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Il bacio di Tosca

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DVD9
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Sprachen: Italiano
Untertitel: Deutsch English Français Español

Il bacio di Tosca
CH 1984 90'
Regie: Daniel Schmid
Kamera: Renato Berta
Ton: Luc Yersin
Schnitt: Daniela Roderer

Stichworte
Musik
Oper
Italien
Spielfilm
Dokumentarfilm
Schweiz

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Il bacio di Tosca

Daniel Schmid

An der Piazza Buonarotti in Mailand liegt heute noch Giuseppe Verdis "schönstes Werk", wie er selbst sagte. Es ist die "Casa di riposa", 1896 von ihm gegründet für Menschen, "die weniger Glück hatten als ich". Menschen, bei denen die grosse Karriere nie stattgefunden hat - und andere, Erfolgreichere, deren Traumgagen längst aufgebraucht sind. Heute leben sie alle vergessen in einem kleinen Zimmer mit einem Koffer voller Erinnerungen.

"Es gibt wenige Filme, die von so inniger Anteilnahme zeugen wie IL BACIO DI TOSCA. Feinfühlig näherte sich Daniel Schmid in seinem Porträt der «Casa Verdi» den Sängerinnen und Sängern, die in der von Giuseppe Verdi in Mailand errichteten Stiftung ihren Lebensabend verbringen; für ihn sangen sie nochmals, mit berührend brüchiger Stimme, für ihn holten sie im Keller nochmals die Kostüme aus dem Koffer. Sie hatten den Filmer als einen der Ihren erkannt - und tatsächlich hegte Daniel Schmid für die Oper, insbesondere den Belcanto, eine ganz besondere Zuneigung. "
hmn, Neue Zürcher Zeitung

"IL BACIO DI TOSCA ist ein Film, der tief anrührt, und er tut das, weil er schön ist. Seine Schönheit hat mancherlei Gründe. Entscheidend davon ist einer: die Kamera von Renato Berta. Sie arbeitet technisch natürlich mit grüsster Sorgfalt, sie geht in zartesten Nuancen auf Stimmungen ein, vor allem aber kümmert sich mit einer Feinfühligkeit um die vor ihr agierenden Menschen, die mehr anzeigt als nur Aufmerksamkeit, die Teilname ausdrückt.
Aber die Schönheit hat noch andere Gründe. Die Echtheit der Gesichter ist einer unter ihnen: dieser Gesichter alter Münner und Frauen, in deren Augen und Furchen, in deren Verfall und Verwüstungen sich ein langes, ein heftiges Leben, Erfolg und Enttäuschung, Jubel und Verlust abgelagert haben. Es sind Gesichter, die darum wissen, wie sie aussehen und was auf ihnen vorgeht, und die, wie jede Gebärde auch sonst, die Gebärden der Hände und des ganzen Körpers, das unnachahmliche Talent der stündigen schauspielerischen Exhibition besitzen."
Neue Zürcher Zeitung

"Wie quietschfidel Greise auf der Leinwand leben, bewies Daniel Schmids wunderbar aufmerksamer Film IL BACIO DI TOSCA. Er spielt in einem Mailänder Altersheim, der Casa Verdi. Insassen sind alte Primadonnen, Chorsünger und Orchestermusiker, die einmal am Tag zu Gott und Verdi beten, dessen Tantieme diese Stifrung tragen: Casa Verdi, das klingt wie eine Firma, die Erinnerungen ans Opernleben der zwanziger Jahre auswertet. Schmid und sein Kameramann Renato Berta (der auch für Straub und Tanner arbeitet) suchen nach anderem als einer Hitparade des Belcanto von Verdi bis Puccini. Sie lassen die Alten die kleinen Beilüufigkeiten der Musikgeschichte erzühlen, vorsingen und nacherleben. DER KUSS DER TOSCA-, das ist, erinnert man sich, eine hühnische Zürtlichkeit, die Tosca dem Polizeiprüsidenten, der ihren Geliebten auf dem Gewissen hat, - mit einem Dolchstoss erweist. Hier wird die Todesszene mit «Toscas» Krückstock und Strickjäckchen nachgestellt. Ihr Partner bricht neben der Telephonzelle im Altersheim zusammen. Das ist ein scharf markierter Realismus, komisch und karg, der sich nie über die Hinfülligkeit der Sänger mokiert. Stellen wir uns nur vor, die kommende Generation drehte eine Dokumentation über ein kalifornisches Heim alter Rockstars, dann wird die Ambivalenz der Anteilnahme deutlich."
Die Zeit

