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 Drum Bun - Gute Reise

Preis: 34.00 CHF
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DVD5
PAL 4:3
Region 2

Sprachen: Deutsch Englisch Romanian Hungarian
Untertitel: Deutsch English Français

Drum Bun - Gute Reise
CH / Hungary / D 79'
Regie: Robert Ralston
Drehbuch: Felix Theissen, Robert Ralston
Kamera: György Boros
Ton: Christian Lutz
Ausstattung: Tibor Csergö
Schnitt: Christof Schilling
Musik: Christian Lutz, Ben Abarbanel-Wolff, Kanisza Csillagai
Produktion: Gute Filme GmbH
Mit: Kriszta Bíró, Felix Theissen, Tibor Pálffi

Stichworte
Rumänien
Schweiz
Deutschland
Spielfilm

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Drum Bun - Gute Reise

Robert Ralston

Einmal Drakula und zurück! Der junge Deutsche Martin erfährt, dass in Rumänien sein ungeliebter Vater gestorben ist. Etwas naiv und voller Vorurteile begibt er sich auf die Reise nach Transylvanien. Aber anstatt mit Vampiren muss der Abenteurer wider Willen alsbald mit den alltäglichen Sorgen des Karpatenstaates kämpfen. Eine Low-Budget-Komödie in der auf kurzweilige Art und Weise preussische Buchhaltermentalität auf ungarisch-rumänische Genügsamkeit treffen.

"Der Film von Regisseur Robert Ralston hat so viel irrwitzigen Charme, als hätten Jim Jarmusch, Aki Kaurismäki und Woody Allen in jungen Jahren zusammen ihren Debütfilm gemacht. Eine deutsche Komödie, die tatsächlich lustig ist."
Matthias Leybrand, Bayerischer Rundfunk

"Eines der schönsten Genres, die das Kino zu bieten hat, ist der Unglückstrip, der zum Befreiungsschlag wird. In DRUM BUN - GUTE REISE muss Martin kurzfristig nach Rumänien reisen, um die Überführung seines dort überraschend verstorbenen Vaters zu organisieren. Die erste Szene zeigt ihn im Auto in Berlin: ein hektisch telefonierender Geschäftsmann, dessen Leben in geregelten Bahnen verläuft. Doch bürgerliche Existenzen mit Schlips und Kragen sind leicht zu gefährden, wie das Kino immer wieder lehrt. Im Fall von Martin reicht es aus, dass ihm bei der Ankunft im rumänischen Flughafen das Portemonnaie samt Führerschein und Kreditkarten abhanden kommt. DRUM BUN - GUTE REISE erzählt bestechend präzise, temporeich und witzig von einem ganz normalen Deutschen, der auf den ganz normalen rumänischen Alltag trifft und dabei absichtslos großes Chaos erzeugt. Felix Theissen spielt diesen Martin Schlegel mit allen Nuancen des modernen deutschen Selbstverständnisses. Er ist weltoffen genug, um zu wissen, dass vieles in Rumänien anders läuft, aber der eigenen ökonomischen Überlegenheit doch zu sicher, um nicht auch kleingeistig auf den Alltag dort herabzublicken. Und Theissen imitiert dazu perfekt das entsprechend großmäulige, aber miserable Möchtegern-Englisch. Wäre da nicht die flache Optik der Digitalbilder, die die teils großartigen Aufnahmen rumänischen Straßenlebens viel zu wenig zur Geltung bringt, hätte DRUM BUN das Zeug zum Komödienhit. Wie bei echten Meisterwerken des Genres werden jeder Gag und jedes Handlungselement im sich verdichtenden Chaos sorgfältig aus Detailbeobachtungen heraus entwickelt. Zum Beispiel im Toilettenraum des Flughafens bei der Ankunft: Da steht Martin mit nassen Händen und schaut sich nach Papiertüchern um; die Wasserhähne will er mit seinen sauberen Fingern gar nicht mehr anfassen, geschweige denn den elektrischen Händetrockner. Dann kommt ein Rumäne herein und macht es ihm vor: Händewaschen, dann schnelles Trocknen durch schwungvolles Wedeln, und schon ist er wieder draußen. Kein Wunder, dass Martin glaubt, der habe gleich auch noch seine Brieftasche geklaut. Die Situationen dieser Reise sind oft dicht am Klischee und zeugen zugleich von der genauen Kenntnis der wahren Verhältnisse: von der Hilfsbereitschaft der Rumänen etwa, die, notlagebedingt, fließend in Geschäftemacherei übergeht. Man weiß übereinander Bescheid: Der Taxifahrer, dem Martin partout sein Gepäck nicht anvertrauen will, weil er gar kein Taxischild auf dem Auto hat, klopft ihm für dieses Misstrauen voller Verständnis auf die Schulter. Als dann aber noch ein gewichtiger Glatzkopf dazusteigt, kämpft auch der Zuschauer mit der Erwartung des üblichen Räuberszenarios. Und fast jedes Mal schafft der Film es, solche Erwartungen nicht zu enttäuschen, sondern elegant und dazu noch glaubwürdig zu überbieten. Auf der Suche nach der Leiche des Vaters kreuzen sich Martins Wege schließlich mit dem eines ungarisch-rumänischen Paares, das ihm, wir sind wieder im klassischen Komödienstoff, immer weiterhilft. Zwischendurch kommt es zu anrührenden Momenten der Verbrüderung, die beweisen, dass Männer dort und hier die gleichen Probleme haben. Am Ende ist aus dem Schnösel Martin eine sympathische Figur geworden – und das ach so exotische Rumänien behält mit ihm auch der Zuschauer in verblüffend freundlicher Erinnerung. Hinreißender Low-Budget-Film, mit sichtlich einfachen Mitteln umgesetzt."
Barbara Schweizerhof, epd Film

Robert Ralston

Geboren 1966 in Zürich. Schweizerisch-englischer Doppelbürger. 1988 Bündner Lehrerpatent. 1991 Jurastudium in Bern. 1998 Diplom der Filmakademie Budapest, Fachgebiet Regie und Kamera. 2000 Übersiedlung nach Berlin. Diverse Arbeiten als Kameramann für Kurz- und Werbefilme. Freier Drehbuchautor.

2007 JEW BY CHOICE
2006 NEUBRUNN
2006 NOCH GENUG
2004 DRUM BUN (GUTE REISE)
2001 I CAPITANI
2000 SAHARIG
1998 TURISTI
1994 TV-DINNER

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EAN 4043962900182
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