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Preis: 42.00 CHF
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DVD5
PAL 16:9
Region 0
Sprachen: Schweizerdeutsch
Untertitel: Deutsch
Dällebach Kari
CH 1970 109'
Regie: Kurt Früh
Musik: Mani Matter
Mit: Walo Lüönd, Lukas Ammann, Annemarie Düringer, Hans Gaugler, Margrit Winter
Stichworte
Alter Schweizer Film
Zürich
Spielfilm
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Dällebach Kari
Kurt Früh
Kurt Früh's Spätwerk unter dem Einfluss des neuen Schweizer Films - die beste Rolle von Walo Lüönd
Eine bitter-süsse Lebensgeschichte des Berner Coiffeurs Karl Dällenbach (1877-1931), einem Original, das für seine Spässe und seine Schlagfertigkeit bekannt war. Sein von der Kundschaft so geschätzter Humor ist aber nur der Verzweiflungsschrei eines schweren Neurotikers, der unter einer Hasenscharte leidet und vor Einsamkeit beinahe erstickt; als er erfährt, dass er krebskrank ist, wirft er sich in die Aare, Walo Lüönd spielt diesen Mann "auf der Flucht" vor der Gesellschaft meisterhaft.
Dällenbach Kari ist ein Begriff über die Grenzen der Stadt Bern. Vielen fällt es jedoch schwer, an die Echtheit der Dällebach-Anekdoten und an die tatsächliche Existenz ihres Urhebers zu glauben. Doch Dällebach hat tatsächlich gelebt. Er war ein biederer Berner Coiffeurmeister, seinen Kunden gegenüber allerdings sehr schlagfertig und trotz seiner Sprechbehinderung durch eine Hasenscharte ein famoser Erzähler. In seinem Salon an der Neuengasse brachte er er seine träfen und selbstironischen Witze an den Mann und wurde bald zu einer lokalen Berümtheit.
Dällebach Kari 1877-1931
Geboren 6.4.1877 (Karl Tellenbach) in Walkringen, gestorben 31.7.1931 in Bern, ref., von Oberthal. Sohn des Friedrich Tellenbach, Landwirts. Ledig. Schulen in Chleirot bei Biglen, 1891-94 Coiffeurlehre in Worb. 1894-96 Coiffeurgeselle in Murten, 1901 Coiffeurmeister. 1896-99 lebte Dällebach in Bern, 1899 in Couvet, ab 1899 wieder in Bern. 1900 eröffnete er ein eigenes Coiffeurgeschäft an der Neuengasse. Dällebach galt ab etwa 1910 als Stadtoriginal. Wegen einer körperlichen Behinderung (Lippenspalte) und einer glücklosen Liebe entwickelte er sich zum humorigen Eigenbrötler. Nach einer schweren Krankheit beging Dällebach Selbstmord. Er hinterliess viele echte und nacherzählte Anekdoten. Seine Lebensgeschichte wurde 1970 von Kurt Früh mit Walo Lüönd in der Hauptrolle verfilmt; besungen wurde Dällebach von Troubadour Mani Matter.
Kurt Früh
1915-1979. Sprach- und Musikstudium in Zürich. Ab 1933 Leiter, Autor und Regisseur der Bertolt Brecht beeinflussten Volksbühne Zürich. Chansonredaktor für die Kabaretts Cornichon, Pfeffermühle und Bärentatze. Kurz- und Werbefilme für die Central Film Zürich zusammen mit Hans Richter. Ab 1940 Montagechef für die Schweizer Filmwochenschau. Assistent bei Leopold Lindtberg. Durchbruch 1955 mit dem ersten Film POLIZISCHT WÄCKERLI und dann ein Dutzend Dialektfilme, die fast alle im städtischen Umfeld in Zürich spielen. Lehrer der Filmklasse des Kunstgewerbemuseums Zürich 1967-69, die viele der Regisseure des Neuen Schweizer Films besuchten.