"Sicher ist dieser dokumentarische Spielfilm nicht ohne Regieanweisungen erarbeitet, aber das stört nicht: Daniel Schmid geht mit den alten Menschen so liebevoll zürtlich um, macht sich nicht lustig über zitternde Stimmen, über den Stolz und das Prahlerische; sie sind nicht Schatten der Vergangenheit, sondern lebensvolle Menschen, die sich stolz erinnern, aber auch zu ihren Schwächen stehen. Ein faszinierender, reicher und schöner Film."
Süddeutsche Zeitung

Daniel Schmid zu seinem Film

Ich verstehe mich selbst immer mehr als Grenzgänger auf der schwankenden Linie zwischen Wirklichkeit und Traum, zwischen Realität und Imagination. Seit ich mich erinnern kann, habe ich auf diesem schmalen Grenzpfade Sachen hinüber- und herübergeschmuggelt.

Einen Film zu machen mit alten Opernstars, die längst vergessen in einem Palazzo in Mailand leben, kam meinem Interesse für dieses Grenzgebiet zwischen Fiktion und Dokumentation entgegen.

Die Gefahr, die das Thema an sich beinhaltet, nämlich das Pathetische verbunden mit dem Banalen, das Groteske daran und die damit wieder verbundene Blosstellung, war mir bewusst. Auch hier dieser schwankende Grenzpfad.

Diese ehemaligen Sängerinnen und Sänger leben alle die Geschichte ihres Lebens in einem fiktiven Raum und keiner weiss mehr genau, was wahr ist und was war. Sie behaupten, sie seien 80 Jahre alt, und sind 90; die Koffer stehen reisefertig im Zimmer, obwohl sie schon seit zehn, zwanzig Jahren hier wohnen. Und die Zeit seit dem letzten Auftritt schrumpft auf wenige Jahre zusammen. Fragt man sie, wann sie die letzte Platte besungen haben, antworten sie: «Es sind mindestens drei, vier Jahre her» - in Wirklichkeit aber sind vielleicht 40 oder 45 Jahre vergangen. Die Grenze zwischen Realität und Einbildung verschiebt sich bei ihnen in äusserster Transparenz, was mir sehr liegt, da dies auch bei mir dauernd der Fall ist. Es bildet sich eine Art Zwischenrealität heraus; denn wenn man sich dreissig Jahre lang etwas eingebildet hat, dann wird man zu dem, ob es stattgefunden hat oder nicht. Dazu kommt, dass die einstigen Sängerinnen und Sänger sich durch die notwendige, gesunde Portion Exhibitionismus auszeichnen, die es braucht, um auftreten zu können. Und schliesslich war unsere Arbeit selbst der Versuch eines Spiels mit den Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion. Um das zu verdeutlichen, muss ich ein wenig ausholen:

Jede Filmaufnahme ist, durch das Vorhandensein der Kamera, ein terroristischer, pornographischer Akt. Und je ernsthafter unser Metier ausgeübt sein will - im handwerklichen Sinn, denn ich verstehe mich nicht als Künstler, sondern als Handwerker - desto mehr ist man in einer vampiristischen Rolle; das heisst, man saugt die Kraft derer, die davorstehen aus und provoziert sie dadurch. Das war sicher auch in Mailand der Fall; nur wussten diese Leute von der Bühne bestens was los war. Das gab uns von vornherein die Möglichkeit, mit ihnen als Komplizen zu rechnen und spielerisch miteinander umzugehen. Es existiert ja eine fliessende Abhängigkeit zwischen «Vampiren» und ihren «Opfern».

