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Esquisses de vie
CH 2009 35'
Regie: Janka Rahm
Kamera: Camille Cottagnoud
Ton: Marc von Stürler, Jérôme Cuendet
Schnitt: Karine Sudan
Musik: Julien Sulser
Produktion: BSA-FAS
Stichworte
Architektur
Kurzfilm
Dokumentarfilm
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Esquisses de vie
Janka Rahm
Die vom Leben gezeichnete Hand führt mit
routinierter Präzision einen Stift über ein Blatt
Papier. Es ist die Hand von Beate Schnitter
aus Zürich, die Zeit ihres Lebens als
Architektin aktiv war und es immer noch ist.
Zusammen mit anderen gestandenen, aber
auch angehenden Architekten erzählt sie in
ESQUISSES DE VIE von ihrem Beruf, der für
viele auch Berufung, Passion und
Lebensinhalt ist.
Ihre Darlegungen liefern eine ebenso tiefgründige
wie persönliche Analyse ihres
Verhältnisses zur Architektur, und deren Platz
in ihrem Leben. Für Tobias Klauser fing alles
mit einem im Querschnitt dargestellten
Maikäfer in einem naturhistorischen Buch an.
Heidi Wenger hat als Kind durch das
Bergsteigen gelernt, die Orte als Teil eines
grösseren Raumes zu sehen. Letizia Curti
möchte Familienhäuser bauen, die ihren
Bewohnern ermöglichen, gut darin zu leben.
So verschieden der Zugang zur Architektur
und die Pläne auch sein mögen: den
Protagonisten gemeinsam ist, dass ihr
Schaffen eine Möglichkeit darstellt, sich auszudrücken.
In einer schlichten Herangehensweise setzt
die Filmemacherin Janka Rahm die verschiedenen
Persönlichkeiten in ihrer gewohnten
Arbeitsumgebung in Szene und lässt sie so zu
einem Teil des Raumes werden. Der Fokus
des Films liegt auf den Menschen und nicht
auf den von ihnen entworfenen Gebäuden
oder Räumen; die von ihnen erschaffene
Architektur ist, mit Ausnahme der gezeichneten
Entwürfe, nicht im Mittelpunkt des
Interesses und nur am Rande sichtbar.




