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Preis: 36.00 CHF
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DVD9
PAL 4:3
Region 2
Sprachen: Español
Untertitel: Deutsch Français English
Pequeños milagros (Kleine Wunder)
Argentina 1997 100'
Regie: Eliseo Subiela
Drehbuch: Eliseo Subiela
Kamera: Daniel Rodriguez Maseda
Schnitt: Marcela Sáenz
Musik: Osvaldo Montes
Mit: Julieta Ortega, Antonio Birabent, Ana Maria Picchio, Héctor Alterio, Monica Galán, Paco Rabal
Stichworte
Argentinien
Südamerika
Spielfilm
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Pequeños milagros
Eliseo Subiela
Seine Figuren sind nicht von dieser Welt, und dennoch sind sie da. Seine Figuren träumen wie die junge Rosalie im Spielfilm PEQUENOS MILAGROS. Sie wäre gerne eine Fee und kann tatsächlich Kräfte entwickeln, die übersinnlich sind. Der Argentinier Eliseo Subiela liebt es, das Kino als träumerisches Spielfeld zu nutzen. Dabei scheut er sich nicht davor, an die Grenzen zum Kitsch zu gehen, ja diese Grenze da und dort auch einmal nachdrücklich zu überschreiten. Rosalia, die tagträumende Verkäuferin, die erlebt, wie Blinde mehr erkennen als Sehende, wird ohne es zu wissen beobachtet von einem Computerfreak, der die junge Frau via Internetkamera an der Busstation sieht. Lange Zeit hält er das Bild von ihr, das er sich aus dem globalen Netzwerk holt, ganz einfach fest, um irgendwann auf die Suche nach dem Menschen zu gehen, der dazugehört. Neu an dieser Geschichte ist, dass Subiela sich für eine weibliche Hauptfigur entschieden hat, nachdem er jahrelang Männerphantasien pflegte, von Typen erzählte, die Frauen retten wollten oder das absolute Liebesabenteuer suchten. Seine Männerfiguren hätten zwar immer wieder Anlass, sich mit sich selber auseinanderzusetzen, aber tun sie es wirklich?
Bezeichnend für Subielas Filme ist die kontinuierliche Arbeit mit der inneren Stimme, mit der Gedankenwelt. "Wenigstens hatte mein Leben jetzt eine Türe", stellt einer seiner Protagonisten fest. Den Ausweg aus der banalen Existenz suchen sie alle, und der Filmemacher scheint ihn über seine Arbeit zu finden. Darin konstatiert er dann, dass die "Bosheit der Welt die Feen vertreibt" (Pequeños milagros), dass die Veränderung der Natur einfacher ist als die Änderung des Bewusstseins (Hombres), und immer wieder, dass die Liebe schwierig ist. Rosalia erzählt gern einen Traum, den sie hatte, und sie fragt die Leute nach ihren Träumen. Nicht alle wollen davon erzählen, denn Träume haben eine stark intime Komponente. Nur ihr alter blinder Freund hat nie daran gezweifelt, dass Rosalia eine Fee ist. In NO TE MUERAS arbeitet der Mann an der Entwicklung einer Technik, die es erlaubt, Träume fassbar zu machen. "Recolector de sueños" (Traumkollektor) nennt er das hutähnliche Ding, das man sich überstülpen kann, um auf einem Bildschirm Träume sichtbar zu machen und sie auf Video aufzuzeichnen. Dabei begegnet er seiner Geliebten aus einem früheren Leben. Und daraus ergibt sich eine traumhafte Liebeserklärung ans Kino und übers Kino eine Liebeserklärung ans Leben. Nicht untypisch für Subielas Filme: Sie sind oft so wunderbar verträumt und verspielt, dass sie ihr eigenes Ende kaum finden mögen.



