artfilm.ch
Preis: 48.00 CHF
An Lager
DVD5
PAL 4:3
Region 2
Das Krippenspiel (2)
CH 1962 27'
Regie: Reni Mertens, Walter Marti
Inszenierung: Mimi Scheiblauer
Kamera: Hans-Peter Roth
Musik: Mimi Scheiblauer
Stichworte
Stichworte vorschlagen
Krippenspiel
Reni Mertens, Walter Marti
Der Film gibt in eigenwilliger Gestaltung das Krippenspiel der Abschlussklasse einer Zürcher Gehörlosenschule wieder. Das Spiel ist in enger Anlehnung an den Text der Weihnachtsgeschichte im Lukas-Evangelium gestaltet. Die ausdrucksstarken Gesten der gehörlosen Darsteller sind mit Bambusflötenmusik unterlegt.
Die Schweizer Rhythmiklehrerin, Künstlerin und Pädagogin Mimi Scheiblauer (1891-1968) begann 1922 innerhalb ihrer Tätigkeit am Konservatorium Zürich auch schwierige, geistig Behinderte, blinde und gehörlose Kinder und Jugendliche in Rhythmik zu unterrichten.
Der Film ist ein seltenes Dokument von höchster filmischer Qualität über die Ausdrucksfähigkeit gehörloser Kinder und über die pädagogischen und künstlerischen Fähigkeiten von Mimi Scheiblauer, die die Schüler über die Rhythmik zu dieser Aufführung befähigt hat.
Taubstumme im Gespräch: Eine Fülle von Gebärden, von denen jede Bedeutung hat, jede einprägsam ist und in plastischer Wirkung erscheint. Die Ablösung von der realistischen Konversationssprache, zu welcher die Gebärdenwelt der Taubstummen führt, erweitert sich in die Stilisierung des Landschaftsbildes: In der Dunkelheit der Nacht, in welche - gleichsam indirekt - das Licht des Sterns von Betlehem fällt. Die Landschaft ist entwirklicht und erhält gerade dadurch die geistige Realität einer Landschaft, die wirklich die des heiligen Landes ist.
Martin Schlappner, NZZ
Reni Mertens
Reni Mertens, geboren 8. April 1918, gestorben 26. September 2000 in Zürich. Dr. phil. I (mit «L'Antirealismo di Gabriele d'Annunzio»). Italienische Übersetzung der theoretischen Schriften von Bertolt Brecht.
1993 REQUIEM
1988 POUR ECRIRE UN MOT
1985 FLAMENCO VIVO - L'ECOLE DU FLAMENCO
1980 HERITAGE
1977 A PROPOS DES APPRENTIS
1974 GEBET FÜR DIE LINKE
1973 DIE SELBSTZERSTÖRUNG DES WALTER MATTHIAS DIGGELMANN
1966 URSULA ODER DAS UNWERTE LEBEN
1962 KRIPPENSPIEL(2)
1962 UNSERE KLEINSTEN
1961 IM SCHATTEN DES WOHLSTANDES
1958 PARFUM DE PARIS
1958 JOUR DE PECHE
1956 RHYTHMIK
1953 KRIPPENSPIEL
Walter Marti
Walter Marti, geboren 10. Juli 1923, gestorben 21. Dezember 1999 in Zürich. Theater, Journalismus, Radio, Filmemacher, kurze Zeit Leiter der Filmabteilung beim Schweizer Fernsehen, Lehrbeauftragter der Universität Zürich
1993 REQUIEM
1988 POUR ECRIRE UN MOT
1985 FLAMENCO VIVO - L'ECOLE DU FLAMENCO
1980 HERITAGE
1977 A PROPOS DES APPRENTIS
1974 GEBET FÜR DIE LINKE
1973 DIE SELBSTZERSTÖRUNG DES WALTER MATTHIAS DIGGELMANN
1966 URSULA ODER DAS UNWERTE LEBEN
1962 KRIPPENSPIEL(2)
1962 UNSERE KLEINSTEN
1961 IM SCHATTEN DES WOHLSTANDES
1958 PARFUM DE PARIS
1958 JOUR DE PECHE
1956 RHYTHMIK
1953 KRIPPENSPIEL
Bestellen