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Die zwei Leben der Veronika
La double vie de Véronique
Krzysztof Kieslowski
Cannes 1991 Meilleure actrice Irène Jacob
Auf einem Platz in Warschau kreuzen sich ihre Wege einen winzigen Augenblick: die polnische Sängerin Weronika und die französische Musiklehrerin Veronika (beide gespielt von Irène Jacob). Sie sind am selben Tag geboren und gleichen sich wie Zwillinge. Und ihr Schicksal scheint auf geheimnisvolle Art verknüpft. Als die polnische Weronika während ihres ersten großen Konzertes tot zusammenbricht, bleibt das Leben der französischen Veronika davon nicht unberührt; sie ahnt einen Verlust, von dem sie nichts wusste. Und spürt einen Aufbruch, dessen Ende unabsehbar ist …
LA DOUBLE VIE DE VERONIQUE ist ein Liebeslied auf die Sensibilität, auf die verstörenden Zwischenreiche der Gefühle und auf die Zeit und Raum überspringende Kraft der Ahnung. Kieślowskis bezaubernde Botschaft: Dass jeder von uns irgendwo auf diesem von Gott verlassenen Planeten einen unbekannten Doppelgänger besitzt, der dem eigenen Leben Intensität, Tiefe und Geheimnis zuträgt.
Kieslowskis Film ist eine klassische Doppelgängergeschichte: es waren einmal zwei Mädchen ... die eine wuchs in Polen auf und hieß Weronika, die andere, Véronique, in Frankreich ... und sie waren sich sehr, sehr ähnlich. Ähnlich genug, dass ihnen oft die gleichen Dinge widerfahren, verschieden genug, dass es nicht nur an äußeren Umständen liegt, dass Weronika stirbt und Véronique überlebt.
Beide junge Frauen haben ein unbestimmtes Gefühl, nicht allein zu sein, und Véronique hat nach Weronikas Tod ein deutliches Gefühl von Verlust. Es gibt eine Szene, in der Weronika Véronique sieht, sie stutzt und begreift nicht; es ist Véronique, die erst später, photographisch vermittelt, dazu kommt, die Situation zu begreifen, woraufhin sie hemmungslos zu weinen beginnt – um sich und um die andere.
dalank
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Preis: 25.00 CHF
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DVD5
PAL 16:9
Region 0
Sprachen: Polish Français Deutsch
Untertitel: Français English
La double vie de Véronique
F/Poland/N 1991 98'
Regie: Krzysztof Kieslowski
Drehbuch: Krzysztof Kieslowski, Krzysztof Piesiewicz
Kamera: Slamowir Idziak
Schnitt: Jacques Witta
Musik: Zbigniew Preisner
Mit: Irène Jacob, Jean-Louis Trintignant, Frédéric Feder, Jean-Pierre Lorit, Samuel Le Bihan, Marion Stalens, Teco Celio, Bernard Escalon
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Cannes
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