Dies hat sicher mit Manipulation zu tun; aber erstens ist dies die Basis jeglicher Regiearbeit, und zweitens fand sie hier in einem komplizenhaften Verhältnis statt. Ein alter Sänger lagerte im Keller noch seinen grossen Koffer von den Transatlantik-Tourneen. Wir hörten davon und gingen gemeinsam in den Keller und drehten die Szene mit dem alten Opernehepaar, das seine Kostüme von längst vergangenen Aufführungen anprobierte. Oder die Geschichte mit Sara Scuderi, die in den zwanziger Jahren eine der grossartigsten Tosca-Darstellerinnen war und heute 80 Jahre zählt: Sie wollte nicht singen, da es ihr der Arzt verboten habe. Aber als ich am Klavier ein Puccini-Motiv anschlug, veränderte sich etwas in ihr, und sie wurde für einen Augenblick wieder eine Primadonna, die 3000 Zuschauer vor sich hat. Und für den Schluss des Filmes bauten wir bei einem Vorhang der Casa eine Bühne auf, spielten einen Applaus der Scala ein und inszenierten «Last Curtain Calls». Alle kamen hinter dem Vorhang hervor und verbeugten sich ein letztes Mal. Ja, hinter dem Vorhang ging ein Gerangel los, Stäcke wurden weggeschmissen, das Alter, die Schmerzen, die Gebrechen waren vergessen, und es wurde nach vorne gedrängt - im vollen Bewusstsein, dass dies eine fingierte Situation war.

Auch wenn die Gesten und Allüren dieser ehemaligen Stars bisweilen groteske Züge annehmen, strahlen sie auch eine Würde und Grösse aus, die einzigartig ist. Die Institution «Casa Verdi» als Ganzes ist etwas Wunderbares; sie befindet sich auch im für mich grossartigsten, menschlichsten Land der Welt. Wenn Kultur das ist, was übrigbleibt, wenn man alles vergessen hat, so ist das in Italien dauernd und überall gegenwärtig. In der «Casa Verdi» sind sogar die Zimmermädchen Enzyklopädien des dramatischen Musiklebens: Dieses Personal hätte Pasolinis Herz entzückt. In keinem anderen Land gibt es etwas ähnliches. Nur in Italien gibt es diese Art von humaner Kultur, die keine «bürgerliche» ist, die alles durchdringt und die auch die Existenz einer solchen Institution in ihrer Einmaligkeit erlaubt. «La voce in bellezza», das sind ein paar Jahre, vielleicht zehn; und irgendwann ist der Punkt erreicht, wo es talwärts geht und der Sänger sich fragen muss, ob er aufhären soll oder nicht. Die Bewohner der «Casa Verdi» haben diese Erfahrung alle hinter sich und sitzen nun hier in ihren Zimmern - geschützter als andere alte Leute; denn die Casa hat einen Arzt, drei Schwestern, ein physioterapeutisches Institut und insgesamt etwa zwanzig Angestellte, die sich um das Wohl der Pensionäre kümmern. Der äussere Rahmen ihres Lebens hat sich reduziert auf die in allen Zimmern identische Einrichtung, auf ein paar Erinnerungsfotos, Postkarten und den Fernseher, an dem sie sich ab und zu eine Opernübertragung anschauen: Auf der ganzen Welt findet sich kein kritischeres Opernpublikum: Fast alle Aufführungen fallen bei ihnen durch, und besonders scharf werden die Sängerinnen und Sänger mit der jeweils gleichen Stimmlage kritisiert. In diesen kleinen Zimmern, die gar nicht an die grossartigen Aufenthaltsräume der Casa erinnern, sitzen sie vormittags, beschäftigt mit den stundenlangen Vorbereitungen für den «Auftritt» um 11 Uhr im Korridor. In den Gängen irren sie dann herum und warten, immer eine Stunde zu früh, in der Nähe des Speisesaals auf das Mittagessen. Einen «Auftritt» erlebte ich zum Beispiel im Fernsehzimmer, als ein ehemaliger Opernstar eintrat, das Eurovisionslied hörte und diese Musik mitsingend durch das leere Fernsehzimmer schwebte - so wie sie vermutlich auf der Scala-Bühne aufgetreten war.

