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Aargauer Zeiting - Das Milch- und Honig-Land ist so nahe und doch unerreichbar

23.1.2014

Texte

Das dominante Thema der 49. Edition, das der Migration, ist hierzulande wie weltweit eines der grossen unserer Zeit. «Jede und jeder hat eine Ansicht dazu», gibt sich die Filmtage-Direktorin Seraina Rohrer überzeugt, «doch ist das Thema ein so hochkomplexes, dass die Leute in einem ständigen Meinungsbildungsprozess stehen.» Dieser ist hochaktuell, da im Februar bekanntlich über die SVP-Zuwanderungsinitiative abgestimmt wird. Ist die Kumulation vielleicht also gar kein Zufall? «Doch, denn Filmemachen unterliegt einem langen Prozess. Vielmehr zeigt die Konzentration aber auf, dass das Thema die Gesellschaft und somit auch die Filmschaffenden stark beschäftigt.»
Das Interesse ist fürwahr ausgeprägt: Mehr als ein Dutzend Filme setzen sich im Kern, oder zumindest näher, mit dem Phänomen Migration auseinander. Die Werke beleuchten es differenziert, besitzen aber eine Gemeinsamkeit: Migration ist über acht Festivaltage hinweg eine Einbahnstrasse in Richtung Schweiz, oder zumindest in Richtung Europa.
L'escale
aargauerzeitung.,ch