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La Paura

"La paura, gänzlich mit einer Handykamera gefilmt, zeigt «wild» gedrehte Bilder des bedeutenden italienischen Künstlers Pippo Delbono, der v. a. für seine Arbeit am Theater bekannt ist. In den typisch grobkörnigen Sequenzen der Minikameras kristallisiert sich eine poetische Form heraus. So entsteht ein «Dialog» zwischen dem gewölbten Bauch des Künstlers und der ubuesken Sendung im italienischen Fernsehen über das Übergewicht bei Kindern, in der ein selbst fettleibiger Arzt die Kinder zu mehr Bewegung ermuntert. Aber dieses Tagebuch in Bildern hält nicht nur komische Augenblicke fest, sondern auch den Allgemeinzustand Italiens – insbesondere Roms und seiner politischen Kultur, die nur zu gerne bereit ist, die Roma und andere Migranten auszugrenzen. (...) " La Cinémathèque suisse