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Sinon oui - coûte que coûte

Claire Simon

Sinon oui

Claire Simons erster Fiktionsfilm basiert auf der wahren Begebenheit einer Frau, die eine Schwangerschaft vorgetäuscht hat. SINON OUI erzählt die Geschichte anhand des Ehepaars Magali und Alain.
Ohne seine Frau zu konsultieren, beschliesst Alain für seinen Job mindestens ein Jahr lang nach Kanada zu gehen. Als ausgerechnet Alains Vorgesetzter ihr eine Schwangerschaft anzusehen glaubt, findet Magali Gefallen an jener Version der Realität – möglicherweise bliebe Alain dann bei ihr. Doch Alain besteht auf eine Abtreibung. Nach mehreren missglückten Versuchen, ihm die Täuschung zu gestehen, verwickelt sich Magali stärker in ihrer Lüge. Die Situation wird mit jeder kompromisslosen Entscheidung irritierender, und die Forderung nach konsequenter Handlung immer dringender. Schräge Saxophontöne setzen den Ton; eine weibliche Stimme ruft die Anfangscredits des Filmes, statt dass sie eingeblendet würden. In erster Linie beeindruckt Sinon oui allerdings mit dem urteilslosen Blick auf Magali. Verstörend ruhig werden die Ereignisse aus ihrer Perspektive erzählt. Man sieht ein unterkühltes Eheleben. Genauso wenig Hoffnung wird in andere vermeintliche Vertrauensbeziehungen gesetzt, von denen Magali Verständnis erwarten könnte. Magali gibt aber ebenso wenig für andere her und verliert trotz aller Verstrickungen die eigene Verantwortung für ihr Leben nie aus den Augen.
Visions du Réel Nyon 2007

Coûte que coûte

Koste es, was es wolle: Unter diesem Motto kämpft in Nizza ein Kleinunternehmer ums Überleben. Der Chef dreier Köche und einer Sekretärin hat sich auf die Zubereitung von Fertigprodukten spezialisiert, die er an regionale Abnehmer verkauft. Dass es um den Betrieb nicht zum Besten steht, wird schon in den ersten Einstellungen deutlich:Wortreich und schlau versucht der Patron die Angestellten zu beruhigen, die ungeduldig die seit längerem ausstehenden Löhne einfordern und Auskunft über die finanzielle Situation verlangen.
Im Stil des Direct Cinema verfolgt Claire Simon in COUTE QUE COUTE einen Bankrott in Raten.Wir sehen das Küchenpersonal, dem immer weniger Zutaten zur Verfügung stehen, Lauch rüsten und Poulets tranchieren. Wir sehen die Sekretärin achselzuckend am Schreibtisch sitzen, nachdem der Computer ausgestiegen und die Telefonleitung gekappt ist. Und wir sehen den Boss, dem das Wasser bis zum Hals steht, unermüdlich neue Initiativen ergreifen und Gläubiger beschwichtigen. Einmal zieht er sich, müde und erschöpft, für ein paar Tage aus dem Büro zurück, um danach mit umso mehrTatendrang zu wirken. Was diese Chronik eines Scheiterns auszeichnet, sind die Unmittelbarkeit, mit der wir am Rettungsversuch der Firma teilhaben – und der unvergleichliche Humor des Personals. Atmosphärisch zwischen Optimismus und Hoffnungslosigkeit, Ärger und Scherzen hin- und herwechselnd, ist der Film – allen Schulden und sonstigen Sorgen zum Trotz – ein vitales Dokument der Lebensfreude und der Gelassenheit.
Visions du Réel Nyon 2007

Internet

EAN 3760098461066
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 Sinon oui - coûte que coûte

Preis: 30.00 CHF
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DVD5
PAL 16:9
Region 2

Sprachen: Français
Untertitel:

Sinon oui
F 1997 119'
Regie: Claire Simon
Kamera: Richard Copans
Ton: Dominique Lancelot
Musik: Archie Shepp, Catherine Ringer
Schnitt: Catherine Quesemand

Coûte que coûte
F 1995 95'
Regie: Claire Simon
Kamera: Claire Simon, Jérôme Peyrebrune, David Ungaro
Ton: Dominique Lancelot
Schnitt: Catherine Quesemand
Musik: Arthur H

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Dokumentarfilm
Spielfilm

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