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Chrieg

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ISAN: 0000-0003-D84B-0000-U-0000-0000-L

Simon Jaquemet 2104 110'

Matteo ist fünfzehn, mädchenhaft und die ganze Welt ist gegen ihn. Er hat keine Freunde und seine Eltern scheinen in einem anderen Universum zu leben. Seine unbeholfenen Versuche, sich den Respekt seines Vaters zu verschaffen, schlagen fehl. Eines Nachts wird er von zwei Männern aus dem Bett geholt: Seine Eltern schicken ihn auf eine abgelegene Alp, wo er den Sommer mit harter Arbeit unter Aufsicht einer Bauernfamilie verbringen soll. Als Matteo in den Bergen ankommt, erwartet ihn eine Überraschung.

Ein kraftvolles Erstlingswerk, das uns mit seiner Wucht, Klarheit und Authentizität auf Anhieb gepackt hat. Die Hauptfigur Matteo findet Identität und Geborgenheit, wo der Zuschauer sie am wenigsten erwartet. Eine wütende Jugend, geprägt von hilflosen Eltern, erobert sich ihren Raum, in welchem sie nach eigenen Gesetzen ihren Sehnsüchten und Aggressionen freien Lauf lässt. Durch das kraftvolle Ineinandergreifen aller filmischen Mittel schaffen der Regisseur und sein Team großes Kino!
Jury Max Ophüls Preis

Das verzweifelte Ringen um Zugehörigkeit und Gefühle äusserster Verlorenheit sind nur selten so eindrücklich dargestellt worden wie in diesem bildstarken Werk.
Susanne Ostwald, NZZ

Mit CHRIEG sticht Jaquemet überraschend unpädagogisch aus den ausgewogenen, gut gemeinten oder einfach nur risikolosen Schweizer Spielfilmproduktionen heraus: Dieser Film ist ein Tritt in die Magengrube.
Hansjörg Betschart, TagesWoche

CHRIEG ist ultrahart und rabiat. CHRIEG ist laut. Und CHRIEG zeigt doch in alledem ganz zart das Kaleidoskop der Verletzlichkeit, in dem so ein pubertierender Mensch gefangen ist. CHRIEG ist Stadt und Land, Schweiz und Migration, Liebe, Terror, Techno. Eine grosse Geschichte in grossen Bildern. Ein rasender und rasend guter Film.
Simone Meier, Watson