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Filmzyklus Stefan Schwietert












«Ich habe stets versucht, die Qualitäten des Spielfilms mit jenen des Dokumentarfilms zu verbinden, ohne dass dieser Unterschied wahrnehmbar würde. Dies ist indessen oft der Fall, wenn ein Film die Gattungen vermischt. Ich hoffe auch, beweisen zu können, dass ein Dokumentarfilm so lebendig, unterhaltend und bewegend sein kann wie ein Spielfilm.»

Stefan Schwietert

Was die fünf scheinbar verspielt, de facto aber hoch konzentriert nach den Wurzeln der Musik tastend, ihren Akkordeons entlocken, ist absolut einmalig. Musik, frei jeder Konvention und gleichwohl immer wieder auf ihre Herkunft aus der Volksmusik, dem Jazz, der Klassik verweisend. Klug, wenn nicht gar weise, reden die fünf Musiker, die alle selber auch komponieren, über ihre Beziehung zu ihrem Instrument und ihrer Musik.
Irene Genhart


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HEIMATKLÄNGE macht den Betrachter und Hörer schwindlig mit diesen Stimmen, seinen Bildern von Himmel und Wolken, Felsen, Flüssen und massiven Gebirgen der Schweizer Alpen. Wo die Menschen rufen, singen, jodeln, juchzen, sich erfreuen am Echo, am Zwiegespräch mit der Natur.Das ist keine platte Touristen-Folklore. Das ist echtes Gefühl, wahre Kunst. Sehr sehenswert.
Tagesspiegel Berlin


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Ein Roadmovie und zugleich ein Zeitreisefilm ist Schwieterts BALKAN MELODIE. Ausgehend von der Begegnung mit dem fünfundachtzigjährigen Cellier und seiner Frau sowie schöpfend aus der bunten Fülle des reich bestückten Bild- und Tonarchivs der Celliers blendet der Film zurück in eine Zeit, die zwanzig Jahre nach dem Fall des Kommunismus längst vergangen zu sein scheint. Gleichzeitig bricht er aber auch auf.
Irene Genhart, Filmbulletin


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Der Schweizer Filmemacher fängt die Komplexität dieser mehrschichtigen Gesellschaft mit einer seltenen Klarsicht und Aufrichtigkeit ein. Seine Kamera begleitet Drummond von Küste zu Küste und greift das Unausgesprochene auf, diese zeitlosen Momente, in denen die Realität zu etwas Grossartigem wird. Die Klänge sind intensiv und die Bilder bewegen sich auf unerwartete Weise zur Musik des Alltags, als ob sie zu einer komplett neuen Symphonie verschmelzen wollten.
Muriel Del Don, Cineuropa


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Stefan Schwietert

Geboren 1961 in Esslingen (DE), aufgewachsen in Therwil/BL. Erste Filme in der Videogenossenschaft Basel. 1981-82 Brasilienaufenthalt. Arbeit als Regieassistent für TV Globo im Bereich Musikfilm. 1982 Gaststipendium am California Art Institute in San Francisco, Film und Videoklasse. 1984-90 Studium an der DFFB (Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin). 1991 Gründung von Neapel Film in Therwil. Produktion und Regie von Dokumentarfilmen. Lehrtätigkeit an Filmschulen in der Schweiz und in Deutschland. Wohnt und arbeitet in Berlin und Therwil.

2014 IMAGINE WAKING UP TOMORROW AND ALL MUSIC HAS DISAPPEARED
2012 BALKAN MELODIE
2007 BIG BAND POESIE
2007 HEIMATKLÄNGE
2004 ACCORDION TRIBE
2004 SCHWARZE MADONNA
2003 DAS ALPHORN
2001 LIEBESLIEDER
2000 EL ACORDEON DEL DIABLO
2000 VOYAGE ORIENTAL - THE GEORGE GRUNTZ CONCERT JAZZ BAND IN TURKEY
1998 IM WARTERAUM GOTTES
1996 A TICKLE IN THE HEART
1994 DER SCHATTEN IST LANG
1991 SPRUNG AUS DEN WOLKEN
1988 FUALNI 88, THE LAST TEN DAYS OF A CAMPAGNE