Diese Auftritte sind ein immerwährendes «So Tun als ob», ein dauernd überhöhter Schritt. Aber es hat mich beeindruckt, dass jeder auf seinem eigenen «Sender» ist, seiner eigenen «Radiostation», dass es kaum Freundschaften gibt. Dagegen herrscht noch immer heftige Konkurrenz, die anscheinend auch jung erhält: Will man mit jemandem reden, behaupten andere, diese Person sei gestorben. Dann öffnet sich die Türe, und die für tot Erklärte erscheint. In dieser Hinsicht sind sie absolut schamlos. Einmal habe ich offensichtlich zu ausführlich mit einer alten Sängerin gesprochen; am nächsten Tag war jedenfalls ihr Porträt von Puccini, das er ihr persönlich gewidmet hat, total zerkratzt. Und als ich fragte, wer zum Galaabend in die Scala komme, war die Reaktion allerorten die gleiche: «Für wen? Für die Callas? Nein, ich glaube nicht, dass ich gehe.» Sie lehnten auch wieder aus Konkurrenzgründen ab, aber auch, weil sie überzeugt sind, dass die Scala und die Oper allgemein sich im Niedergang befinden, und weil die Opern, in denen sie einmal gesungen haben, sie schmerzlich berühren.

Daniel Schmid

1941-2006. Kindheit und Jugendjahre in Graubünden. 1962-68 Studium Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin. 1966-69 Studium an der DFFB (Deutschen Film- und Fernseh-Akademie, Berlin).

1999 BERESINA ODER DIE LETZTEN TAGE DER SCHWEIZ ( VOD)
1995 THE WRITTEN FACE - DAS GESCHRIEBENE GESICHT
1992 HORS SAISON (VOD)
1990 LES AMATEURS
1987 JENATSCH
1984 IL BACIO DI TOSCA
1983 HECATE (VOD)
1981 NOTRE DAME DE LA CROISETTE
1977 VIOLANTA
1976 SCHATTEN DER ENGEL
1974 LA PALOMA
1972 HEUTE NACHT ODER NIE
1970 THUT ALLES IM FINSTERN, EUREM HERRN DAS LICHT ZU ERSPAREN

Portrait
2010 DANIEL SCHMID, LE CHAT QUI PENSE

Renato Berta

In den 60er Jahren machte sich der gebürtige Tessiner im Neuen Schweizer Film an der Seite von Alain Tanner, Daniel Schmid, Claude Goretta und Michel Soutter einen Namen. Im weiteren Verlauf seiner Karriere drehte er über hundert Filme und arbeitete mit zahlreichen Regiegrössen wie Jean-Luc Godard, Louis Malle, Danièle Huillet und Jean-Marie Straub, Alain Resnais, Manoel de Oliveira, Amos Gitaï und Robert Guédiguian zusammen.

