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Das Zürcher Schauspielhaus
Mythos und Wirklichkeit
Peter Reichenbach, Beat Lenherr
Der zweiteilige Fernseh-Dokumentarfilm erzählt anhand historischer Filmdokumente, Anekdoten und Statements von Zeitzeugen die Hintergrund-Geschichte der Pfauenbühne – seit der Gründung bis heute. Der Dokumentar. lm geht nicht nur auf künstlerische Highlights ein, die dem «Pfauen» zu Ansehen unter den deutschsprachigen Bühnen verhalfen, sondern befasst sich auch mit den politischen Turbulenzen, die immer wieder die Pfauenbühne durchschüttelten.
Die Geschichte der größten Sprechbühne der Schweiz, des Zürcher Schauspielhauses, ist ein exemplarisches Stück deutscher Theatergeschichte des 20. Jahrhunderts. Ursprünglich ein Bayerischer Biergarten mit Kegelbahn, dann ein Varieté, wurde das Haus 1901 zum Sprechtheater unter Alfred Reucker, der aus einem kleinen Provinztheater innerhalb zwanzig Jahren eine Bühne von internationaler Bedeutung schuf. 1938 wird das Zürcher Schauspielhaus unvermittelt zu einer der letzten freien Bühnen deutscher Sprache. Sein engagiertes Ensemble aus Emigranten und Schweizern spielt antifaschistisches Theater und bringt Uraufführungen von Exilautoren wie Bertolt Brecht auf die Bühne. Das Zürcher Schauspielhaus entwickelt sich während der Nazi-Diktatur in Deutschland zum bedeutendsten deutschsprachigem Theater.Die Dokumentation über das Zürcher Schauspielhaus legt anhand von historischen Filmdokumenten und Statements von Intendanten, Regisseuren u.a. die Geschichte des Hauses mit seinen politischen und gesellschaftlichen Verstrickungen dar.
Mit Maria Becker, Werner Düggelin, Christoph Kuhn, Peter Loeffler, Jürg Ramspeck, Reinhard Stumm und Werner Weber.
Peter Reichenbach
Geboren 1954 in Zürich. 1975-77 Regie-Assistenzen bei verschiedenen Filmen für Kino und Fernsehen. 1977-80 Spielleiter und Regiemitarbeiter an der Frankfurter Oper und den Salzburger Festspielen. Arbeit als freier Theaterregisseur in Berlin und an verschiedenen Theatern im In- und Ausland. Opernregie unter anderem an den Häusern in Frankfurt, Zürich, Bonn, Chicago, Saarbrücken und Long Beach. 1989 Gründung der R&R Productions. 1990-99 Produzent bei Condor Films, Zürich. 1994-97 Mandat als künstlerischer Direktor des Internationalen Musikfilmfestivals Cinémusic in Gstaad. 1999 Mitbegründer der C-Films AG.
2005 DAS ZÜRCHER SCHAUSPIELHAUS. MYTHOS UND WIRKLICHKEIT
2004 ALLES WEGEN HULK
2003 HAUS OHNE FENSTER
2000 DAS MÄDCHEN AUS DER FREMDE
1997 BOXERSHORTS
1989 JE NACHDEM WIE DER WIND WEHT
1984 MIMUS EROTICUS
1978 GEZA ANDA KÜNSTLER UND MENSCH
Beat Lenherr
Geboren 1967 in Basel. 1988-95 Universität Zürich, Psychologie und Filmwissenschaften. Seit 1995 freischaffend für Film und Fernsehen.
2012 GENERATION TELEBVOY
2005 DAS ZÜRCHER SCHAUSPIELHAUS. MYTHOS UND WIRKLICHKEIT
2004 ALLES WEGEN HULKE
2003 HAUS OHNE FENSTER
2001 FAUT ACCOMPLI
1998 WIE AUS EINEM DORF EINES BLIEB, SPREITENBACH
Leopold Lindtberg
1902-1984. Studium Germanistik, Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft in Wien wie auch als Schauspieler. 1926 Regie in Bielefeld, dann in Berlin bei Erwin Piscator. 1933 Emigration nach Zürich, Regisseur am Zürcher Schauspielhaus bis 1948, Zufluchtstätte für zahlreiche Emigranten, Uraufführungen von Brecht, Zuckmayer, Wilder, Faulkner, Frisch, Dürrenmatt etc. Ein Dutzend Spielfilme von 1935 bis 1953. DIE LETZTE CHANCE (1945) wurde mit dem Oscar ausgezeichent. Gleichzeitig wurde ihm die Arbeitsbewilligung in der Schweiz 1946 nur provisorisch verlängert, bis er 1951 endlich eingebürgert wurde.
1950 DIE VIER IM JEEP
1947 MATTO REGIERT
1945 DIE LETZTE CHANCE
1944 MARIE-LOUISE
1942 DER SCHUSS VON DER KANZEL
1941 LANDAMMANN STAUFFACHER
1940 DIE MISSBRAUCHTEN LIEBESBRIEFE
1939 WACHTMEISTER STUDER
1938 FÜSILIER WIPF
1934 JÄ - SOO!
1932 WENN ZWEI SICH STREITEN
Buch
LEOPOLD LINDTBERG UND DER SCHWEIZER FILM
News
Internet
Preis: 35.00 CHF
An Lager
DVD5
PAL 4:3
Region 2
Sprachen: Deutsch
Untertitel: -
Das Zürcher Schauspielhaus
Regie: Peter Reichenbach, Beat Lenherr
Das Zürcher Schauspielhaus (1)
CH 2005 53'
Regie: Peter Reichenbach, Beat Lenherr
Drehbuch: Luis Bolliger, Peter Reichenbach, Jürg Ramspeck
Kamera: Richard Grell, David Merkover, Alberto Venzango
Ton: Thomas Gassmann, Silvio Anania, Joachim Schmid, René Alfeld, Rino Meyer
Schnitt: Salome Pitschen
Produktion: C-Films
Das Zürcher Schauspielhaus (2)
CH 2005 59'
Regie: Peter Reichenbach, Beat Lenherr
Drehbuch: Luis Bolliger, Peter Reichenbach, Jürg Ramspeck
Kamera: Richard Grell, David Merkover, Alberto Venzango
Ton: Thomas Gassmann, Silvio Anania, Joachim Schmid, René Alfeld, Rino Meyer
Schnitt: Salome Pitschen
Produktion: C-Films
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Theater
Geschichte
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