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DVD-R Kopie
PAL 4:3
Region 0
Sprachen: Français
Untertitel: Deutsch
Siehe auch:
L' homme des casernes (F)
Stichworte
Armee
Gesellschaft
Dokumentarfilm
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L'homme des casernes (D)
Jacqueline Veuve
Von Februar bis Mai 1993 konnte erstmals ein unabhängiges Film-Team die Rekrutenschule (Füsiliere und Mitrailleure) in Colombier (Schweiz) begleiten.
Der Rekrutierungs-Offizier sagt: 'Jedem, der sich nicht entscheiden kann, empfehle ich die Infanterie, denn hier habe Îch immer Leute nötig'. So sind 35% der Rekruten bei der Infanterie. Im Unterschied zur Sommer-Rekrutenschule, die zu einem grossen Teil von Studenten besucht wird, finden wir in der Winter-Rekrutenschule viele junge Leute aus Berufsgruppen, die stark von der Wirtschaftskrise betroffen sind, oder die keine Berufsausbildung haben. 40% der jungen Männer aus der gefilmten Sektion sind nach der Rekrutenschule arbeitslos.
Der Film vermittelt die in der RS herrschende Stimmung sowie die diesem Milieu eigene Sprache. Obwohl wir alles nach freier Wahl filmen konnten, wurden besondere Akzente gesetzt: die Rekrutierung, das 'Weitermachen' von 3 Rekruten (obligatorische Unteroffiziersschule), die Inspektionen, die Fahnenübergabe, der Besuch des Geistlichen, der Gottesdienst zum Auffahrtstag.
Wie reagieren die Betroffenen, diese jungen Männer, die zum grossen Teil von einer Berufsarmee träumen, der sie nicht angehören werden ?
Jacqueline Veuve nähert sich beobachtend dem Männerzirkel, der da sorgsam aufgebaut wird, auf dass er tragen soll, was Staat und Kirche wünschen.
Walter Ruggle, Tages Anzeige
Jacqueline Veuve
Vor ihrer Zusammenarbeit mit Jean Rouch am Pariser Musée de l'homme (1955) und mit Richard Leacock am Massachusetts Institute of Technology hat Jacqueline Veuve sich Studien der Bibliothekswissenschaft, des Films und der Anthopologie gewidmet. Mit einem ersten Kurzfilm, SCHLACHTTAG (LE PANIER A VIANDE), den sie 1966 zusammen mit Yves Yersin realisierte, begann ihre Laufbahn als Filmemacherin. Die meisten ihrer Filme erhielten internationale Auszeichnungen. Heute hat Jacqueline Veuve gegen 60 Filme geschaffen – die meisten in der Schweiz, einige in Frankreich und den USA –, die an vielen internationalen Festivals gezeigt worden sind. Mit ihren Filmen, die ihr Land – ohne Nostalgie – zeigen: seine Armee, seine Bauern und Weinbauern, die Heilsarmee, die Handwerker, nicht zuletzt die Frauen, zählt die Filmemacherin heute zu den bedeutendsten Dokumentarfilmschaffenden der Schweiz.
2008 UN PETIT COIN DU PARADIS
2005 LA NEBULEUSE DU COEUR
2005 LA PETITE DAME DU CAPITOLE
2002 JOUR DE MARCHE (Deutsche Untertitel / English Subtitles)
2000 LE SALAIRE DE L'ARTISTE
2000 DELPHINE SEYRIG, PORTRAIT D'UNE COMETE
1999 CHRONIQUE VIGNERONNE
1997 JOURNAL DE RIVESALTES 1941-1942
1997 BALADE FRIBOURGEOISE
1995 OH! QUEL BEAU JOUR
1994 L'HOMME DES CASERNES(Deutsche Untertitel)
1992 ARNOLD GOLAY, FABRICANT DE JOUETS
1992 L'EVANOUIE
1991 FRANOIS JUNOD, FABFRICANT D'AUTOMATES
1991 LES EMOTIONS HELVETIQUES
1990 CHRONIQUE PAYSANNE EN GRUYERE - (Deutsche Untertitel)
1989 MARCELIN BABEY, TOURNEUR
1988 CLAUDE LEBET, LUTHIER
1988 MICHEL MARLETAZ, BOISSELIER
1988 FRANÇOIS PERNET, SCIEUR - SCULPTEUR
1988 LES FRERES BAPST, CHARRETIERS
1988 O. VEUVE ET J. DOUTAZ, TAVILLONEURS
1987 ARMAND ROULLIER
1987 LA FILIERE
1987 LE SABLE ROSE DE MONTAGNE
1986 PARLEZ-MOI D'AMOUR
1987 LA TRAVERSEE
1982 PARTI SANS LAISSER D'ADRESSE
1979 L'AVENIR A 15 ANS
1978 LA MORT DU GRAND-PERE OU LE SOMMEIL DU JUSTE - (English Edition)
1974 SUSAN
1974 NO MORE FUN, NO MORE GAMES
1975 SWISS GRAFFITI
1966 L'ECOLE ET LA VIE
1972 LA GREVE DE 18
1972 GENEVE, lE8 NOVEMBRE 1932
1972 LES LETTRES DE STALINGRAD
1966 MUSIQUE EN TETE
1966 DIMANCHE DE PINGUINS / DIMANCHE DE PINGUINS
1966 LE PANIER A VIANDE
Livres:
1992 UNE FEMME DE CINEMA de Bertil Galland
1983 LA MORT DU GRAND-PERE de Jacqueline Veuce
Internet