2005 ESPELHO MAGICO (Manoel de Oliveira)
2005 CODE 68 (Jean-Henri Roger)
2005 FREE ZONE (Amos Gitai, not credited)
2005 LE PROMENEUR DU CHAMP DE MARS (Robert Guédiguian)
2004 MON PERE EST INGENIEUR (Robertz Guédiguian)
2004 UNE VISITE AU LOUVRE (Danièle Huillet, Jean-Marie Straub)
2003 PAS SUR LA BOUCHE (Alain Resnais)
2003 ALILA (Amos Gitai)
2003 BALLO A TRE PASSI (Salvatore Mereu)
2003 LE RETOUR DU FILS PRODIGUE (Danièle Huillet, Jean-Marie Straub)
2002 LULU (Jean-Henri Roger)
2002 O PRINCIPIO INCERTEZA (Manoel de Oliveira)
2002 MARIE-JO ET SES 2 AMOURS (Robert Guédiguian)
2001 EDEN (Amos Gitai)
2001 OPERAI, CONTADINI (Danièle Huillet, Jean-Marie Straub)
2000 PALAVRA E UTOPIA (Manoel de Oliveira)
2000 MERCI POUR LE CHOCOLAT (Claude Chabrol)
2000 KIPPUR (Amos Gitai)
2000 VIVE NOUS! (Camille de Casabianca)
2000 ADDIO LUGANO BELLA (Francesca Solari)
1999 BERESINA ( VOD) (Daniel Schmid)
1999 KADOSH (Amos Gitai)
1999 VAANAPRASTHAM (Shaji N. Karun)
1998 YOM YOM (Amos Gitai)
1998 INQUIETUDE (Manoel de Oliveira)
1997 ON CONNAIT LA CHANSON (Alain Resnais)
1997 VIAGEM AO PRINCIPIO DO MUNDO (Manuel de Oliveira)
1996 PARTY (Manuel de Oliveira)
1996 CHIMERE (Bartabas)
1995 ZIHRON DEVARIM (Amos Gitai)
1995 ADULTERE, MODE D'EMPLOI (Christine Pascal)
1994 THE WRITTEN FACE (Daniel Schmid)
1994 LA PROSSIMA VOLTA IL FUOCO (Fabio Carpi)
1994 LA MORT DE MOLIERE (Robert Wilson)
1993 SMOKING / NO SMOKING (Alain Resnais)
1993 L'INSTINCT DE L'ANGE (Richard Dembo)
1992 HORS SAISON (Daniel Schmid) (VOD)
1991 LE FILM DU CINEMA SUISSE (Jean-François Amiguet, Renato Berta et al.)
1991 RIEN QUE DES MENSONGES (Paul Muret)
1990 URANUS (Claude Berri)
1989 MILOU EN MAI (Louis Malle)
1989 TWISTER (Michael Almereyda)
1989 CHIMERE (Claire Dvers)
1988 ADA DANS LA JUNGLE (Gérard Zingg)
1987 LES INNOCENTS (André Téchiné)
1987 AU REVOIR LES ENFANTS (Louis Malle)
1987 JENATSCH (Daniel Schmid)
1987 DER TOD DES EMPEDOKLES (Danièle Huillet, Jean-Marie Straub)
1986 CORPS ET BIEN (Benoît Jacquot)
1986 TAXI BOY (Alain Page)
1986 ROSA LA ROSE, FILLE PUBLIQUE (Paul Vecchiali)
1985 L'HOMME AUX YEUX D'ARGENT (Pierre Granier-Deferre)
1985 RENDEZ-VOUS (André Téchiné)
1985 HURLEVENT (Jacques Rivette)
1984 L'ANNEE DES MEDUSES (Christopher Frank)
1984 LES NUITS DE LA PLEINE LUNE (Eric Rohmer) ((Deutsche Untertitel)
1984 VIVE LES FEMMES (Claude Confortès)
1984 IL BACIO DI TOSCA (Daniel Schmid)
1984 VOYAGE D'ANTOINE (Christian Richelme)
1983 L'HOMME BLESSE (Patrice Chéreau)
1983 MIRAGE DE LA VIE (Daniel Schmid)
1983 HECATE (VOD)
1981 NOTRE DAME DE LA CROISETTE (Daniel Schmid)
1980 RETOUR A MARSEILLE (René Alliio)
1980 SAUVE QUI PEUT (LA VIE) (Jean-Luc Godard)
1980 SEULS (Francis Reusser)
1979 MESSIDOR (Alain Tanner)
1978 LA VOIX DE SON MAÎTRE (Gérard Mordillat, Nicolas Philibert)
1977 A. CONSTANT (Christine Laurent)
1977 LES INDIENS SONT ENCORE LOINS (Patricia Moraz)
1977 ALZIRE ODER DER NEUE KONTINENT (Thomas Koerfer)
1977 SAN GOTTARDO (Vili Hermnann)
1977 VIOLANTA (Daniel Schmid)
1977 REPERAGES (Michel Soutter)
1976 FORTINI / CANI (Danièle Huillet, Jean-Marie Straub)
1976 JONAS QUI AURA 25 ANS EN L'AN 2000 (Alain Tanner)
1976 LE GRAND SOIR (Francis Reusser)
1976 SARTRE PAR LUI-MEME (Alexandre Astruc, Michel Contat)
1976 SCHATTEN DER ENGEL (Daniel Schmid)
1975 DER GEHÜLFE (Thomas Koerfer)
1974 PAS SI MECHANT QUE ÇA (Claude Goretta)
1974 LE MILIEU DU MONDE (Alain Tanner)
1974 LA PALOMA (Daniel Schmid)
1973 EINLEITUNG ZU ARNOLD SCHÖNBERGS BEGLEITMUSIK EINER LICHTSPIELSZENE (Danièle Huillet, Jean-Marie Straub)
1973 DER TOD DES FLOHZIRKUSDIREKTORS (Thomas Koerfer)
1973 LES VILAINES MANIERES (Simon Edelstein)
1972 GESCHICHTSUNTERRICHT (Danièle Huillet, Jean-Marie Straub)
1972 HEUTE NACHT ODER NIE (Daniel Schmid)
1972 LE RETOUR D'AFRIQUE (Alain Tanner)
1971 LA SALAMANDRE (Alain Tanner)
1969 VIVE LA MORT (Francis Reusser)
1969 CHARLES MORT OU VIF (Alain Tanner)

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