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 Demokrat Läppli

Preis: 38.00 CHF
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DVD5
PAL 4:3
Region 0

Sprachen: Schweizerdeutsch
Untertitel: Deutsch

Demokrat Läppli
CH 1961 993'
Regie: Alfred Rasser
Mit: Alfred Rasser, Ruedi Walter, Margrit Rainer, Heddy Maria Wettstein, Inigo Gallo, Roland Rasser

Läppli am Zoll
1954 20'
Regie: Alfred Rasser
Mit: Alfred Rasser

Stichworte
Alter Schweizer Film
Spielfilm

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Demokrat Läppli

Alfred Rasser

Beeindruckt von einem Besuch der Akropolis in Athen versucht Theophil Läppli, in der Schweiz die wahre Demokratie zu verwirklichen. Läppli weiss jedoch nicht, wen er in den Nationalrat wählen soll. Für den Aufbau einer neuen demokratischen Partei stiftet er Mieslin 20’000 Franken. Mieslin brennt mit dem Geld nach Italien durch. In vielerlei Schlamassel verwickelt, bei denen er unter anderem seine Arbeitsstelle verliert und sogar vorübergehend im Gefängnis landet, entschliesst er sich, nach Bern zu gehen und den Bundesrat persönlich zu sprechen, um einige Erklärungen über die Schweizer Demokratie zu erhalten.

Nachtrag: Sechs Jahre nach Herstellung von DEMOKRAT LÄPPLI betritt Alfred Rasser (Läppli) tatsächlich das Bundeshaus in bemerkenswerter Weise - dieses Mal ohne Kamera, sondern als Nationalrat der Unabhängigen.

Der Kurzfilm LÄPPLI AM ZOLL entstand 1954 und sollte eigentlich in den Kinos als Vorfilm laufen. Dann jedoch unternahm Alfred Rasser seine vieldiskutierte Reise nach China, damals eine linke Provokation, die Folgen hatte. An der Basler Fasnacht wurde Rasser als Tschu-En-Läppli parodiert. Er selbst sagte später über diese Zeit:"Ich konnte überhaupt nicht mehr auftreten, verschiedene feste Aufträge wurden annulliert. Ich war einfach unmöglich geworden in jenen Jahren." Eine weitere Konsequenz, mit der Rasser zu leben hatte: Der fixfertige Film "Läppli am Zoll" kam nicht in die Kinos, weil niemand ihn zu spielen wagte. Schon die Länge des Streifens (knapp 20 Minuten) macht klar: "Läppli am Zoll" ist kein abendfüllender Spielfilm, sondern ein Sketch, den Rasser nach bewährtem Muster auf seinen unverwüstlichen Hilfssoldaten ausgerichtet hat. Läppli kommt aus dem Elsass zurück, einen Koffer in der Hand. Verwundert stellt er fest, dass man ihn auch beim Schweizer Zoll befragt, denn kontrolliert wurde er schon auf der anderen Seite. Doch die Aktion ist ihm zu halbherzig. Wenn schon, dann will er eine konsequente Sache. Darum belehrt er die Zöllner, dass man einen Koffer ganz oder überhaupt nicht zu untersuchen habe. Nebenher überführt er eine Frau als Parfümschmugglerin. Als man ihn jedoch selbst des Schmuggelns beschuldigt, brennt ihm die Sicherung durch. Jetzt will er jedes Stück seines Koffers verzollt sehen. Davon wollen die Zöllner nichts wissen, und sie jagen ihn weg. So leicht aber gibt ein Läppli nicht auf. Er weiss einen anderen nervtötenden Weg, um zu seinem "Recht" zu kommen.

Alfred Rasser

1907-1977. Schauspielschule 1928, arbeitet nebenher als Hühnerzüchter, Buchhalter und Maler. Mit Abschluss der Schauspielschule im Jahre 1930 gründete er eine eigene Theatergruppe. Der erste grosse Erfolg konnte Rasser 1934 mit JOHN D. EROBERT DIE WELT feiern und rundete seine kommende Karriere mit der Schauspielerprüfung ab. 1945 kreierte Alfred Rasser schliesslich seine berühmteste Figur, die des HD LÄPPLI. Die Theatererfolge waren derart gross, dass eine Verfilmung geradezu logisch war. Neben der Schauspielerei verfolgte Alfred Rasser auch eine politische Karriere. 1967 schliesslich wird er in den Nationalrat gewählt und übte diese Funktion bis 1975 aus.

1961 DEMOKRAT LÄPPLI
1959 HD SOLDAT LÄPPLI
1954 LÄPPLI AM ZOLL
Schauspieler
1976 DIE PLÖTZLICHE EINSAMKEIT DES KONRAD STEINER (Kurt Gloor)
1955 ULI DER PÄCHTER (Franz Schnyder)
1954 ULI DER KNECHT (Franz Schnyder)
1940 DIE MISSBRAUCHTEN LIEBESBRIEFE (Leopold Lindtberg)

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EAN 7611719742124
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