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No More Smoke Signals
Fanny Bräuning
Zürcher Filmpreis 2008
Prix de Soleure 2009
Schweizer Filmpreis 2009
Nach vier Tagen im und zwei Stürzen aus dem Sattel, wurde das Drehverbot beim Memorial Ride stillschweigend aufgehoben. Alex White Plume meinte: ‹Before you were worth two, now you are worth a hundred horses!›
(Fanny Bräuning)
Die Weissen haben uns viel versprochen, mehr, als ich aufzählen kann, aber gehalten haben sie nur ein Versprechen: sie schworen, unser Land zu nehmen, und sie haben es genommen.» (Red Cloud, Häuptling der Oglala-Teton-Sioux, zit. nach Dee Brown: Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses, Hoffmann und Campe, 1972)
Das ganze Land haben die Weissen zwar nicht genommen, aber sie haben die Indianer in immer kleinere Reservate gepfercht, um Raum zu schaffen für die immer grössere Zahl von Einwanderern. Sie drängten sie in unwirtliches Gebiet zurück, durch das auch keine Büffelherden zogen, als es noch Büffelherden gab. In Reservate, in denen heute vielfach Armut, Arbeitslosigkeit und – als eine Folge davon – Alkoholismus und Verelendung herrschen.
Semaine de la Critique Locarno
Im Dokumentarfilm NO MORE SMOKE SIGNALS nimmt Fanny Bräuning den Sender als Ausgangspunkt, um die missliche
Lebenssituation der Indigenen in South Dakota zu schildern. In atemberaubenden
Landschaftsaufnahmen (Kamera: Pierre Mennel, Dieter Stürmer, Igor Martinovic) fängt der
Film die unendliche Weite und klirrende Kälte des amerikanischen Nordens ein. In lebhaften,
aus der Hand gedrehten Interviews mit Bewohnern, die sich nicht unterkriegen lassen,
legt er den von Arbeitslosigkeit und Alkoholismus geprägten Alltag frei. Und mit eindrücklichem
Archivmaterial rollt er historische Ungerechtigkeiten auf. Der Regisseurin gelingt so
nicht nur eine visuell und musikalisch packende Reportage, sondern auch eine stimmungsmässig
und rhythmisch ausgewogene Hommage an ein marginalisiertes Volk.
Geboren 1975 in Basel. Nach Assistenzen bei Fotografen und beim Fernsehen und verschiedenen kleineren Filmprojekten studierte sie von 1996 bis 2001 Filmrealisation an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. Seit 2001 arbeitet sie als freischaffende Filmemacherin, 2005 gründete sie dann gemeinsam mit Kaspar Kasics Distant Lights Filmproduktion GmbH.
2008 NO MORE SMOKE SIGNALS
Zitat von einem Insider:
Zürcher Filmpreis
Fanny Bräuning
2001 PALOMA
1999 MEINE MUTTER
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Internet
Kommentare
"Ja der Film Killi Radio ist sehr gut, real und zeigt was wirklich läuft im Reservat. Im Hintergrund hat er aber leider einige Wermutstropfen weshalb ich ihn nicht weiter empfehle. Der Grund ist:
All die Menschen wo darin mitgemacht haben, viel privates und Herzblut reingaben, dort im Reservat sie haben noch nie einen Cent davon bekommen.
Auch den Film haben sie noch nie gesehen und sind darob sehr enttäuscht (Stand Ende Juni 2010)
Da wird mal wieder das Geld gemacht doch den Respekt, die Würde und der Ausgleich bleibt wie so oft auf der Strecke. Schade und das unterstütze ich nicht."
Stichworte: Schade
Ernesto 2010-12-02 Tweet
Preis: 40.00 CHF
An Lager
DVD9
PAL 16:9
Region 2
FSK: 12+
Sprachen: English
Untertitel: Deutsch Français
No More Smoke Signals
CH 2008 90'
Regie: Fanny Bräuning
Drehbuch: Fanny Bräuning
Kamera: Pierre Mennel, Dieter Stürmer, Dieter Martinovic
Ton: Gabriel Miller, Judy Carp
Schnitt: Kaspar Kasics
Musik: Tomas Korber
Produktion: Distant Lights

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