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 Made in USA (Godard)

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DVD9
PAL 16:9
Region 2

Sprachen: Français
Untertitel: -

Made in USA
F 1966 81'
Regie: Jean-Luc Godard
Drehbuch: Richard Stark, Jean-Luc Godard
Kamera: Raoul Coutard
Mit: Anna Karina, Marianne Faithful, Jean-Pierre Léaud

Stichworte
Frankreich
Spielfilm

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Made in USA (Godard)

Jean-Luc Godard

Wie Walt Disney solle die Geschichte sein. Beziehungsweise wie Disney-Filme, nur mit Bogart drin. Ein Film, so bunt wie ein Zeichentrickfilm, also. Und doch ist eigentlich nur der herzzerreißende Pullover der bezaubernden Anna Karina in ihren ersten Szenen wirklich so bunt wie ein Disneyfilm. Der Rest ist entweder ein Abschiedsgruß an den amerikanischen Genrefilm, der Regisseur Jean-Luc Godard so lange beeinflusste, oder ein grollendes, politisches Pamphlet gegen konservative Werte. Konfus und kompliziert schafft es Godard besonders in einer hervorragenden Szene, sein Anliegen, sowohl sein Kino, als auch seine Politik durch ein und die gleiche Metapher zu erklären: In einer Bar versucht ein Arbeiter die Irrlogik der Poesie zu beweisen und erfindet Sätze voller absurder Verhältnisse. Unter anderem stellt er fest, dass er auch Paula sei, also Anna Karina. Sowohl die biegbare Logikwelt des Mediums deutlich machend, als auch die kommunistischen Werte eines Arbeiterkollektivs ohne singuläre Individuen andeutend, ist dies wohl die Schlüsselszene dieses grandiosen Films aus Frankreich: MADE IN USA.

Godard zerfleddert für diesen Film einen Kriminalroman von Donald Westlake. Er schickt seine Frau und Hauptdarstellerin Anna Karina als Paula Nelson nach Atlantic City. Dort muss sie feststellen, dass ihr Verlobter Richard tot sei. Die Leiche sitzt blutverschmiert, skelettiert, aber dennoch glubschäugig in dem Behandlungsstuhl des Zahnarztes Dr. Korvo. Nach Rache dürstend will Paula den Mörder ausfindig machen, verfängt sich aber in einem irren und undurchsichtigen Netz aus Zufälligkeiten, Irrationalitäten und unartikulierten Verschwörungen. Geheimpolizei, Nordafrika und ein kommunistisches Manifest spielen Rollen. Genauso wie einfache Lügen.

Mitternachtskino

Jean-Luc Godard

Geboren 1930 in Paris. Filmkritiker bei der Zeitschrift "Les Cahiers de cinéma", danach Mitbegründer der Nouvelle Vague. 1968 rief er in Paris das nach dem sowjet. Dokumentar- und Experimentalfilmer benannte Filmkollektiv Dsiga Wertow ins Leben und drehte fortan unter dem Eindruck der Neuen Linken politische Filme. 1973 kehrte er in die Schweiz zurück und produzierte vor allem Film- und Videoexperimente.

2008 SOCIALISME
2004 NOTRE MUSIQUE
2000 ELOGE DE L'AMOUR
1999 THE OLD PLACE
1988-98 HISTOIRE(S) DU CINEMA
1996 FOR EVER MOZART
1995 2 x 50 ANS DE CINEMA FRANÇAIS
1994 JLG/JLG
1993 HELAS POUR MOI
1993 LES ENFANTS JOUENT A LA RUSSIE
1991 ALLEMAGNE NEUF ZERO
1990 NOUVELLE VAGUE
1987 KING LEAR
1987 SOIGNE TA DROITE
1986 DETECTIVE
1985 JE VOUS SALUE MARIE
1983 PRENOM CARMEN
1982 PASSION
1981 LETTRE A FREDDY BUACHE
1980 SAUVE QUI PEUT (LA VIE)
1978 FRANC-TOUR-DETOUR-DEUX ENFANTS
1976 SIX FOIS DEUX
1975 NUMERO DEUX
1975 ICI ET AILLEURS
1971 TOUT VA BIEN
1969 LE VENT D'EST
1967 WEEK-END
1967 ONE PLUS ONE / SYMPATHY FOR THE DEVIL
1966 MASCULIN - FEMININ
1966 DEUX OU TROIS CHOSES QUE JE SAIS D'ELLE (Livre)
1966 MADE IN USA
1965 ALPHAVILLE
1965 PIERROT LE FOU
1964 BANDE A PART
1964 UNE FEMME MARIEE
1963 LE PETIT SOLDAT
1963 LES CARABINIERS
1963 LE MEPRIS (DIE VERACHTUNG)
1962 VIVRE SA VIE
1961 UNE FEMME EST UNE FEMME
1959 HISTOIRE D'EAU
1960 CHARLOTTE ET SON JULES
1959 TOUS LES GARÇONS S'APPELLENT PATRICK
1959 A BOUT DE SOUFFLE (AUSSER ATEM)

Internet

EAN 3259119685692
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