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Il mangiatore di pietre

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Nicola Bellucci 2018 109'

In einem abgelegenen Bergtal im Piemont findet der frisch aus dem Gefängnis entlassene Cesare die Leiche seines Neffen Fausto. Der ehemalige Schmuggler und Menschenschleuser hatte ihn einst selbst ins Business eingeführt. Aber seit Faustos Entschluss, hauptsächlich Drogen über die Grenze zu schmuggeln, haben die beiden nicht mehr miteinander gesprochen. Cesare wollte mit diesem schmutzigen Geschäft nichts zu tun haben und zog es vor, seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs zu verdienen.

Als die Polizei den Mordfall zu untersuchen beginnt, gerät Cesare schnell ins Visier der Ermittler. Aber die leitende Mailänder Kommissarin Sonia di Meo traut dem verwitweten Eigenbrötler mehr als dem lokalen Kommandanten, den sie im Verdacht hat, mit den Drogenschmugglern unter einer Decke zu stecken.
Als Sergio, ein Junge aus dem Dorf, der wie einst Cesare um jeden Preis der Enge des Tals entrinnen will, ihn bittet, auf einer Alp gestrandete Flüchtlinge, die Fausto zurückgelassen hat, über die Grenze zu bringen, beschliesst Cesare, alles auf eine Karte zu setzen: Er lässt der Kommissarin über Sergio belastende Dokumente zukommen, mit der sie die Drogenmafia überführen kann und macht sich auf den Weg in die Berge. Kurz vor der Grenze wird auf ihn und die Flüchtlinge geschossen. Cesares Plan gerät in Gefahr, da er plötzlich mit einem unerwarteten Gegenspieler konfrontiert wird..

IL MANGIATORE DI PIETRE ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Davide Longo, der auf Grund des aktuellen Flüchtlingsdramas nichts von seiner Brisanz eingebüsst hat.

Die Grenze ist ein Zwischenraum, vage und zweideutig. Sie muss als eine faktische, konventionelle oder kulturelle Linie verstanden werden, die immer trennt. Das Andere, das, was anders ist als das Eigene, ist der eigentliche symbolische Raum in meinem Film. Die zu schützende oder zu überquerende Grenze wird zur Demarkationslinie für moralische Entscheidungen, zwischenmenschliche Bziehungen und dem Schicksal der Protagonisten, sodass sich die zu Beginn gestellten Fragen ins Uendliche multiplizieren. Diese Dialektik zwischen innen und aussen bildet den roten Faden, um den herum sich die Geschichte entwickelt. Ein harter und herber Film noir, der einem die Kehle zuschnürt.
Nicola Bellucci