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Der Tulpenbaum

Der Tulpenbaum

Simone Kriesemer, Beat Kuert

Eine alte Frau, die sagt, dass sie müde sei und es nicht mehr allzu viel zu wünschen gebe. Ausser: die Tage, die noch bleiben, zu leben und auf schöne Weise da zu sein.
Eine alte Frau, die sich erinnert an ihre Kindheit, ihre Jugend, ihr Leben als Ehefrau und Mutter – und an den Tulpenbaum im Garten ihres Elternhauses, der schon alt und morsch war, als sie noch als Kind auf ihm herum kletterte.
Eine alte Frau, die noch ganz lebendig ist, wach in ihren Gedanken und Gefühlen, voller Humor und neugierig auf alles, was um sie herum ist.
Klara Obermüller

Der Film über den Alltag einer faszinierenden, zweiundneunzigjährigen Thalwilerin, Henriette Hardmeier, zeigt, dass alt werden nicht zwangsläufig in Abhängigkeit und Isolation führen muss. Der Film macht Mut und soll zum Denken anregen über das Altwerden in unserer Zeit.

Henriette hat fast alle ihrer 92 Jahre in Thalwil verbracht. Heute lebt sie im Altersheim, doch nichts scheint sie daran zu hindern, ihren vielseitigen Interessen nachzugehen und sich für die Welt und das Leben zu interessieren. Im Film erfahren wir einiges über das Leben im letzten Jahrhundert, über die Kriegsjahre, die technischen Revolutionen, die Sorgen und Nöte von damals.

Doch je länger wir hinschauen und hinhören, desto mehr wird uns klar, dass dieser Film nicht so sehr von gestern erzählt, als vielmehr von uns, den Zuschauern, die täglich älter werden und deren Probleme, Freuden und Nöte heute nicht so viel anders sind als damals im vergangenen Jahrhundert.

Wollten wir nicht schon immer lernen, besser zuzuhören? Hier wird es uns leichtgemacht, besonders denen, die gern lange leben, aber nicht nicht alt werden wollen. Und was es dabei alles zu sehen gibt!
Hanna Johansen

Was für ein bewegender Film; wer hätte gedacht, dass alt werden ein solches Abenteuer - ein solch positives Abenteuer! - sein kann; bei allen Bresten und Einschränkungen, die das Altern mit sich bringt.
Peter Cohen

Simone Kriesemer

Geboren 1945. Stage an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Abt. Film und Fernsehen, Wien. Verfasserin von Filmscripts für Schulfernsehsendungen. Übersetzerin von Drehbüchern. Psychologiestudium und Ausbildung in Familientherapie und körperorientierter Psychotherapie. Seit 1998 Aufbau und Mitarbeit im Kulturraum, Ressort DOKfilm und ad interim Literaturfilm.

2002 DER TULPENBAUM

Beat Kuert

Geboren 1946 in Zürich. 1965 Handelsdiplom. Arbeit als Produktionsleiter, Regieassistent, Kameramann, Cutter und Tonoperateur. 1976-78 Verschiedene Auftragsfilme. 1976-80 Freier Realisator für SF DRS. Seit 1985 Produzent und Geschäftsführer der Al Castello SA.

2006 DIE ALCHEMIE DES BAUENS - HERZOG & DE MEURON
2004 BERG + GEIST: BERNHARD RUSSI
2003 APPRENDISTE
2003 UNA PICOLISSIMA VITTORIA
2003 ICHLIEBEMICH
2002 DER TULPENBAUM
2000 TATE MODERN
1998 AM ENDE DER ZEIT
1998 JEAN NOUVEL
1997 COLORS OF SCHWEIZ
1997 DER REICHTUM DER ASKESE - MAX DUDLER, ARCHITEKT
1993 HANNA & ROCKY
1991 IL GRANDE INQUISITORE
1990 L'ASSASSINA
1986 DESHIMA
1985 MARTHA DUBRONSKI
1982 DIE ZEIT IST BÖSE
1982 PI-EROTOSCHE BEZIEHUNGEN
1980 NESTBRUCH
1979 SCHILTEN
1974 MULUNGU

News

Internet

EAN 7640139361486
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Der Tulpenbaum

Preis: 35.00 CHF
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DVD-R Kopie
PAL 16:9
Region 2

Sprachen: Deutsch
Untertitel: -

Der Tulpenbaum
CH 2002 80'
Regie: Simone Kriesemer, Beat Kuert
Kamera: Beat Kuert
Ton: Beat Kuert
Schnitt: Beat Kuert
Musik: Marlise Boss
Produktion: Al Castello

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