Escher, der Engel und die Fibonacci-Zahlen

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Solothurner Filmtage 2010

Escher, der Engel und die Fibonacci-Zahlen
CH 2010 65'

Regie: Samir
Drehbuch: Samir
Kamera: Simon Guy Fässler, Pierre Mennel
Ton: Nicola Bellucci
Schnitt: Michael Hertig
Produktion: Dschoint Ventschr Filmproduktion AG, Werner Swiss Schweizer

Samir 2010 65'

Die filmische Reflexion von Samir bewegt sich im Spannungsfeld von Kunst, Architektur und Soziologie eines modernen Bahnhofs. Anhand von photografischem und filmischem Archivmaterial, Architekturmodellen, Zeichnungen und Interviews wird die historische Entwicklung dargestellt. Neben einfachen Arbeitern, Angestellten und Sicherheitsleuten, kommen Escher-Spezialist Prof. Dr. Joseph Jung, der ehemalige SBB-Chefarchitekt Uli Huber, die Architekten Robert & Trix Haussmann, Ralph Bänziger, Marcel Meili und viele weitere zu Wort.

Der 160 Jahre alte Zürcher Hauptbahnhof ist mit über 3000 Zugbewegungen und über 360'000 Passagiere einer der grössten Bahnhöfe Europas. Dazu eines der grössten Shoppingcenter der Schweiz. Zwei Kunstwerke beherrschen die grosse Halle: Die unter dem Dach hängende, 10 Meter grosse Skulptur «L'ange protecteur» von Niki de Saint-Phalle und das an der Westfassade angebrachte «Philosophische Ei» von Mario Merz, welches sich mit den Fibonacci-Zahlen beschäftigt. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts, plante der Eisenbahnmagnat und Politiker Alfred Escher den Bahnhof von Zürich als neuen Mittelpunkt der Stadt. Durch seine skrupellose Vorgehensweise entwickelte sich Zürich zum Wirtschaftmittelpunkt der Schweiz. Die S-Bahn Ende der achtziger Jahre und der neue Durchgangsbahnhof mit dem neuen Stadtteil Europaallee, zementiert diese Vormachtstellung. Filmemacher Samir benutzt den Schutzengel von Niki de Saint-Phalle um die Geschichte der architektonischen und städtebaulichen Entwicklung um den Hauptbahnhof Zürich kritisch zu kommentieren.



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