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HUG - la trilogie de Richard Dindo

HUG - La maladie de la mémoire - Trois jeunes femmes

Richard Dindo

HUG - Hôpitaux universitaires de Genève

Dokumentarfilm über das Kantonsspital Genf, in dem es weniger um die Technologie der modernen Medizin geht oder die Omnipräsenz der Mediziner, als um das Schicksal einfacher Menschen – das Spital gesehen als ein Ort der Menschlichkeit. Der Film ist ein impressionistisches Kaleidoskop einer kleinen Stadt, in der das gesellschaftliche Leben kulminiert. Von der Geburt bis zum Tod, vom Glück bis zur Trauer, erlebt man hier auf engem Raum in kürzester Zeit das ganze pulsierende Leben zwischen Krankheit, Genesung und Sterben.

La maladie de la mémoire

Die Anfangssequenz zeigt eine ältere Frau, die einen vermeintlich einfachen Test zu lösen versucht. Doch die Patentin erinnert sich nicht an die eben gelesenen Wörter. Gedächtnisverlust ist ein deutliches Symptom von Alzheimer. Mit Geduld und äusserst rücksichtsvoll trifft Richard Dindo auf Menschen, die mit dieser Krankheit geschlagen sind. Duch die verschiedenen Aussagen in «La maladie de la mémoire» wird deutlich, wie schwierig sich jede Begegnung am Rande der Vergessenheit darstellt. Der Film verändert nicht nur unsere Beziehung zur Vergangenheit sondern auch diejenige zur Gegenwart und zur Zukunft.

Trois jeunes femmes (entre la vie et la mort)

Dieser Film handelt von drei jungen Frauen zwischen zwanzig und fünfundzwanzig Jahren, die alle Selbstmordversuche hinter sich haben.

Marie, Liliana und Corinne. Drei attraktive junge Frauen in den Zwanzigern. Aber sie haben noch etwas anderes gemein. Alle drei haben einen Selbstmordversuch begangen, zwei von ihnen sogar mehr als einmal. TROIS JEUNES FEMMES (ENTRE LA VIE ET LA MORT) ist Richard Dindos dritter Film in Zusammenarbeit mit dem Genfer Universitätsspital “HUG”. Obwohl der Film als klinische Information verwendet werden könnte, stellt er weit mehr als nur ein medizinisches Ausbildungsdokument dar.
Wohlweislich beschloss Dindo, die drei Geschichten nicht miteinander zu verflechten, sondern je einen Filmteil jeder Frau zu widmen. Das Ergebnis wirkt beinahe wie eine Trilogie bestehend aus drei Kurzfilmen. Maries Teil ist der dramatischste. Er besteht aus Gesprächen, die zwischen ihr und dem Regisseur fast ein Jahr lang stattfanden, während sie mit ihren psychologischen Problemen und Familientragödien kämpfte. Mit Liliana sucht Dindo noch einmal die Orte auf, die bei ihrem Abgleiten in suizidales Verhalten sowie bei ihrer definitiv scheinenden Gesundung eine Schlüsselrolle spielten. Und Corinne begleitete der Regisseur während einer kurzen, aber intensiven Zeitspanne ihres Lebens, gerade vor der Niederkunft ihres dritten Kindes mehrere Jahre nach einem Selbstmordversuch mit einer Überdosis.
Wie sich Dindo auf die Erinnerungen der drei Frauen über ihre suizidalen Episoden konzentriert, stellt den wirksamsten Aspekt seiner Themenbehandlung dar. Beim Erzählen wirken ihre Erfahrungen fern und gleichzeitig doch präsent, sowohl auf den Zuschauer wie auf die Erzählerinnen selbst.
Visions du Réel Nyon

Richard Dindo

Geboren 1944 in Zürich. Lebt und arbeitet in Zürich und Paris.

2010 GAUGUIN A TAHITI ET AUX MARQUISES
2009 THE MARSDREAMERS
2007 LA MATERNITE DES HUG
2005 WER WAR KAFKA?
2004 TROIS JEUNES FEMMES (ENTRE LA VIE ET LA MORT)
2003 ARAGON: LE ROMAN DE MATISSE
2003 NI OLVIDO NI PERDON
2002 LA MALADIE DE LA MEMOIRE
2002 VERHÖR UND TOD IN WINTERTHUR
1999 GENET A CHATILA
1998 HUG - L'HOPITAL CANTONAL UNIVERSITAIRE DE GENEVE
1997 GRÜNINGERS FALL
1996 UNE SAISON AU PARADIS
1994 ERNESTO "CHE" GUEVARA - LE JOURNAL DE BOLIVIE
1992 CHARLOTTE, VIE OU THEATRE?
1991 ARTHUR RIMBAUD, UNE BIOGRAPHIE
1987 DANI, MICHI, RENATO & MAX
1986 EL SUIZO- UN AMOURE EN ESPAGNE
1983 MAX HAUFLER, "DER STUMME"
1981 MAX FRISCH, JOURNAL I-III
1978 HANS STAUB - FOTOREPORTER
1978 CLEMENT MOREAU, DER GEBRAUCHSGRAFIKER
1977 DIE ERSCHIESSUNGS DES LANDESVERRÄTERS ERNST S.
1974 SCHWEIZER IM SPANISCHEN BÜRGERKRIEG
1972 NAIVE MALER IN DER OSTSCHWEIZ
1972 DER DIALOG
1970 DIE WIEDERHOLUNG

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 HUG - la trilogie de Richard Dindo

Preis: 35.00 CHF
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DVD5 2 DVD
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Sprachen: Français
Untertitel: -

HUG - Hopitaux universitaires de Genève
CH 1998 104'
Regie: Richard Dindo
Kamera: Patrice Cologne
Ton: Laurent Barbey, Martin Stricker
Schnitt: Richard Dindo, Rainer M. Trinkler
Produktion: Ciné Manufacture

La maladie de la mémoire
CH 2002 90'
Regie: Richard Dindo
Kamera: Patrice Cologne, Yves Pouliquen, Hans Schürmann
Ton: Laurent Barbey, Florian Eidenbenz, Martin Stricker
Schnitt: René Zumbühl
Produktion: Lea Produktion

Trois jeunes femmes
CH 2005 90'
Regie: Richard Dindo
Drehbuch: Richard Dindo
Kamera: Richard Dindo
Ton: Blaise Gabioud
Schnitt: René Zumbühl
Produktion: Lea Produktion

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Frauen
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Gesundheit
Dokumentarfilm

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