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cover80/oneplusone.jpg ONE PLUS ONE - SYMPATHY FOR THE DEVIL Godard - Rolling Stones
Jean-Luc Godard wollte Revolution. Sowohl im Politischen, wie im Film. Das "Ende des Kinos", das war sein letzter Film, den er WEEK END nannte. Auf den Schrottplatz mit dem bürgerlichen Film also. Völlig abgewandt und voller "Verachtung" für das bourgeoise Kino, wollte Godard nun viel radikalere Ideen für seine Werke umsetzen. Als ersten Film jenseits seiner romantischen Phase sollte er einen Protestfilm über die restriktiven Abtreibungsgesetze in Englang drehen. Doch kaum auf der Insel angekommen, wurden jene Gesetze gelockert und sein Film wurde unnötig. Seinen Auftraggebern schlug Godard vor, dennoch in Großbritannien zu bleiben und zu drehen, wenn er die Möglichkeit bekäme, einen Film entweder mit den Beatles oder mit den Rolling Stones drehen zu dürfen. Die Beatles lehnten ab, die Rolling Stones, die sich als Fans Godards bekannten, sagten zu.
2006-06-17 Permalink Tweet Weiterempfehlen

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