1972 DER FALL
1970 DÄLLEBACH KARI
1963 IM PARTERRE LINKS
1962 DER 42. HIMMEL
1962 ES DACH ÜBEREM CHOPF
1960 DER TEUFEL HAT GUT LACHEN
1959 CAFE ODEON
1959 HINTER DEN SIEBEN GLEISEN
1958 DER MANN, DER NICHT NEIN SAGEN KONNTE
1958 EINE FREUNDIN DER GROSSEN WELT
1957 BÄCKEREI ZÜRRER
1956 OBERSTADTGASS
1955 POLIZIST WÄCKERLI (STEPHANIE GLASER COLLECTION)
1955 UNSER MITBÜRGER CHRISTIAN CADUFF
1949 DEMOKRATIE IN GEFAHR
1945 KRIEGSGEFANGENE
KURT FRÜH EDITION
Walo Lüönd
Walo Lüönd wuchs in Zug auf und absolvierte eine Schneiderlehre, bevor er sich in Zürich zum Schauspieler ausbildete. Nach ersten Bühnenerfahrungen, zog es Walo Lüönd anfang der 50er Jahre ins Ausland, wo er über zehn Jahre vorwiegend in München, Essen und Berlin arbeitete. Neben seiner Bühnenkarriere begann Walo Lüönd in Deutschland fürs Fernsehen und für den Film zu arbeiten. In den 70er Jahren wurde er auch im Schweizer Film entdeckt. Seine unvergessliche Interpretation in der Rolle als Dällebach Kari im gleichnamigen Film von Kurt Früh machten ihn bekannt und er wirkte daraufhin in vielen weiteren Filmen mit. Walo Lüönd wurde für den Schweizer Film ein bedeutender Charakterdarsteller, der eher ernste, tragische oder melancholische Rollen spielt. Bis heute ist er auf der Bühne, auf dem Bildschirm und auf der Leinwand ein gern gesehener und gefragter Darsteller.
2007 BRIEFE UND ANDERE GEHEIMNISSE (Judith Kennel)
2004 OESCHENE (Bernhard Giger)
2004 STERNENBERG (Christoph Schaub)
2004 BIENVENUE EN SUISSE (Léa Fazer)
2002 EXIT (Benjamin Kempf)
2001 ESCAPE TO PARADISE (Nino Jacusso)
2000 KOMIKER (Markus Imboden)
1988 DIE DOLLARFALLE (Thomas Koerfer)
1985 GAUNER IM PARADIES (Thomas Fantl)
1983 DIE SCHWARZE SPINNE (Mark M. Rissi)
1980 DER ERFINDER (Kurt Gloor)
1979 BROT UND STEINE (Walo Lüönd)
1978 DIE SCHWEIZERMACHER (Rolf Lyssy)
1977 DIE KONSEQUENZ (Wolfgang Petersen)
1975 DE GROTZEPUUR (Mark M. Rissi)
1973 DIE FABRIKANTEN (Urs Aebersold, Clemens Klopfenstein, Philip Schaad)
1972 DER FALL (Kurt Früh)
1970 DÄLLEBACH KARI (Kurt Früh)
News
- DÄLLEBACH KARI von Kurt Früh am 28. April in Bern 2008-04-28
- Ausgewählte Filme an den Solothurner Filmtagen Freitag 25. Januar 2008-01-25
- Tages-Anzeiger: Solothurn ehrt Walo Lüönd 2007-10-20
- Kurt Früh im Ortsmuseum Wiedikon 2006-09-15
- DÄLLEBACH KARI am 27. August auf SF1 2006-08-26
- Drei Filme von Kurt Früh 2006-02-06
Internet
- Biographie Kurt Früh
- g26.ch: Biographie Dällebach Kari
- Der alte Schweizer Film
- Es Dach über em Chopf: Schweizer Musiker nehmen Filmmusik neu auf
- Theaterstück Dällebach Kari: Premiere Juni 2006
- Matter Live
- Kurt Früh im Historischen Lexikon der Schweiz
- Radio DRS 1 Tagesgespräch: Solothurner Filmtage ehren Walo Lüönd
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