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DVD5
PAL 4:3
Region 0
Sprachen: Hindi English Deutsch
Untertitel: Deutsch Français English
Animal City (Stadt der Tiere)
CH 2000 72'
Regie: Frédéric Gonseth, Catherine Azad
Schnitt: Frédéric Gonseth, Catherine Azad, Edwige Ochsenbein
Stichworte
Welt
Indien
Tiere
Dokumentarfilm
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Animal City - Stadt der Tiere
La cité animale
Frédéric Gonseth, Catherine Azad
Frédéric Gonseth und Catherine Azad haben einen ungewöhnlichen Blickwinkel gewählt, um Jaipur, die Hauptstadt des im Norden Indiens gelegenen Bundesstaats Rajasthan, zu erforschen. Die Kamera folgt den Tieren auf ihrem Weg durch das Gewühl dieser modernen indischen Stadt. Ob Esel, Elefanten, Kobras, Ochsen, Kühe, Dromedare, Ziegen oder Affen: sie gehören zum Stadtbild dazu. In religiösen Riten werden sie zu ständigen Ansprechpartnern der Bewohner Jaipurs, die Stadt der Tiere. Bei den Besitzern der Tiere, erfährt man etwas über die Traditionen ihres Glaubens oder über den wirtschaftlichen Nutzen, den diese lebhaften und undgeduldigen Gefährten mit sich bringen. In der indischen Kultur haben sie ihren Platz an der Seite des Menschen und sind von dort nicht wegzudenken. Mit ihrer Hilfe gelingt es den Filmemachern - auf ungewöhnliche Weise -, Religion, Kastenwesen und Kunsthandwerk dieser Gesellschaft neu zu entdecken. Dabei tritt auch der kulturelle Schock ins Blickfeld, den die Modernisierung vielerorts auslöst. Auch wenn die Kühe heilig, die Affen und Ziegen diebisch und die Dromedare erschöpft sind, so verleihen sie Jaipur doch einen einzigartigen Charakter. Und wer weiss, vielleicht würden sie uns erstaunlich viel Weisheit und Toleranz vermitteln können, wenn man den Filmemachern nur ein wenig länger bei ihrem seltsamen Abenteuer folgen könnte.
Pressestimmen
"Und in ein, nun völlig faszinierendes Indien, versetzt uns Frédéric Gonseths "La Cité animale". Ergründet wird das unvorstellbar dichte Nebeneinander, Miteinander und Ineinander von Mensch und Tier in der Altstadt Jaipurs. Sichtbar wird dabei ein einzigartiges Beziehungsgeflecht von Tier- und Menschenwelten, von Wild- und Nutztieren, Vögeln, Affen, Ratten, Schweinen, Ziegen, Schafen, Eseln, Dromedaren, Büffeln, (heiligen) Kühen und Elefanten, so dass schliesslich die grosse Ziel-setzung eines "regard animal sur une cité humaine" eingelöst erscheint."
Christoph Egger, Neue Zürcher Zeitung, 24.01.2000.
"Die Waadtländer Catherine Azad und Frédéric Gonseth haben einen hervorragenden Dokumentarfilm über die einzigartige und einigende Beziehung zwischen Menschen und Tieren von Jaipur aus Rajasthan zurückgebracht. "Wenn wir die Esel, Elefanten, Kobras, Ochsen, Kühe, Dromedare, Ziegen usw. hätten interviewen können, hätten wir schnell verstanden", erklären sie. Sich ihren Meistern nähernd haben sie jene Osmose erforscht, die einen in die Welt vor dem Automobil zurückversetzt und eine unwiderstehliche Nostalgie für jene im Okzident verschwundene Lebensgemeinschaft wachruft."
Cécile Lecoultre, 24 Heures, 13.10.2000
"Gemäss der Weisheit des Hindus "reinigt die Gabe an die Kühe das Geld, das man verdient". In diesem Satz ist womöglich die ganze Ambivalenz in der Beziehung zwischen den Indern und ihren Tieren enthalten. Es ist auf jeden Fall eines der Themen, die uns der schöne und betörende Film von Frédéric Gonseth und Catherine Azad anbietet. Man kann sagen, dass die Filmemacher uns während dieser einen Stunde einer Reise durch die Strassen und Höfe von Jaipur auf weihevolle Weise durchgeschüttelt haben..."
Myriam Meuwly, Le Temps, 21.07.2000
"La Cité animale" bietet uns fernab von den Klischees der Touristen und exotistischen Amateure wundervolle Bilder einer Stadt von Morgendämmerung bis Morgendämmerung. Die Strassen sind staubig, die Gebäude baufällig. Jeder Anblick ist voll vom Blau des Himmels, ist voller Lärm, voll Leben und Gerüchen. Und nicht zu vergessen der Blick der Tiere... als ob dieser Film durch ihre Augen gedreht worden wäre."
Magalie Goumaz, La Liberté, 30.06.2000
"Bei den Besitzern der Tiere angelangt, erfährt man etwas über
die Traditionen ihres Glaubens oder über den wirtschaftlichen
Nutzen, den diese lebhaften und ungeduldigen Gefährten mit
sich bringen. In der indischen Kultur haben sie ihren Platz an der
Seite des Menschen und sind von dort nicht wegzudenken. Mit
ihrer Hilfe gelingt es den Filmemachern – wenn auch auf etwas
ungewöhnlicher Weise – Religion, Kastenwesen und Kunsthandwerk
dieser Gesellschaft neu zu entdecken. Dabei wird auch
der kulturelle Schock gezeigt, den die Modernisierung vielerorts
auslöst. Denn auch wenn die Kühe heilig, die Affen und die
Ziegen diebisch und die Dromedare erschöpft sind, so verleihen
sie Jaipur doch einen einzigartigen Charakter. Und wer weiss,
vielleicht würden sie uns erstaunlich viel Weisheit und Toleranz
vermitteln können, wenn man den Filmemachern nur ein wenig
länger bei ihrem seltsamen Abenteuer folgen könnte. Und möglicherweise
hat auch jener Brahmane recht, wenn er sagt: «Ohne
Tiere gibt es kein Paradies.»"
Visions du Réel Nyon
Frédéric Gonseth
2010 KALENA
2010 LEMAN-MEKONG
2008 CITADELLE HUMANITAIRE
2005 GROS MOTS, PETITS SABOTS
2004 HISTOIRE C'EST MOI - REGARDS EN ARRIERE
2003 MISSION EN ENFER
2002 LES BARRICADES MISTERIEUSES
1999 ANIMAL CITY - LA CITE ANIMALE
1995-98 LONGUES OREILLES
1997 ESCLAVES D'HITLER
1997 LA MONTAGNE MUETTE
1997 CE FOU DE TÖPFER
1995 CHOEURS EN BALADE
1994 LE CIEL ET LA BOUE
1992 L'UKRAINE A PETITS PAS
1991 ESCAPADE MOLDAVE
1989 L'HISTOIRE DU FRANC SUISSE
1980 LA FACTURE D'ORGUE
Catherine Azad
2010 KALENA
2010 LEMAN-MEKONG
2005 GROS MOTS, PETITS SABOTS
2003 CHEVVAL MON AMI
2002 LES BARRICADES MISTERIEUSES
1999 ANIMAL CITY - LA CITE ANIMALE
1992 L'UKRAINE A PETITS PAS
1991 ESCAPADE MOLDAVE
News
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- FLUCHEN UND FLÜSTERN von Frédéric Gonseth und Catherine Azad im Kino in Zürich 2006-06-07
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