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Du bruit dans la tête

Du bruit dans la tête

Vincent Pluss

Schweizer Filmpreis 2009 Beste Darstellerin Céline Bolomay

Laura ist Anfang dreißig und von einem Auslandsstudium nach Genf zurückgekehrt. Nicht nur ihr Privatleben ist schwierig nachdem sie sich gerade von ihrem Freund getrennt hat, auch in ihrer neuen Arbeit findet sie sich nicht zurecht. Da begegnet sie eines Tages Simon, einem jungen Mann, der versucht sich mit dem Verkauf ausgelesener Zeitungen über Wasser zu halten. Sie lädt den Fremden in eine Bar ein, bietet ihm dann eine Dusche in ihrer Wohnung an und lässt ihn schließlich in ihrem Gästezimmer unterkommen. Bis eines Tages ein Mann Simon auf der Straße erkennt und versucht ihn zur Rede zu stellen.

Mit seinem zweiten Langspielfilm DU BRUIT DANS LA TETE stellt der Genfer Filmemacher Vincent Pluss erneut sein Regietalent unter Beweis, indem er eindrucksvoll die Gefühlswelt einer jungen Frau auslotet. Die vielschichtige Inszenierung und Figurenzeichnung ermöglicht eine starke und intime Begegnung mit der Hauptfigur, deren innere Konflikte uns direkt offenbart werden. Dass der Film eine gewisse Unbeschwertheit trotzdem nicht verliert, verdankt er seinem oft unerwarteten Humor und seiner authentischen Wirkung. Dieser Eindruck beruht wohl auch auf dem Umstand, dass Pluss, wie schon in seinen bisherigen Filmen, das Drehbuch in Zusammenarbeit mit den Schauspielern entwickelt, und ihnen auch bei der Realisation des Filmes viel Raum für Improvisation gelassen hat.
Isabel Bures, art-tv

Vincent Pluss

2007 DU BRUIT DANS LA TETE
2002 ON DIRAIT LE SUD
2000 THE MOEBIUS STRIP
2000 TOUT EST BIEN
1997 L'HEURE DU LOUP

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