artfilm.ch
Preis: 36.00 CHF
Keine DVD.
Informieren Sie mich, wenn der Titel als VOD erhältlich ist
La mémoire des autres
CH 2006 87'
Regie: Pilar Anguita-MacKay
Ton: Pilar Anguita-MacKay
Mit: Juan-Antonio Crespillo
Kamera: Acacio de Almeida
Ton: Roberto Ceschi
Ausstattung: Anne-Carmen Vuillemier, Stéphane Levy
Kostüme: Sybille Welti
Schnitt: Daniel Gibel, Jeannetta Ionesco
Musik: Mela Meierhans, Ada Mai
Produktion: Olympia Films
Mit: Marie-Josée Croze, Julie Depardieu, Nicolas Rossier, Christophe Sermet, Sylvie Barreiros
Stichworte
Chile
Spielfilm
Stichworte vorschlagen
La mémoire des autres
Pilar Anguita-MacKay
Der Film beschäftigt sich mit der Relativität und Subjektivität von Wahrheit. Es ist die Geschichte der Befreiung dreier Geschwister, deren Leben vom tragischen Tod ihres Vaters geprägt gewesen ist. Drei junge Erwachsene begegnen sich für die Dauer eines winterlichen Wochenendes in ihrem Elternhaus, allein inmitten verschneiter Felder. Sie diskutieren darüber, ob sie ihre schwer kranke Mutter von den lebenserhaltenden Geräten trennen sollen. In der leidenschaftlich geführten Debatte taucht der während so langer Zeit verdrängte Tod des Vaters wieder auf. Die drei jungen Leute erinnern sich gezwungenermassen an die Umstände des Unfalls, und alle drei schildern die Tatsachen so, wie sie sie damals wahrgenommen hatten. In den drei widersprüchlichen und unvollständigen Versionen erscheint die Mutter an Vaters Tod entweder schuldig oder unschuldig, in Wirklichkeit aber zeigt sich, dass jedes der drei Kinder glaubt, selber ein Stück weit dafür verantwortlich zu sein. Am Sonntagabend ist es immer noch nicht möglich, eindeutig sagen zu können, was sich an jenem Tag wirklich zugetragen hat, was die Drei veranlasst, die Relativität der jeweiligen Wahrheiten hinzunehmen. Damit befreien sie sich von einem Schuldgefühl, das sie 25 Jahre lang bedrückt hat, und sind nun bereit, auch die Mutter von ihren Leiden zu befreien
Pilar Anguita-MacKay
2006 LA MEMOIRE DES AUTRES
1997 ICH SPRECHE DEUTSCH
Internet



