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Preis: 28.00 CHF
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DVD5
PAL 16:9
Region 2
Sprachen: VO
Untertitel: Français English Italiano Deutsch Español Dutch
D'un mur à l'autre
B/F 2008 90'
Regie: Patric Jean
Kamera: Patric Jean
Ton: Jean-Jacques Quinet
Schnitt: Françoise Arnaud
Musik: Tom Mc Clung
Stichworte
Deutschland
Belgien
Afrika
Spanien
Migration
Dokumentarfilm
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D'un mur à l'autre
Berlin-Ceuta
Patric Jean
Ein Roadmovie durch Europa. Vier Grenzen, aber nur eine Axe: Eine multikulturelle gemischte Gesellschaft voller Vielfalt, trotz der traditionellen Abwehrkräfte.
„Niemand verlässt sein Dorf leichten Herzens“, sagt Antonio in seinem Sessel sitzend. Er ist von Sardinien weg nach Belgien gegangen, um sich in einem Kohlenbergwerk lebendigen Leibes zu begraben. Seinem Gastland, von dem er mit Achtung spricht, hat er acht Kinder geschenkt „acht waschechte Belgier“, wie er gerne sagt. Menschen wir Antonio hat Patric Jean auf seiner Reise durch Europa mehrere getroffen. Aussergewöhnliche Begegnungen, ein echter Austausch mit Menschen, die mit einem lachenden und einem weinenden Auge erzählen, ihm erzählen, warum sie emigriert sind. Sie schildern die Familie, das Haus, die Freunde, die sie zurückgelassen haben, um nach Frankreich, Deutschland, Spanien oder Belgien auszuwandern. Der Regisseur beginnt seine Reise mit geschulterter Kamera in Berlin vor den Überresten einer Mauer, die zur Touristenattraktion geworden sind, und beendet sie in Ceuta vor einer Stacheldrahtmauer, wo illegale Immigranten heute noch auf dem Eisen aufgespiesst sterben.Wer mehr Glück hat, wird ohne Nahrung undWasser in die marokkanischeWüste zurückgebracht. Im Stil eines Road Movies werden die Sequenzen im Zug, Schiff oder Auto begleitet von einer Originalpartitur des amerikanischen Jazzpianisten Tom McClung. Ohne die zuweilen grausamen Berichte der Protagonisten lächerlich zu machen, unterstreicht die Musik das Heimweh, das sie beim Erzählen von der Vergangenheit und ihrem neuen Leben spüren.
Patric Jean, dem sozialeThemen ein Anliegen
sind – LES ENFANTS DU BORINAGE und LA RAISON DU PLUS FORT – zeigt in D'UN MUR A LAUTRE - DE BERLIN A CEUTA , dass die Mauern,
die Europa von der übrigen Welt trennen, für
die Immigranten zwar schwierig zu überstiegen
sind, andere aber unüberwindbar bleiben:
jene, die unsere Gesellschaften, unsere
Regierungen mit diskriminierenden Gesetzen
und Massnahmen aufstellen. In Marseille,
mitten in den benachteiligten Nordvierteln,
wo grösstenteils Ausländer wohnen, wird
gegenüber billigen Vorstadtblöcken ein Luxus-
Immobilienpark gebaut. Um aber jedes Eindringen
zu verhindern, ist der Komplex von
einer Eisenschranke umgeben, die, wie es
heute aussieht, nicht so bald fallen wird.
Visions du Réel Nyon 2008
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