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Das Fräulein

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Look Now DAS FRÄULEIN

CINEMA Kritik DAS FRÄULEIN

Unofficial Sundance DAS FRÄULEIN

Cineuropa Making Of DAS FRÄULEIN

Cinematical review DAS FRÄULEIN

Indiewire: DAS FRÄULEIN Wins Top Prize at 12th Sarajevo Fest

Variety 10 directors to watch: Andrea Staka

art-tv: Siegerfilm Filmfestival Locarno DAS FRÄULEIN

Critic.de Kritik DAS FRÄULEIN


ISAN: 0000-0001-182F-0000-E-0000-0000-W

Goldener Leopard am Internationalen Filmfestival Locarno 2006
Schweizer Filmpreis 2007 - Bestes Drehbuch

Das Fräulein

CH 2006 75'

Regie: Andrea Staka
Drehbuch: Andrea Staka, Barbara Albert, Marie-Claire Kreutzer
Kamera: Igor Martinovic
Ton: Max Vornehm
Schnitt: Gion-Reto Killias
Musik: Peter von Siebenthal, Till Wyler, Daniel Jakob
Produktion: Susann Rüdlinger, Samir, Dschoint Ventschr Filmproduktion AG
Mit: Mirjana Karanovic, Marija Skaricic, Ljubica Jovic, Andrea Zogg, Pablo Aguilar, Zdenko Jelcic, Tiziana Jelmini, David Imhoof, Kenneth Huber, Sebastian Krähenbühl

Andrea Staka 2006 75'

Ruza hat ihre Heimat Serbien vor über dreissig Jahren verlassen und lebt in Zürich. Ihr Alltag ist eine Reihe von sich wiederholenden Momenten, bis Ana eines Tages auftaucht und die minutiös konstruierte Welt ins Wanken bringt. Die junge Frau aus Sarajevo ist schön, lebenshungrig und irgendwie verloren. Zwischen den beiden eigenwilligen Frauen entwickelt sich eine zarte Freundschaft.

«Eine neue, starke Stimme im Schweizer Film. DAS FRÄULEIN ist ein bermerkenswertes und prägendes Werk ohne Konzessionen an oberflächliche Sentimentalität.»
Variety

"Die hervorragenden Schauspielerinnen werden von einer sensiblen Kamera betrachtet, die stets die richtige Distanz zu ihnen findet und harmonisch zusammenwirkt mit einem Schnitt, der jeder Einstellung genau die angemessene Länge gibt. Das Fräulein ist ein eindrückliches Spielfilmdebüt."
Nathalie Böhler, CINEMA

"Dass es im gesamten Film lediglich zu einigen Anspielungen, aber nie zu konkreten Darbietungen von Kriegserlebnissen der Protagonistinnen kommt, deutet in DAS FRÄULEIN keinesfalls auf eine Ohnmacht gegenüber dem prekären Thema hin, sondern legt auf ganz eigene Art von dessen unmöglicher, geradliniger Vermittlung per Wort und Bild Zeugnis ab. Und so kann Anas spitze Aussage, man solle doch selbst mal nach Bosnien fahren, um sich ein Bild von dem Leben dort zu machen, als Grundsatz der Filmemacherin hinsichtlich der Abbildbarkeit ihres Sujets gedeutet werden.
Andrea Štaka setzt zur Auseinandersetzung mit ihrer Thematik anstelle von direkten Dokumenten auf feinsinnige Bilder. Bereits der Prolog zum Film – eine Frauenhand stutzt die jungen Triebe eines in Frühlingsblüte stehenden Strauches – führt in seiner losgelösten Position und seinem metaphorischen Gestus eine, die Protagonisten vereinende, Tragik des Schicksals ein und setzt diese als visuelles Leitmotiv über das folgende Geschehen. Doch auch im weiteren Verlauf der Handlung schaffen es Filmemacherin und Kameramann durch auffällig kurze Brennweiten und bezeichnende Bildkonstruktionen, den Zuständen und Gefühlen ihrer Figuren einen treffenden Ausdruck zu verleihen. Die Bilder kennzeichnet ein Blick für Details, für scheinbare Nebensächlichkeiten und flüchtige Augenblicke, in denen sich wie beiläufig poetische Momente verstecken. Die Glanzleistung an Štakas Inbildsetzung ist dabei, dass es ihr gelingt, ihre Figuren in vielfachen Halbtotalaufnahmen aus ihrer augenblicklichen Umgebung zu lösen und die volle Aufmerksamkeit auf deren Reaktionen zu bündeln. In dieser inszenierten Losgelöstheit von Ort und Zeit werden sie wiederum zum Teil eines Ganzen, ein Schicksal verweist gleichsam auf viele weitere. Ein intimer Kamerablick mit transzendentem Ziel und ohne jegliche Sentimentalität."
Andrea Wildt, critic.de