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DVD5
PAL 16:9
Region 2
Les Peintures animéees de Georges Schwizgebel
CH 2004 66'
Le vol d'Icare
CH 1974 3'
Regie: Georges Schwizgebel
Perspectives
CH 1975 2'
Regie: Georges Schwizgebel
Hors-jeu
CH 1977 6'
Regie: Georges Schwizgebel
78 tours
CH 1985 4'
Regie: Georges Schwizgebel
Drehbuch: Georges Schwizgebel
Kamera: Georges Schwizgebel
Ton: Pierre-Alain Besse, Jacques Robellaz
Schnitt: Georges Schwizgebel
Nakounine
CH 1986 6'
Regie: Georges Schwizgebel
Le sujet du tableau
CH 1989 6'
Regie: Georges Schwizgebel
Drehbuch: Georges Schwizgebel
Kamera: Georges Schwizgebel
Ton: Jacques Robellaz
Schnitt: Georges Schwizgebel
L'année du daim
CH 1995 5'
Regie: Georges Schwizgebel
Drehbuch: Georges Schwizgebel
Kamera: Georges Schwizgebel
Ton: Denis Séchaud
Schnitt: Georges Schwizgebel
La course à l'abime
Ch 1992 4'
Regie: Georges Schwizgebel
Zig Zag
CH 1996 1'
Regie: Georges Schwizgebel
Drehbuch: Georges Schwizgebel
Kamera: Georges Schwizgebel
Schnitt: Georges Schwizgebel
Fugue
CH 1998 7'
Regie: Georges Schwizgebel
Drehbuch: Georges Schwizgebel
Kamera: Georges Schwizgebel
Ton: Michèle Bokanowski
Schnitt: Georges Schwizgebel
Musik: Michèle Bokanowski
La jeune fille et les nuages
CH 2000 4'
Regie: Georges Schwizgebel
Drehbuch: Georges Schwizgebel
Kamera: Georges Schwizgebel
Ton: Louis Schwizgebel
Musik: Felix Mendelssohn, Pete Ehrnrooth
L'homme sans ombre
CH 2004 9'
Drehbuch: Georges Schwizgebel
Kamera: Georges Schwizgebel
Ton: Olivier Calvert
Schnitt: Georges Schwizgebel
Regie: Georges Schwizgebel
Musik: Judith Gruber-Stitzer
Stichworte
Musik
Animationsfilm
Hitparade
Kurzfilm
Cannes
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Les peintures animées de Georges Schwizgebel
Animation
78 TOURS
Bilder, die sich ein Zuhörer macht und Bilder, welche durch die Inspiration der Musik entstehen, wechseln sich ab. Auf diese Weise lässt ein kurzer Walzer eine kleine Geschichte entstehen, welche das Zerrinnen (Vergehen) der Zeit zeigt.
LE SUJET DU TABLEAU
Dank einem Maler, der ihn portraitiert, wird ein alter Mann wieder jung. Er reist von Bild zu Bild auf den Spuren einer Unbekannten in Rot, die er schlisslich wiederfindet.
L'ANNEE DU DAIM
Die Geschichte eines jungen Damhirsches, der sich durch Ausserlichkeiten täuschen lässt, oder wie eine gute, aber unüberlegte Tat zum Drama führen kann.
ZIG ZAG
Eine kurze Ehrung für Rodophe Töpffer in einem von den Zeichnungen des Genfer Autors inspirierten Zickzack Travelling. Die kurze Reise beginnt mit einem Wanderer und endet mit einem Leser.
FUGUE
Eine Interpretation der Prinzipien der Fuge anhand von Zeichnungen. Als Thema dient der überstürzte Aufbruch eines Mannes in ein Hotelzimmer. Wo er träumt.
LA JEUNE FILLE ET LES NUAGES
Schweizer Filmpreis 2002: Bester Kurzfilm
Aschenputtels Abenteuer in verschiedenen Aufnahmen und mehereren Wolkenbildern erzählt.
L'HOMME SANS OMBRE
Umsetzung von Chamissos romantischer Novelle vom Teufelspakt des Peter Schlemihl, der seinen Schatten eintauscht gegen weltlichen Reichtum.
Fantastische Langsamkeit
Georges Schwizgebel stellt aufwändige Trickfilme in Handarbeit her
Aus einer Dokumentarfilmankündigung von 3sat Kulturzeit
Georges Schwizgebel ist der dienstälteste Schweizer Animationsfilmer. Sein halbes Leben lang macht er aus Momentaufnahmen Film. Er arbeitet über den Dächern von Genf, genauer gesagt über Carouge, dem Künstlerviertel. Er hat alles an Preisen gewonnen, was gut und teuer ist. Und das, obwohl Schwizgebel ohne Computer und Tricks arbeitet.
