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Coffret Kieslowski

Krzysztof Kieslowski

LA DOUBLE VIE DE VERONIQUE

Kieslowskis Film ist eine klassische Doppelgängergeschichte: es waren einmal zwei Mädchen ... die eine wuchs in Polen auf und hieß Weronika, die andere, Véronique, in Frankreich ... und sie waren sich sehr, sehr ähnlich. Ähnlich genug, dass ihnen oft die gleichen Dinge widerfahren, verschieden genug, dass es nicht nur an äußeren Umständen liegt, dass Weronika stirbt und Véronique überlebt. Beide junge Frauen haben ein unbestimmtes Gefühl, nicht allein zu sein, und Véronique hat nach Weronikas Tod ein deutliches Gefühl von Verlust. Es gibt eine Szene, in der Weronika Véronique sieht, sie stutzt und begreift nicht; es ist Véronique, die erst später, photographisch vermittelt, dazu kommt, die Situation zu begreifen, woraufhin sie hemmungslos zu weinen beginnt – um sich und um die andere.
dalank

TROIS COULEURS BLEU

TROIS COULEURS BLEU ist der erste Teil einer Trilogie des polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski über die drei Farben der französischen Flagge, die symbolisch für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen.

BLEU ist der düsterste der drei Filme. Ein Film der vom Gefühl des Schmerzes dominiert wird. TROIS COULEURS BLEU beginnt mit einem Verkehrsunfall, bei dem ein berühmter Komponist ums Lebens kommt. Seine Frau, gespielt von Juliette Binoche, versucht danach weniger, ihr altes Leben wieder zusammenzufügen, als sich eine vollkommen neue Existenz aufzubauen. Sie geht nach Paris, um ein wortkarges Leben fast ohne Kontakt zu anderen Menschen zu führen. Im Laufe des Films gelingt es ihr, den Schmerz zu überwinden und sogar das unvollendete Werk ihres Mannes – das, wie einige Anhaltspunkte nahelegen, bereits vorher zum großen Teil aus ihrer Feder stammt – abzuschließen. Der Film thematisiert damit die Freiheit.

Kieslowski schreibt der Farbe Blau eine eher unterbewusste Bedeutung zu und konzentriert sich in erster Linie auf Binoches leuchtendes Gesicht und die Art, wie darin subtile Emotionen aufflackern und wieder verschwinden. Seine Bilder geben, stärker als in den Folgefilmen TROIS COULEURS BLANC und TROIS COULEURS ROUGE Rätsel auf, doch Binoches stilles, herzzerreißendes Auftreten fesselt den Zuschauer.

TROIS COULEURS BLANC

TROIS COULEURS BLANC ist der zweite Teil einer Trilogie des polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski über die drei Farben der französischen Flagge, die symbolisch für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen.

Das Thema des zweiten Films seiner Trilogie ist die Gleichheit. Die Beziehung zwischen Karol Karol, dem polnischen Friseur, und der schönen Dominique, von der er sich abhängig erweist, erscheint als Gegenentwurf zur Gleichheit.

Als Dominique Karol verstößt, da er ihren sexuellen Leidenschaften nicht mehr gerecht wird, bricht für ihn eine Welt zusammen. Mittel- und hoffnungslos muss er Frankreich verlassen. Er lässt sein Leben zurück und die Frau, die er trotz allem noch liebt. Heimgekehrt nach Polen kämpft er sich nach oben, rigoros aber ohne über Leichen zu gehen. Als er schließlich seinen Tod inszeniert, um Dominique nach Polen zu locken, sieht es nach einer hinterlistigen Racheintrige aus. Doch letztlich ist die Wiederherstellung der Gleichheit sein Motiv.

TROIS COULEURS ROUGE

TROIS COULEURS ROUGE ist der dritte Teil einer Trilogie des polnischen Regisseurs Krzysztof Kieslowski über die drei Farben der französischen Flagge, die symbolisch für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen.

TROIS COULEURS ROUGE ist der letzte Spielfilm des 1996 verstorbenen Kieslowski.

