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Die missbrauchten Liebesbriefe

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Die missbrauchten Liebesbriefe

CH 1940 87'

Regie: Leopold Lindtberg
Drehbuch: Horst Budjuhn, Kurt Guggenheim, Leopold Lindtberg, Richard Schweizer
Text: Gottfried Keller
Produktion: Praesens Film
Mit: Alfred Rasser, Anne-Marie Blanc, Paul Hubschmid, Elsie Attenhofer, Heinrich Gretler

Leopold Lindtberg 1940 87'

Der Seldwyler Kaufmann Viktor Störteler, ein leicht grotesker Möchtegern-Poet, verliert seine Liebe wegen seiner literarischen Ambitionen. Viktor bittet seine Frau Gritli, während einer geschäftlich bedingten Abwesenheit mit ihm täglich in Form von Liebesbriefen zu korrespondieren. Gritli ist jedoch überfordert und bittet deshalb den jungen Lehrer Wilhelm, die Antwortbriefe zu schreiben. Dieser bringt in der Folgezeit die Briefe auch zu Papier, glaubt aber selbst Adressat der Liebesbriefe Gritlis zu sein. Viktor erkennt nach seiner Rückkehr, dass die Briefe nicht von seiner Frau formuliert wurden, fühlt sich brüskiert und trifft eine folgenschwere Entscheidung. Diese gelungene Verfilmung von Gottfried Kellers amüsant ironischer Novelle wurde zu einem der grössten Erfolge des alten Schweizerfilms.

"Mit seiner Mischung von Basler Dialekt und gestelztem Hochdeutsch war Alfred Rasserdie Idealbesetzung für die Gottfried-Keller-Verfilmung DIE MISSBRAUCHTEN LIEBESBRIEFE. Rasser verkörperte den Kaufmann und Möchtegern-LiteratViggi Störteler, der vor dem Antritt einer Geschäftsreise seiner Frau Gritli aufträgt, ihmwährend seiner Abwesenheit täglich einen gehaltvollen Brief zu schreiben. Diesen werdeer umgehend beantworten, um das Ganze später als "Alwine und Kurt: - Briefwechsel zweier Zeitgenossen" zu publizieren. Bekanntlich holt sich Gritli indieser Situation Hilfe beim Schulmeister Wilhelm, und in dessenSchulstube dürfen denn auch die Kinder ein kratzig-gurgelndes Schriftdeutsch sprechen,welches wohl ausserhalb der Geistigen Landesverteidigung von keiner Lehrpersongeduldet worden wäre, beispielsweise dann, wenn am Examen Waldbäume aufgezähltwerden: "Die Buu-che", "Die Ei-che" "Die Birr-ke" oder "die Lärr-che"."
Felix Aeppli