artfilm.ch
Schweizerisches Filmrecht
Rolf H. Weber, Roland Unternährer, René Zulauf
Commentaires
Missbrauch am Spielfilm "Wilhelm Tell" nach Schiller von 1960 Historien-Breitwand Film und es ist keine Lösung in Sicht. Die Schweizer Gerichte scheinen überfordert im Filmrecht.
Sehr geehrte Damen und Herren
Seit Jahren schwebt ein Verfahren unserer Urheberrechtsklage gegen SRG und seinen Filmverleiher am Obergericht in Zürich.
Nach verschiedenen juristischen Analysen des Falles scheint es keine Lösung zu geben. Somit steht unser Filmwerk der Öffentlichkeit über das Medium Fernsehen (nur Schweiz) nicht mehr zur Verfügung. Seit 2002 werden wir gehindert den Film zu Restaurieren da uns SRG über das Schweiz. Filmarchiv unser gelagertes Filmmaterial vorenthaltet. Es handelt sich um einen Historischen wertvollen Spielfilm von 1960. Ein Vergleichsverfahren bringt keine Lösung da SRG auf ihre Senderechte die sie nie erhalten hat weiterhin besteht. Die Schweizer Gerichte scheinen mit unserer Urhebrrechtsklage überfordert zu sein. Die Filmbranche verfügt über klare Reglements im Sende-und Urheberrecht. Durch die Inkompetenz und aus mangel Kenntnisse des OG in Zürich versucht SRG zu ihren Gunsten zu plädieren. Gibt es eine Möglichkeit über einen neutralen Filmsachverständigen unsere Klage zu klären? Wir finden in der Schweiz keine Rechtsanwälte die es wagen gegen SRG anzutreten. (Interessekonflikte) Das Problem wird nun noch grösser da der Rechteinhaber seit Jahren prozessiert und finanziell an seinen Grenzen steht und nun über unentgeltliche Prozesskosten die ihm das Obergericht zugesprochen hat mit seinem vom OG beauftragten Anwalt wiederum in eine Sackgasse gerät da man über eine Vereinbarung sich aus der Affäre ziehen will.
Die Strategie wäre nun den Fall über einen Filmsachverständigen einer Prüfung über das internationale Filmrecht zu analysieren und mittels schriftlicher Mithilfe im Verfahren einzugreifen damit sich der Rechteinhaber auch vor Bundesgericht über die unentgeltliche Prozesskosten die ihm zugesprochen wurden selbst vertreten kann. Ihre Aufwendungen müssten vorerst event. über eine Prozessfinanzierung laufen. Der Streitwert ohne Schadensersatzforderungen beläuft sich auf ca. 6 Mio. SFR.
Mit freundlichen Grüssen
Urs-Film (AG in Gründung)
CH-6197 Schangnau/Emmental/Schweiz
(41) 34 493 34 13
www.urs-film.ch
Mots clefs: WilhelmTell
Urs-Film 2008-08-17
ISBN 978-3-7255-4676-
Permalink