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Clandestins

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Festival del Film Locarno 1997
Namur 1997 - Bayard d'or meilleur film, meilleur scénario et prix du public
Nominé au prix du cinéma suisse 1998

Clandestins

CH/Canada 1997 98'

Regie: Denis Chouinard, Nicolas Wadimoff
Drehbuch: Denis Chouinard, Nicolas Wadimoff
Kamera: Sylvain Brault
Ton: Paul Lainé, Viateur Paiement
Schnitt: Christian Marcotte
Musik: Billy Laswell
Produktion: Dschoint Ventschr Filmproduktion AG
Mit: Ovidiu Blaan, Anton Kouznetsov, Moussa Maaskri, Simon Maicanescu, Hanane Rahman, Christelle Sabas

Denis Chouinard, Nicolas Wadimoff 1997 98'

Eine kleine Gruppe von Immigranten versucht, illegal in einem Frachtcontainer nach Kanada zu gelangen. Eingesperrt in einer dunklen Kiste hoffen sie auf die erlösende Ankunft im gelobten Land. Als technische Probleme die Ankunft des Schiffes verzögern, kommt es zur Tragödie.

Zwischen Anfang und Mitte der 1990er Jahre suchten annähernd tausend illegal auf Containerschiffen nach Kanada geflohene Menschen im Hafen von Montreal um Asyl. Ausgangspunkt ihrer Reise ins Ungewisse waren fast immer Länder Afrikas und Osteuropas.

Eine solche «Reise der Hoffnung» dauert bis zu zwei Wochen: vierzehn unendliche Tage und Nächte in einem verschlossenen Metallbehälter im feucht-heiss stickigen Laderaum, eingeschlossen zwischen unbekannten Menschen und schmutzigen Frachtgütern. Es fehlt nicht nur an Sauerstoff, an Lebensmitteln und Wasser; es fehlt auch an Licht. Die permanente totale Finsternis, die Monotonie des ständigen Rollens des Schiffs und der nie verstummende Lärm der Maschinen können Menschen zum Wahnsinn treiben.

Dennoch bleibt es für viele Verzweifelte die einzige Möglichkeit, ins ersehnte Land zu gelanden. Von diesen Menschen erzählt Clandestins.

''«CLANDESTINS darf als einer der stärksten Schweizer Erstlinge der letzten Jahre empfohlen werden.»
Tages Anzeiger''

''«CLANDESTINS ist ein überwältigendes Kammerspiel, hervorragend gespielt und umgesetzt.»
Berner Zeitung''

''«Clandestins ist ein klaustrophobischer Film, ein Pamphlet für die Menschenwürde. Man muß das können. Man muß das Publikum auf eine solche Reise wohl mitzerren. Wie Film doch intensiv in einfachen Chiffren erzählen kann, wenn man etwas zu erzählen hat.»
NZZ''

''«CLANDESTINS ist an keiner Stelle leicht konsumierbar, ufert aber auch nirgendwo ins Pathetische. Vielmehr eignet dem Film eine dokumentarische Präzision, der man sich beim besten Willen nicht verschließen kann.»
WoZ''