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Ein Haus wie kein anderes

Preis: 30.00 CHF
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DVD5
PAL 4:3
Region 2

Sprachen: Deutsch
Untertitel: -

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Architektur
Dokumentarfilm

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Ein Haus wie kein anderes

Lucienne Lanaz

Das Haus "Du banneret Wisard", ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude von nationaler Bedeutung, wurde im Jahre 1535 gebaut und ist eines der ältesten Heimstätten im Berner Jura. Die Stiftung "De la maison du banneret Wisard" wurde 1990 gegründet, um zusammen mit dem Berner Heimatschutz, das Haus historisch getreu zu restaurieren. Seit seiner Wiederherstellung sorgt sie dafür, dass die Räucherküche, der Brotofen, alle Wohnräume, sowie der Garten und die Scheune wieder benutzt und belebt werden.

Der Film gleicht einem Bilder-Kaleidoskop. Er zeigt die Geschichte des einzigartigen Hauses, seine Auferstehung in verschiedenen Restaurierungsphasen ebenso wie die heutigen Aktivitäten und Veranstaltungen. Die wichtigsten Zeugen dieses Abenteuers kommen zu Wort und – das ist besonders berührend – der letzte Bewohner des Hauses, Fritz Marti, spricht über sein einfaches Leben. Die Filmbilder sind auch ein Spiel der Blicke und der unterschiedlichen Wahrnehmungen dieses Hauses: Die Alten – leicht melancholisch, die Ehrenamtlichen – stolz auf die geleistete Arbeit, die Handwerker – erfreut, fast vergessene Handwerkstechniken zeigen zu können und die Jungen, die erstaunt hier ihr Kulturerbe entdecken.

Mit der Beteiligung von: Marie-Louise Gossin, Leierkastenspielerin; Jacky Lagger, glücklicher Musikant; Ernest Grossenbacher et Pierre Fleury, Handorgelspieler; Rosemarie Maeder, Zitherspielerin; Judith Bessire Schenk und Jeannette Kessi, Erzählerinnen; "La Persévérance", Fanfare von Grandval; Claude Sauthier, Handorgelspieler; Jacqueline Strahm, Sängerin.

Bonus: FEU, FUMEE, SAUCISSE

Fritz Marti wohnt im einzigen Haus von Grandval, das keinen Kamin, keine Elektrizität und kein fliessendes Wasser besitzt. Seit dem Wegzug seiner Kinder und dem Tode seiner Frau lebt er dort allein mit seinen vierzehn Katzen. Seitdem der ehemalige Knecht in Grandval lebt, räuchert er in seiner Küche Würste und Speck für die Metzger der Umgebung. Da es sich um die letzte Räucher-küche handelt befürchten die Metzger ihr Verschwinden. Fritz Marti verdient fast nichts, aber er hat eine Arbeit und ist glücklich über die Besuche der Metzger, welche Abwechslung in seinen eintönigen Alltag bringen.

"Das Dokument von diesem alten Mann in seiner Räucherküche ist wohl einer der wärmsten, menschlichsten und feinsten Filme, die in Solothurn zu sehen waren. Die Bilder, die Montage, der Rhythmus, die ganze Form des Films haben sich der Einfachheit dieses alten, herzlichen Mannes angepasst. Es brauchte wohl sehr viel Einfühlungsvermögen, Feingefühl und vor allem auch Zeit, um als Filmer diesen Fritz Marti vor die Kamera zu bringen, vor allem so vor die Kamera zu bringen. Denn für mich lebt er vor der Kamera - in seinen Handlungen und seinen Worten - sein Leben. Lucienne Lanaz ist es gelungen, einen Film zu drehen, der von seinen schönen, realen Bildern und von der Person Fritz Martis lebt. Der Film wirkt in einer sehr intensiven, menschlichen Weise, wie er wohl nur wirken kann, wenn man als Filmer diesen Mann mit seinen Katzen und seine Räucherküche liebt. Lucienne Lanaz verstand es, diese ihr liebgewordene Welt dem Zuschauer ans Herz wachsen zu lassen."
Zoom-Filmberater, Zürich

