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 Konrad Zuse

Preis: 35.00 CHF
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DVD5
PAL 4:3
Region 2
FSK: 12+

Sprachen: Deutsch English
Untertitel: -

Konrad Zuse
CH 1990 72'
Regie: Mathias Knauer
Kamera: Rob Gnant
Ton: Andreas Litmanowitsch
Produktion: attaca Filmproduktion
Voice: Renate Steiger, Klaus Henner Russius

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Dokumentarfilm
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Konrad Zuse

Mathias Knauer

Zu Besuch beim Erfinder des Computers. Wir tauchen ein in die Welt des jungen Berliner Bauingenieurs, der 1935 beschloß, eine völlig neuartige Rechenmaschine zu bauen.

In der Kreuzberger Elternwohnung wird mit Laubsäge und Heimwerkzeug die mechanische Z1 gebastelt. Jugendfreunde berichten aus dieser Pionierzeit; wir verfolgen den Aufbau der 1989 vollendeten Rekonstruktion in Zuses Atelier und den Transport ins Berliner Museum für Verkehr und Technik.

Der Film zeigt das umwegreiche Leben Zuses: die von den Kriegsereignissen behinderte Entwicklung seiner Relaismaschinen, von denen die Z3 (1941) heute als der erste voll betriebsfähige Computer der Geschichte gilt. Wir verfolgen die abenteuerliche Flucht in die bayerischen Alpen, die Wiedererweckung seiner Firma nach dem Krieg, den Aufstieg und Fall des Familienbetriebs dieses eigenwilligen Einzelgängers.

Im Alter hält Zuse Rückschau auf sein Leben und sein Mißgeschick mit den Patenten: der Computererfinder hat von den Millionengewinnen nie etwas gesehen.

Für die Schweizer Informatik war Zuses Z4 von größter Bedeutung: 1950 bis 1955 stand sie in der Zürcher ETH und rechnete zuverlässig -- umfangreiche Programme zum Beispiel für den Staudamm der Grande Dixence, für die optische und die Maschinenindustrie.

Dank der Erfahrungen an der Z4, dem ersten Hochschulcomputer Europas, wurde das Zürcher Institut mit Eduard Stiefel, Heinz Rutishauser, Ambros P. Speiser u.a. mitte der fünfziger Jahre zu einem der Brennpunkte der internationalen Computerforschung.

Im Mittelpunkt steht die mechanische Z1, die 1990 rekonstruierte, klappernde und klingelnde erste progammierbare Rechenmaschine Zuses von 1936, in der sich das mechanische mit dem digitalen Zeitalter eindrucksvoll verschränken.

Populär gemacht, doch ohne die Interessen der Fachleute zu vernachlässigen, weckt der Film das Interesse einer breiten Zuschauerschaft an den Stationen dieses ereignisreichen Erfinderlebens; er verfolgt die umwegreiche Biographie von Konrad Zuse und porträtiert zugleich die wichtigsten Maschinen des deutschen Konstrukteurs.

Mathias Knauer

Geboren in Biel 1942. Matura in Biel. Studium der Musikwissenschaft, Philosophie, Publizistik in Zürich. Seit 1963 Musikkritiker, politischer Journalist und Publizist. Assistent am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität bis 1975. Studentenpolitische Aktivitäten. Daneben Arbeiten im Bereich der Elektroakustik, Digitaltechnik und Informatik. Mitbegründer 1972 der Filmcooperative Zürich, 1976 des Filmkollektivs Zürich. Seit 1975 als Publizist und Filmemacher tätig. Autor von fünf Filmen, alle zusammen mit dem Kameramann Rob Gnant. 1994-96 Vizepräsident des Verbandes Schweizerischer Filmgestalter VSFG (heute: FDS). Zahlreiche Aktivitäten in der Kultur- und Filmpolitik. 1997-2001 Stiftungsrat der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. 2005 Mitbegründer und seitdem Vorstandsmitglied der Schweizer Koalition für die kulturelle Vielfalt.

1992 BITTERFELD
1990 KONRAD ZUSE
1988 BERTA URECH
1985 EL PUEBLO NUNCA MUERE
1982 DIE UNTERBROCHENE SPUR

News

Internet

EAN 7611719425102
ISAN 0000-0000-4A58-0000-K-0000-0000-E
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