Valentine, eine Studentin in Genf, die als Fotomodel ihr Geld verdient, steckt gerade in einer Beziehungskrise. Auf dem Heimweg von einem Fototermin fährt sie den Schäferhund eines pensionierten Richters an. Auf der Suche nach dem Besitzer des verletzten Tieres begegnet sie einem alten, zynischen Mann, der sich scheinbar aus der Welt zurückgezogen hat. Seinen Kontakt zur Außenwelt wahrt er sich über das Abhören, Mitschneiden und Manipulieren der Telefonate seiner Nachbarn. Als Valentine das bemerkt, ist sie zunächst entsetzt. Bald aber überwiegt die Faszination, die der selbst ernannte Schicksalslenker auf sie ausstrahlt. Es beginnt eine sonderbare Beziehung zwischen den beiden, die die Grenzen zwischen Zufall und Schicksal verschwimmen lässt. Auguste einer der Nachbarn ist gerade dabei, sein Richterexamen abzulegen. Die Wege Augustes und Valentines kreuzen sich fast täglich, sie begegnen sich ohne sich je kennenzulernen. Erst auf einer Reise nach England bringt sie das Schicksal zusammen: Ein gewaltiges Unwetter führt auf der Überfahrt zu einer tödlichen Katastrophe als die Fähre sinkt, historisches Vorbild ist die Jan Heweliusz. In diesem Finale begegnet man den Protagonisten der Trilogie wieder. Unter den sieben Geretteten sind neben Valentine und Auguste (TROIS COULEURS ROUGE), Karol und Dominique (TROIS COULEURS BLANC) sowie Julie und Olivier (TROIS COULEURS BLEU).

Krzysztof Kieslowski

1994 TROIS COULEURS ROUGE
1994 TROIS COULEURS BLANC
1993 TROIS COULEURS BLEU
1991 LA DOUBLE VIE DE VERONIQUE
1990 CITY LIFE
1988-89 DEKALOG
1979 AMATOR

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 Coffret Kieslowski

Preis: 105.00 CHF
Vergriffen
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DVD9 3 DVD
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Region 2

Sprachen: Français Polski
Untertitel: Français English Español

Coffret Kieslowski

La double vie de Véronique
F/P/N 1991 98'
Regie: Krzysztof Kieslowski
Drehbuch: Krzysztof Kieslowski, Krzysztof Piesiewicz
Kamera: Slawomir Idziak
Schnitt: Jacques Witta
Musik: Zbigniew Preisner
Mit: Irène Jacob, Philippe Volter, Aleksander Bardini, Louis Ducreux, Sandrine Dumas, Claude Duneton

Trois couleurs bleu
CH 1993 90'
Regie: Krzysztof Kieslowski
Drehbuch: Krzysztof Piesiewicz, Krzysztof Kieslowski, Agnieszka Holland, Edward Zebrowski
Kamera: Slawomir Idziak
Schnitt: Jacques Witta
Musik: Zbigniew Preisner
Mit: Juliette Binoche, Juliette Binoche, Benoit Régent

Trois couleurs blanc
F 1994 90'
Regie: Krzysztof Kieslowski
Drehbuch: Krzysztof Piesiewicz, Krzysztof Kieslowski
Kamera: Edward Klosinski
Musik: Zbigniew Preisner
Mit: Zbginiew Zamachowski, Julie Delphy, Janusz Gajos, Jerzy Stur

Trois couleurs rouge
CH 1994 96'
Regie: Krzysztof Kieslowski
Drehbuch: Krzysztof Piesiewicz, Krzysztof Kieslowski
Kamera: Piotr Sobocinski
Ton: Jean-Claude Laureux
Schnitt: Jacques Witta
Musik: Zbginiew Preisner
Mit: Irène Jacob, Jean-Louis Trintignant, Frédéric Feder, Jean-Pierre Lorit, Samuel Le Bihan, Marion Stalens, Teco Celio, Bernard Escalon

L'usine
P
Regie: Krzysztof Kieslowski

L'hôpital
P
Regie: Krzysztof Kieslowski

La gare
P
Regie: Krzysztof Kieslowski

Les musiciens du dimance

Regie: K. Karabaz

Stichworte
Koproduktion
Polen
Cannes
Schweiz
Frankreich
Spielfilm

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