Sehr schön ist es Lucienne Lanaz gelungen, das Informative mit dam Menschlichen zu verbinden, Sie gibt Einblick in die Mentalität des alten Mannes. Er der am einfachen Holztisch sitzt, seine Suppe löffelt und das Brot bricht, sagt: "Ich habe meiner Lebtag gern geteilt. Das ist so eine Idee, wenn man glaubt. es reiche nicht. Und es ist traurig, dass es Menschen gibt, die nie zufrieden sind". Natürlich sagt er das in seinem behäbigen Dialekt, ohne Drehbuch, ganz spontan. Doch das menschlich Anrührende verbindet sich mit der Information über den sozialen Hintergrund ebenso wie über die (am Aussterben begriffene) alte Technik und Kunst der Räucherküche."
Schweizer Familie, Zürich

"Lucienne Lanaz bat die Begegnung mit dem alten Mann behutsam in schöne, manchmal ergreifende Bilder gekleidet, wobei Hinweise auf sein aussterbendes Handwerk, das Betreiben der Räucherküche, weniger Nostalgie als Lebensquali-tät vermitteln."
Freiburger Nachrichten, Freiburg

"Verliebte Sätze habe ich für den Film, FEU, FUMEE, SAUCISSE. Lucienne Lanaz, eine Debutantin, hat sich gegen alle Widerstände durchgesetzt und einen Film gedreht, der mich ein bisschen glücklich gemacht hat. Der Zuschauer ist zu Besuch in einer jurassischen Räucherküche, in der ein zufriedener Eigenbrötler seine Arbeit verrichtet. Mit seinen 14 Katzen bietet er sich als pittoresker Aussenseiter geradezu an. Lucienne Lanaz sitzt dieser Romantik aber nicht auf, sondern zeigt in schlichten und mit viel Wärme komponierten Bildern einen Mann, der sich in der ärmlichen Umgebung wohlfühlt und wohl etwas besitzt, wovon wir alle ab und zu träumen. Sicher aber hängen in seiner Räucherküche (eine der letzten, die es gibt) Würste, die gut sind. Genauso gut wie der Film von Lucienne Lanaz, die für mich die grösste Entdeckung der diesjährigen Filmtage war."
Solothurner AZ, Olten

Lucienne Lanaz

Geb. 1937. Diplome als kaufmännische Angestellte und Sportlehrerin. Ab 1972 Assistentin bei Schweizerfilmen und seit 1974 freischaffende Dokumentarfilmemacherin.

2006 UNE MAISON PAS COMME LES AUTRES - EIN HAUS WIE KEIN ANDERES
2003 DONA ANNA
2003 DOULEUR ET RÉVOLTE - SCHMERZ UND REVOLTE - GRIEF AND REVOLT
2002 NOUS DECLINONS TOUTE RESPONSABILITE
1999 LA LUPA
1998 SALVADOR
1997 UNA BRECHA EN EL BLOQUEO
1996 TROIS GOUTTES POUR LE FUTUR (MANEGBDZANGA, LA MAISON DU COEUR, DIGNITE EN DETENTION)
1995 CAUCHEMARS... DE DERRIERE LES BARREAUX
1993 PREVENTING SUFFERING BY TEACHING THE LAW OF WAR
1992 SETU LAULUEMA
1990 MEINE FREUNDE IN DER DDR - LA DEMANDE EN VOYAGE
1987 QUEEN OF ELASTIC
1989 POUR UN SON DE CLOCHE
1984 PRE ASSEMBLY YOUTH GATHERING
1981 PORTRAIT DU FAISEUR D'INSTRUMENTS ANCIENS, STEFAN BECK
1980 J'AI UN DROIT SUR MON CORPS..." STERILISATION
1980 CINE JOURNAL AU FEMININ - DIE FRAU IN DER SCHWEIZER FILMWOCHENSCHAU
1979 LA COMPOSITION
1979 LA FORGE
1978 "MENSCHEN IM ALLTAG", PORTRAIT D'UNE VENDEUSE
1976 FEU, FUMEE, SAUCISSE
1974 LE BONHEUR A SEPTANTE ANS

Livres:
1980 TRAVELLING 58: CINE-JOURNAL SUISSE AU FEMININ 1940-1975

Internet

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