Seine Filme sind eine Welt für sich - eine fantastische, überraschende, versponnene Welt. Mit wenigen Mitteln erzählt der Animationsfilmer, auf Sprache verzichtet er ganz. "Für mich ist es eine Herausforderung, mich nur mit Zeichnungen, Bewegungen und Musik auszudrücken. Vielleicht sind Dialoge auch nicht meine Stärke", sagt Schwizgebel.
Bilder zwischen Wirklichkeit und Traum
Schon sein Erstling, LE VOL D'ICARE, bestand aus den drei Elementen Malerei, Bewegung und Musik. 30 Jahre ist das her und wirkt doch völlig modern. Er arbeitet allein, ist Einzelgänger. "Ich habe das Handwerk alleine erlernt, ich musste mit niemandem zusammen arbeiten, und dabei ist es geblieben", sagt der Herr der langsamen Bilder über sich selbst. Seine Technik ist einfach: Er nimmt zum Beispiel ein simples Fernsehbild, zeichnet es ab und koloriert es. Darin steckt aber etwas ganz Grundsätzliches: Schwizgebel übermalt Realität. Das ist weit mehr als nur eine Technik: Es macht den Zauber seiner Filme aus, denn sie sind realistisch und artifiziell zugleich. Sie erzählen von der Differenz zwischen Wirklichkeit und Traum und sind voller Déjà-vus. Sie wechseln die Stimmungen in Sekunden und sind im wahrsten Sinne kafkaesk.
Folie über Folie - so entstehen Schwizgebels Filme
Die Übermaltechnik ist ihm das einzig richtige Mittel, denn Schwizgebel malt wie die Wirklichkeit im Traum durchscheint. Anders gesagt: Der Traum ist die Metamorphose der Wirklichkeit. Die Arbeit, die darin steckt, nimmt man kaum wahr. "Im Animationsfilm braucht man pro Filmsekunde zwölf gemalte Bilder", erklärt der Filmemacher. "Das sind 720 Bilder pro Minute, 7200 Bilder für zehn Minuten. Aber ich habe noch keinen Zehnminüter gemacht. Vier Jahre arbeitet er an sechs Minuten Film - das ist der rasende Stillstand. Er erzähle halt Geschichten, sagt Schwizgebel, oder sie erzählen sich selber. Manche entwickelten gar ein Eigenleben.
Ruhe, Geduld und Präzision
Wenn Schwizgebel über so etwas überhaupt spricht, dann mit sehr wenigen Menschen, wie mit seinem Verleger Joseph Hanhart. Die beiden kennen sich seit Jahren. Hanhart brachte die einzige Monographie über Schwizgebel heraus. Manchmal greift er auf literarische Vorlagen zurück. In einem seiner schönsten Filme adaptiert er Adalbert von Chamissos Novelle "Peter Schlemihls wundersame Geschichte". Dieser schloss bekanntlich einen Pakt mit dem Teufel, und Schlemihl erhielt alles, was er sich wünschte, überließ dem Teufel dafür seinen Schatten.
Prüfender Blick
Im Computerzeitalter ist Schwizgebel der Anachronismus schlechthin: Er ist Handwerker. In seinen Filmen steckt unglaublich viel Fantasie, Ruhe, Geduld und Präzision. Millimeter um Millimeter arbeitet er sich vorwärts, macht Einzelbild um Einzelbild, bis die Bilder laufen lernen. Schließlich sieht alles ganz leicht aus. Schwizgebel findet immer wieder wunderbar unaufwändige Bilder, die exemplarisch davon erzählen, was das Leben ist. Vielleicht ist er der Philosoph unter den Animationsfilmern.
Georges Schwizgebel
2008 RETOUCHES
2006 JEU
2004 L'HOMME SANS OMBRE
2000 LA JEUNE FILLE ET LES NUAGES
1998 FUGUE
1996 CYCLADES
1996 ZIG ZAG
1995 L'ANNEE DU DAIM
1992 LA COURSE A L'ABIME
1989 LE SUJET DU TABLEAU
1987 ACADEMY LEADER VARIATIONS
1986 NAKOUNINE
1985 78 TOURS
1982 LE RAVISSEMENT DE FRANK N. STEIN
1977 HORS JEU
1975 PERSPECTIVES
1974 LE VOL D'ICARE
1970 PATCHWORK
News
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