere Rolle in der Jackie-Coogan-Produktion THE RAG MAN angenommen: Als kränkelnder Lumpensammler im jüdischen Stadtteil von New York, bei dem der Kinderstar aus Chaplins THE KID Unterschlupf findet, errang Davidson die Aufmerksamheit der Filmkritik und erhielt einen Vertrag im Studio des Komödienspezialisten Hal Roach. Hier entdeckte man bald die darstellerischen Qualitäten Davidsons, der allein mit seiner Mimik und seinen Reaktionen auf das Chaos um ihn herum größere Lacher hervorrufen konnte als manche weit agileren Komiker. 1927 entstand so die Max-Davidson-Comedy-Serie um den jüdischen Familienvater einer jener typischen Immigranten-Familien, die sich im amerikanischen Alltag zu behaupten suchten. Ständig getrieben von der Angst, den mühsam erworbenen Lebensstandart zu verlieren, und stets bereit zur Verteidigung der traditionellen Werte in einer modernen Welt, die seine eigenen Kinder prägt, war Davidson die ideale Identifikationsfigur für das Heer von Immigranten in den USA. Dank der Mitwirkung von Könnern wie Stan Laurel, Leo McCarey, Oliver Hardy, Charley Chase und F. Richard Jones entstanden 17 Kurzfilme, kleine Meisterwerke der Filmkomödie, die nicht zuletzt auch wegen ihres sehr speziellen jüdischen Humors ihresgleichen suchen. Leider band der große Erfolg des neuen Komiker-Paares Laurel&Hardy bald alle guten Kräfte des Studios, so daß Davidson-Filme mit dem Aufkommen des Tonfilms eingestellt wurde: Davidson rückte wieder ins Heer der Kleindarsteller, spielte jüdische Schneider, Händler, Anwälte und verschrobene Außenseiter u.a. in Filmen von Enst Lubitsch, Frank Borzage und Cecil B. DeMille und starb allein und vergessen in einem Altenheim bei Hollywood. Erst vor einigen Jahren wurden Davidsons Filme wiederentdeckt, sein Kurzfilm PASS THE GRAVY gilt seitdem als eine der komischsten und best-konstruierten Komödien der Filmgeschichte.